Freitag, 29. April 2016

Stangenakrobatik


Immer wieder begegnet mir in den Ställen ein Phänomen, das mir eigentlich zeigt, mit wie wenig Verstand der Mensch dem Pferd begegnet.

Was sich an der Anbindestange so abspielt ist grundsätzlich mal hausgemacht und ich hoffe auf diesem Weg, auch unsere Reitschüler etwas zu sensibilisieren, die Pferde richtig anzubinden.

Ein nicht korrekt angebundenes Pferd ist eine Gefahr für sich, den Reiter und den angrenzenden Pferden.

Das letzte Mal, als ich in Stuttgart war, musste ich aus der Halle springen, weil Pepsi eine Laufleine von 1,20m hatte, ihr benachbartes Pferd den Futtereimer vor sich hatte und weit und breit kein Mensch zu sehen war.

Pepsi war gerade dabei, das andere Pferd vom Futtereimer wegzudrücken, leider war ihr nicht klar, dass dieses Pferd nicht mehr ausweichen konnte und am anderen Ende beschlagen war.

Ich hatte so einen Hals, dass ich fast nicht durch die Hallentüre gepasst hätte.

Das Füttern an der Anbindestange ist eine Unart, vor allen Dingen dann, wenn auch noch andere Pferde dort parken. Zu glauben, man habe das Vorrecht, weil man zuerst da ist, ist hahnebüchen.

1.Futtereimer gehören nicht in die Nähe der Anbindestange, wo andere ihre Pferde satteln wollen, Ausnahme: Wenn keiner in der Nähe ist.

2. Ein Pferd, dessen Strick eine Lauflänge von 1,2m hat, darf nicht alleine gelassen werden. Erschrickt das Pferd, hat es Raum genug sich mit aller Kraft dagegen zu stemmen. Gibt der Strick nicht nach, gibt garantiert das Genick nach. Und ich denke, dass bekannt ist, dass mit Genickbruch der Tod eintritt.

3. Korrektes Anbinden funktioniert wie folgt: Den Strick einmal komplett um die Stange wickeln, dann erst verknoten. Das Ende an dem das Pferd hängt max. 30cm lang lassen und so wickeln, dass man schnell den Strick öffnen kann. So kann das Pferd keine Kraft aufbauen, denn es bekommt den Kopf nicht hoch zum Steigen.

4. Alle Utensilien vor dem Anbinden bereitlegen. Nicht erst Pferd holen und dann verschwinden. Das gilt auch beim Absatteln. Erst Pferd wegbringen, dann Zeug aufräumen.

5. wer seinen Futtereimer holen will, sollte ihn vielleicht schon irgendwo geschickt platziert haben oder sicher sein, dass Personen in der Nähe sind, die gegebenenfalls einspringen können. Da es keine Selbstverständlichkeit der Nächstenhilfe gibt. Immer schön fragen, ob die anwesende Person ein Auge draufhaben könnte.

Wenn Pferde korrekt angebunden sind, können sie auch keinen Stangentanz vollführen und andere behindern.

Ich hasse das, wenn Pferde an der Stange rumhampeln, 2m nach links ziehen, dann wieder 2m nach rechts ziehen und einen über den Haufen rennen, weil beim Nachbarn der Eimer steht.

Tja, Kinders, das ist alles hausgemacht. Wie schon erwähnt.

Und ich hoffe jetzt, dass sich alle….vor allen Dingen unsere Schüler etwas mehr konzentrieren im Umgang mit den Pferden ;-)))

Ich fände es auch gut, wenn man eine Platzreife beim Reiten einführen würde, mit Regeln der Etikette……Behinderung oder Gefahr wird einfach abgemahnt!!!!

Ich fände das gut! Dann käme vielleicht etwas mehr Disziplin in die vollen Ställe.

Dienstag, 26. April 2016

Hoppegarten & personifizierte Medizin


…..ohje….wird sich so manch einer denken, was ist denn bloß los mit der Frau Oppermann!
….bisher waren in meinem Kopf lauter Puzzleteilchen, die sich zwar in meinem Kopf zusammen gesetzt haben, aber eben nur da!
Nun waren wir bei den Gesundheitsstifter – überaus engagierte Ärzte, Notare, IT`ler, Kaufleute vom höchsten Rang, denen – oh Wunder – die Gesundheitsproblematik klarer ist, als manchem Kranken oder behandelnden Arzt oder Behörden. Sie trafen sich zu einem Stell-Dich-Ein auf der Rennbahn Hoppegarten, um über ihr Anliegen zu sprechen.
Ich bin bei der Begegnung auf Menschen gestoßen, die gerne das Thema „Personifizierte Medizin“ angehen würden. Dabei erfuhr ich, dass Aspirin bei nur 15% der Bevölkerung überhaupt wirkt.
Bei den Meisten wirken eben nur die Nebenwirkungen….hat mich dann doch etwas überrascht.
Vor allen Dingen überraschte mich die Offenheit über die Dinge zu sprechen.
Woher kommt dieser plötzliche Wandel bei den Medizinern?
Dazu habe ich zunächst einmal recherchiert…….
….in der Naturheilkunde gibt es diese Personifizierung seit 2000 Jahren….ups!!!
Es haben sich verschiedene Ärzte der Naturheilkunde die Arbeit gemacht und tausende von Seiten vollgeschrieben mit Arzneimittelbilder- deren Wirkungsweisen und vor allen Dingen, bei wem sie wirken.
Hierzu mal eine kleine Landkarte, wie personifizierte Medizin überhaupt funktionieren muss:
Der Körper des Lebens besteht aus Koordinaten. Die kleinste Koordinate, die uns bekannt ist, sind die Bewohner einer Zelle. Mehr wissen wir noch nicht. Viele Koordinaten sind noch gar nicht erforscht, dazu gehören 95% unseres Gehirns und auch 95% unseres Darms.
Personifizieren würde bedeuten, dass man mehrere hundert Billionen Zellen und deren Inhalte katalogisieren müsste…..ach und natürlich unsere Bewohner z.B. der Mikrobiome in unserem Darm.
Wenn ich jetzt meinen Blick rechts an meinem Schreibtisch vorbei richte, sehe ich da einen Berg an Büchern. Sie nennen sich Repetitorien. Da liegen umgerechnet 8000 Seiten neben mir.
Jetzt müsste nur ein gewitzter IT`ler hergehen, und diese Bücher katalogisieren…und wisst ihr was???
Goggle ist da schon dran.
Und ganz besonders saublöd ist, dass die Deutschen ganz hinten dran hängen mit ihrem Medizingehabe.
Die dicken Couchpotatoes müssen erst alle aussterben, bevor sich in Deutschland was tut.
Was machen die Deutschen? Sie wandern ab, entweder zu der Naturheilkunde oder sie gehen ins Ausland und lassen sich dort behandeln.
…womit???? Mit Recht!!!!
Dort finden sie die Personifizierung…..
Nach meinen Recherchen gibt es einige Krankenhäuser, die die personifizierte Behandlung anbieten, und siehe da…..sie arbeiten mit TCM, Ayurveda, Homöopathie, etc…..das ist ihre Form der personifizierten Medizin.
Die Schulmedizin hat noch einen langen Weg vor sich. Durch die Pauschalisierung von Erkrankungen und ihre Einteilung in Symptome wurde es den Pharmakonzernen einfach gemacht, Mittel auf den Markt zu schmeißen, die Symptome bekämpfen und dabei nicht schädlich sind….oder jetzt doch???
Am Wochenende habe ich gelernt, dass es sie doch gibt, die Kritiker in der Medizin an der Medizin.
Heilpraktiker sind unterdessen auch hinter diesen Pforten gerne gesehen, lernen sie doch ganz anders auf Leben zu blicken und sie können eins, was die Schulmedizin nicht beherrscht, Informationslücken schließen.
Ärzte scheinen dieser Gilde allmählich die Türen zu öffnen zum Leidwesen der Pharmakonzerne.
Tja, und die Personifizierung in der Naturheilkunde gibt es schon als digitales Repetitorium….da waren also schon welche dran!
Da muss ich jetzt dann doch schmunzeln!!!
Der Reizdarm war noch vor ganz kurzer Zeit eine psychosomatische Störung, weil er nicht erklärbar war.
Jetzt hat man festgestellt, dass der Darm mehr Nervenzellen besitzt, als das Gehirn. 80% seiner Information sendet er an das Gehirn, wobei er dieselben Botenstoffe verwendet. Serotonin, z.B. macht gute Laune und vertreibt Depressionen.
Ich will euch ja nicht langweilen, aber auch das ist der Naturheilkunde seit einigen tausend Jahren bekannt.
Ich meine nun verstanden zu haben, wie unsere Gesundheitspolitik funktioniert und bin froh darüber, dass ich zu denen gehören darf, die unabhängig von dieser Politik arbeiten kann.
Mir tun die Ärzte fast Leid, denn im Gegensatz zu mir, müssen sie aus versicherungstechnischen Gründen immer wieder Medikamente verschreiben.
Wenn jemand aufgrund der Nebenwirkungen Probleme bekommt, müssen sie nicht haften. Dafür sind dann andere zuständig. Verschreiben sie die Mittel nicht und es passiert etwas, sind sie dran.
So sieht`s aus!
Ich, jedenfalls hatte ein sehr informatives Wochenende zwischen Medizin und Pferderennen.
So, das war einmal die große Hafenrundfahrt durch das Gehirn von Frau Oppermann…;-)))
Ich denke jedoch, dass in diesem Blog sehr viel Information steckt, die den einen oder anderen doch mal zum Nachdenken anregen wird.

Ach ja....habe ich fast vergessen zu erwähnen: Die "Gesundheitsstifter" ist eine Organisation, deren ausdrückliche Botschaft ist, die Notwendigkeit einer personifizierten Medizin in Deutschland möglich zu machen, da zu viele Medikament zu wenig bewirken, oder Falsches bewirken. Dass gewissenhafte Ärzte aus den Klauen der Lobbyisten befreit werden, die da heißen: Pharmaindustrie, Versicherungen, Ärztekammern. Sie möchten, dass ihre Botschaft an das Volk geht, um den Ball ins Rollen zu bringen.



Samstag, 16. April 2016

Kotwasser


Der menschliche Körper besteht aus durchschnittlich 70% Wasser. Das gilt für alles Leben. Manche Lebewesen bestehen aus noch mehr Wasser, wie zum Beispiel die Qualle. Mit dem Älter werden wird auch das Wasservorkommen in unserem Körper geringer, trotz ausreichendem Trinken. Das Blut wird dicker, läuft auch nicht mehr so leicht durch unsere Adern, die Haut wird dünner und welk.

Auch anderes Leben macht diesen Prozess durch. Man beobachte nur mal einen Apfel…..

Was unseren Körper von einem Apfel unterscheidet, ist das ausgeklügelte System von Verwertung, Selektion, Recycling und wieder Verwertung.

Alleine in unserem Darm leben 100 Billionen Mikroben in geschätzten 100 Arten aufgeteilt (aber eigentlich weiß man das gar nicht so genau). Die meisten von ihnen sind noch gar nicht erforscht.

Es wundert einen kaum zu hören, dass 80% unseres Immunsystems über den Darm geregelt wird.

Man weiß heute schon, dass im Vergleich zu Naturvölkern der westliche Mensch nicht einmal mehr die Hälfte aller Mikrobenstämme beheimatet. Eine Verbindung auf dieser Ebene zu allen möglichen Arten von allergischen Reaktionen wird nicht ausgeschlossen.

Das was wir ausscheiden, zeigt uns unser intaktes Immunsystem, und wenn uns das nicht gefällt, sollten wir schleunigst etwas dagegen tun.

Die meisten Pferdebesitzer schauen genau hin, wenn ihre vierbeinigen Lieblinge den Schweif lupfen.

Sind die Klumpen klein, hart und dunkel, spielt immer auch das Wasserverteilungssystem im ganzen Körper eine Rolle…und zumindest bei mir würden sofort die Alarmglocken losgehen, da das gesamte System durcheinandergeraten ist und unter Umständen auch noch andere Systeme, wie Hormonsystem, Nervensystem, etc. involviert sind.

Was passiert aber, wenn unser vierbeinige Liebling Kotwasser mitführt?  Zunächst einmal würde ich mir anschauen, was es so verzehrt. Wenn es frisches Gras frisst und keine Ballaststoffe zu sich nimmt, wird da eine sehr wässrige Suppe hinten rauskommen. Wenn das mal passiert und wir die Ursache kennen, so nach dem Motto „Was ich fresse – scheiße ich“, brauchen wir uns keine weiteren Gedanken machen, als das Gras zu reduzieren und den Ballaststoffanteil zu erhöhen.

Kotwasser das so hinterher tröpfelt kann nach Impfungen, nach Antibiotikagaben, nach Kortisongaben oder sonstiger schwerer Geschütze entstehen. Ein Teil der Darmbewohner werden durch die Gabe chemischer Keulen dezimiert und die Darmfunktion somit tiefgreifend gestört.

Werden ganze Mikrobenstämme ausgerottet, so kann man zumindest beim Pferd meines Wissens leider nichts mehr machen. Wie schon oben erwähnt geben viele Allergien einen Hinweis darauf.

Mikrobenstämme werden auch ausgerottet bei falschem Futter. Der ganze Schimmelfraß, der immer noch nicht aus den Ställen verschwunden ist, stört nicht nur die Lunge. Auch der Darm wird von dem ganzen Schimmel zerfressen.

Dann gibt es diese Superlogistiker von Bauern mit Viehhaltung. Rinder und Pferde dürfen nicht dasselbe Heu fressen. Das Heu für Rinder wird viel früher gemäht. Und Rinder zuzzeln das Gras solange durch ihre Salzsäure-Mägen, bis der Darm nur noch grünes Licht zu geben hat.

Pferde, die Rindviehheu fressen haben diese Mengen an Salzsäuren gar nicht, die eine Kuh besitzt. Das Futter reizt die Darmschleimhaut, was wieder dazu führt, dass Mikroben absterben.

Alle Arten von Silage ist zu sauer für den Darm des Pferdes….eigentlich

Infektionen führen zu Kotwasser. Ist die Infektion beendet, aber das Kotwasser immer noch vorhanden, frage ich immer zuerst nach Medikamenten und Spannungen im Rücken oder Gelenke.

Zum Glück besteht doch meist die Möglichkeit, dem Kotwasser auf den Grund zu gehen und das Problem zu lösen. Kotwasser ist ein Symptom, dessen Ursache zu klären ist, wenn es dauerhaft aus unerklärlichen Gründen besteht. Nicht weil es eine Krankheit hervorrufen würde, sondern weil die Gefahr bestünde, wichtige Mikroorganismen auszuschwemmen, die für das Immunsystem von beachtlicher Bedeutung sind.

Mikrobenstämme, die verschwunden sind – ausgerottet, sind weg! Die Wissenschaft ist noch nicht soweit, sie zu ersetzen.

Stehen die Stämme im Ungleichgewicht zueinander, führen sie Kriege um die besten Plätze. Um ein Gleichgewicht herzustellen, sollte man herausfinden, welcher Stamm geschädigt ist.

Wir dummen Menschen können das nicht, weil wir sie nicht einmal benennen können und auch nicht wissen, wie sie aussehen.

Aber die Leber, die kann das. Fragen wir doch einfach die Leber. Geben wir ihr einen Hinweis: “Schau mal nach, da unter dir herrscht Krieg!“. „Oh!“ wird die Leber sagen „dann schicke ich mal meine Armee da runter!“

Wir sollten sie gut pflegen. Sie ist die Einzige im dunklen Universum unseres Körpers, die sich mit den Mikroben auskennt. Sie funktioniert wie Aschenputtel und ihren Tauben.

Die Leber meistert alles, solange sie gesund erhalten wird. Stärken wir sie, schaffen wir automatisch ein gesundes Gleichgewicht im Darm.

…und.....
.....fangen wir doch auch mal wieder an – zum Wohle unseres Immunsystems – uns nicht nur für die Ausscheidungen unserer Tiere zu interessieren….es könnte viel verhindert werden.