Sonntag, 26. Januar 2020

Heute Morgen im Wald....

....bin ich mit meinen Hunden unterwegs gewesen und plötzlich schoß mir ein Wort durch den Kopf:...."Hybris". Wenige Meter weiter kam dann "Nemisis".

Ich musste erst einmal nachschauen, welche Bedeutung diese beiden Wörter haben, bin ich weder bewandert in Griechisch noch Altgriechisch. Da habe ich mir doch dann tatsächlich die Augen gerieben. Hybris bedeutet die menschliche Selbstüberschätzung und Nemesis deren Bestrafung. Handelt es sich jetzt hierbei um eine Bewußtseinserweiterung und der Benennung des Sachverhalts, wie er aktuell stattfindet, oder verliere ich allmählich den Verstand?

Um eine Antwort auf diese Frage zu finden, habe ich nicht das Orakel befragt, sondern einer meiner Wissenschaftsfreunde, der sich mit so etwas auskennt und für den Spiritualität kein Fremdwort ist. Zunächst hat er sich über meinen letzten Blog halb tot gelacht und fand allerdings den Satz der Wissenschaften, die zusammensitzen, damit am Ende der Glaube herauskäme sehr bemerkenswert. Danke....aber auch das war ein Waldsatz. Ich wäre gar nicht dazu in der Lage gewesen, mir so etwas auszudenken....

Zurück zu meinen Antennen, die irgendwelche Raumvokabeln (der Bäume?) auffangen und in mein Bewußtsein transferieren....

Er erklärte mir, warum das Bewußtsein im Alter zunimmt, während die motorischen Projektionsfelder des Gehirns allmählich abnehmen. Er bezeichnet das als einen ganz natürlichen Prozess, denn im Alter muss man nicht mehr auf allen Partys gewesen sein, man bewegt sich weniger, usw. Da liegt es sehr Nahe, entweder zu verblöden oder das Bewußtsein zu erweitern, welches bis zum Zeitpunkt des Älterwerdens noch völlig brach liegt.

Mir war aus der Medizin bekannt, dass wenn man sich den Frontallappen verletzt, sich Raumforderungen bilden oder einfach Entzündungen entstehen, z.B. durch eine Sinusitis, dass es dann zu Schäden des psychisch-motorischen, integrativen Handelns kommt, somit sich intellektuelle Fähigkeiten zurückbilden, es zu einer Affektlabilität kommt mit Folge der Antriebsstörung und Persönlichkeitsveränderung. Typisches Phänomen ist sinnfreies Nachplappern, ständiges Wiederholen von Handlungen oder Redewendungen.....ich bezeichne das jetzt zum einfacheren Verständnis als Caspar Hauser Syndrom.

Das Positive unseres Frontallappens und den Regionen dahinter, besteht darin, dass er sich im Ruhezustand ausdehnen kann, Nerven sich neu verknüpfen können und es zu einer Bewußtseinserweiterung kommt.

Wer meine Meditation kennt, weiss wohin die Reise geht. Es geht in die Tiefe unserer Epiphyse, wo unsere Emotionen liegen, die aus Jahrmillionen alles Erlebte gespeichert hat, von Liebe, Freude, Ängste, Hass, Gier, usw. Das blöde ist: Sie gehören immer der Vergangenheit an. Und sie konkurieren immer mit dem Verstand.

Verstand oder Emotion, wer ist der Verlierer und wer bestimmt unser Leben?

Verstand ist ein Produkt unseres Bewußtseins. Das Bewußtsein bewertet nicht, vergleicht nicht, und es kann sich ausdehen. Die Emotionen bewerten alles und immer, vor allen Dingen das Aussen, das sich irgendwann mit dem Innen vermischt, bis es krank macht. Erst macht es uns krank, dann unser Umfeld. Der Negativismus dieser Welle wirkt wie ein Zunamie auf das Umfeld und dehnt sich in seiner Wucht immer weiter nach aussen aus, bis wir uns endlich unserem Bewußtsein widmen oder gehen müssen.

Die Ausdehnung des Bewußtseins ist eine Art "Einkehr", die erreicht werden kann durch ständige Meditation. Diese Einkehr bewirkt, dass wir Nervengeflechte im Gehirn ausbilden, die uns befähigen zu fühlen wie ein fliegender Vogel. oder einen Käfer, der auf dem Rücken liegt (liegt alles hinter der Stirn). Wir haben das nie erlebt, können es aber nachvollziehen. Hierzu ist Empathie notwendig. Der erste Schritt zu höherem Bewußtsein. In ein Pferd hineinzufühlen benötigt Empathie und somit ein erhöhtes Bewußtsein. Ich meine jetzt nicht die menschliche Projektion auf das Pferd, sonderm dem Bedürfnis des Pferdes gerecht zu werden...long way to Buffalo!

Viele glauben, dass es damit aufhört. Dass an dieser Stelle höheres Bewußtsein endet.

NEEEE....!!!

Durch ständige Meditation, der Grundlage das Bewußtsein zu erweitern, können wir Regionen erreichen, die uns bis zu dieser Stelle verborgen geblieben sind. Wir können plötzlich Dinge wahrnehmen, die bisher im Verborgenen geblieben sind. Ich nenne das jetzt z.B. mal das Erkennen metaphysischer Zusammenhänge (Gesetz der Energien), womit wir bei der Hybris angekommen sind und der Verstand sagt, dass das was wir da tun, der helle Wahnsinn ist, im Großen, wie im Kleinen.

Also für meinen Freund war meine Erkenntnis darüber, dass ich solche Texte schreiben kann, nicht überraschend, erklärt er es mit der Erweiterung meines Bewußtseins durch Training des Frontallappens und der darunterliegenden Struktur, bis hin zur Epiphyse, die zwar wichtige Funktionen im Schlaf-/Wachrhytmus inne hat, aber auch ganz viel Blödsinn produziert.

Nun wünsche ich euch einen schönen, geruhsamen Sonntag.


Freitag, 24. Januar 2020

Der Glaube und das Wissen

Ja, da ist er wieder, der HBWR Blog!

Meine Tochter hat uns zu Weihnachten ein Buch geschenkt. Es basiert auf wissenschaftlichen Grundlagen eines Mannes, wurde ausgezeichnet und liest sich an sehr vielen Stellen sehr interessant.
Allerdings handelt es sich hierbei auch um einen Kahlschlag in Bezug auf Gefühle und Glauben.

Wäre tatsächlich ein Fortschritt durch reine Wissenschaft möglich? Er behauptet "JA". Ich behaupte "NEIN".

Die Wanderung der Menschheit vor tausenden von Jahren bestand nicht darin, dass sie irgendetwas wußten und darum sind sie gewandert, sondern sie folgtem ihrem Gefühl und ihrem Glauben, dass es woanders besser ginge.

Wird die Wissenschaft nicht getrieben von Neugier, ein Blick in die Zukunft zu wagen. Ist es nicht die Erforschung dessen, was wir nicht wissen, sondern aus dem Bauchgefühl heraus erahnen oder erfahren?

Um Herr der Lage zu werden und alles planbar zu machen, wurden Wissenschaften zerlegt in ihre Bestandteile. Hier ein Stück Herz, dort ein Stück Niere. Jede Wissenschaft für sich beansprucht die Position des absoluten Wissens. Dabei glaube ich, dass wir immer noch mehr glauben, als wissen.

Würden wir mehr wissen, würden wir uns auf dem Sofa bequem machen und davon überzeugt sein, dass alles um uns herum planbar ist.

In meinen Beobachtungen stelle ich immer wieder fest, dass dem nicht so ist, dass Menschen mit festen Standpunkten leicht Gefahr laufen sich in ihrem Tunnel zu verirren. Sie erkennen das "Große Ganze" nicht und das "Große im Kleinen". Sie erkennen die feinen Signale im Außen nicht, das ich jetzt mal Universum nenne.

Und wieder denke ich, vielleicht sind wir nur kleine Virenstämme, die eine Zelle bewohnen, während diese Zelle unsere Erde ist, und Milliarden von Zellen einen Körper bilden....usw.

Wissenschaft, Eroberungen und Industrialisierung haben uns etwas ins OFF geschossen, wie die Viren die eine Zelle besiedeln, sie gar nicht wollen, dass ihr Wirt stirbt, was er aber zwangsweise tut, wenn das Wirtstier zu viele davon ernähren muss.

Hierzu liebe ich das Wort meines Schwagers (Immunologe). Er nennt das dann Kollateralschaden.

Diese Schäden nehmen zu...hier ein bisschen, da ein bisschen, bis es zu einem Supergau kommt und die Zelle stirbt.

Was ich beobachten kann, aber natürlich nicht beweisen, denn sonst würde ich mit einem Zählklicker den ganzen Tag durch die Gegend laufen und Notizen machen über diese vielen Begegnungen der Kollateralien, beschreibe ich nun an dieser Stelle.

Ich bin überzeugt, dass die Paradigmen der Wissenschaft und das Wissen das wir daraus generieren, in Kürze komplett überholt sein werden. Wissenschaft manifestiert, zementiert und produziert den Tunnelblick, sofern sie nicht in der Lage ist, das andere zu respektieren und als Möglichkeit bestehen zu lassen. Das aber wiederum hätte zur Folge, dass man sich eingestehen müsste eventuell auf dem Holzweg gewesen zu sein.

Wissen ist nicht nur Macht. Ist Wissen sehr einfältig, z.B. an einen Ort gebunden, kann das ganz schnell zu einem Bummerang werden. Dasselbe gilt für das zeitgebundene Wissen.

Selbstverständlich ist auch zuviel Quatsch im Umlauf, und sich davon zu differenzieren geht eigentlich nur, wenn man wie ich fern ab von Menschenaufläufen lebt. Diese Massenkopulationen sorgen dafür, dass wir uns in unserem Tunnel verirren und am Ende des Tages gegenseitig auffressen.

Leben, Atmen, Herzschlag, Bauchschmerz, der Gebrauch unseres Verstandes ist das Vegetativum des Kosmos. Es dehnt sich aus, so wie sich unser Kortex ausdehnt und die Fallstricke der Manifestation beseitigt.

Was machen Tunnelmenschen, wenn sie aus ihrem Tunnel geschubst werden? Sie denken nach und entwickeln hoffentlich den Glauben. Er befreit ungemein vom Wissen. Er ist viel größer und weiter und macht uns viel ruhiger. Ausserdem kommen wir dann dahinter, dass Wissen beschränkt ist, während der Glaube sich ausdehnen kann....unendlich.

Ich habe mir in den vielen Jahren sehr viel Wissen angeeignet. Mein Leben basiert aber nicht ausschließlich auf dem Wissen. Wissen ist für mich ein Teil des Daseins, wie ein Buch, das den Alltag etwas vereinfacht, aber planbarer macht Wissen das Leben nicht. Da bringt der Glauben uns schon weiter.

Es ist kein Weg zurück in die Steinzeit. Ich glaube, dass wir irgendwann falsch abgebogen sind. Würden alle Wissenschaften sich an einen Tisch setzen, käme am Ende des Tages der Glaube heraus. Statt dessen wird immer mehr seziert bis in die allerkleinsten Bestandteile, womit auch der Tunnel immer enger wird und noch weniger Raum läßt für Entfaltung, Neugier und Spiritualität. Die wir - so meiner Meinung nach - ganz dringend brauchen.

Die Globalisierung wird uns dazu zwingen, alles miteinander zu verbinden. Noch gibt es sie, die Hampelmänner, die meinen, dass sie mit NICHTS zusammenhängen. Sie leben immer noch das Leben der Eroberer und Entdecker und merken nicht, dass sie auf dem Holzweg sind. Das Thema Energien wird sie einholen.

Alles reduziert sich auf dieses eine Phänomen, das wir nicht beweisen können, ausser mit mathematischen Formeln, die keiner versteht. Aber müssen wir alles verstehen....wofür?
Der Grund dafür ist, dass wir auf diesem Weg das Leben noch planbarer machen möchten,was nicht mehr geht. Die Ressourcen hierfür sind aufgebraucht.

Spanne deinen Kortex auf, lass die Energie fließen und du wirst wissen, was kommt und was du zu tun hast. Darum geht es meiner Meinung nach.

Vielleicht bin auch ich auf dem Holzweg. Aber ich bin wenigstens glücklich dabei.

Ach, noch ein Satz, der mich zum Schmunzeln brachte.....unsere Vorfahren, von denen man glaubte sie hätten ein kurzes Leben gehabt, hatten fast genau dieselbe Lebenserwartung wie wir, sie wurden - nicht selten - auch 80 Jahre alt.

In diesem Sinne....es scheint die Sonne und ich gehe bei Krachkälte ausreiten und freue mich, dass ich dieses große Geschenk genießen kann, einfach auf dem Pferd zu sitzen, ich mir keine Schuldgefühle einreden muss, dass es mir gut geht, und mir auch keiner dieser ranzigen Tunnelmenschen den Tag verderben kann.

Ursache hierfür ist mein Glauben, meine Dankbarkeit ein gutes Leben leben zu dürfen und mit anderen dieses zu teilen. Das ist das Ergebnis von Glauben.

Montag, 6. Mai 2019

Herpes zwischen Aufklärung und Hysterie

Liebe Pferdeleute,

nicht immer macht es Sinn auf den Zug der Hysterie aufzuspringen und Vorsichtsmaßnahmen gleich als Möglichkeit eines Epidemie-Ausbruchs zu werten und sein Pferd tot im Stall vorzufinden.

Ich nutze an dieser Stelle, nun meine Meinung dazu zu äußern, die ganz oft, wenn nicht in den meisten Fällen zum Erfolg geführt hat, in der Betrachtung von schweren Erkrankungen.

Das Herpesvirus des Pferdes ist vergleichbar mit dem Epstein-Barr-Virus des Menschen....noch nie gehört???

Tja, das liegt daran, dass die Schulmedizin keine Lösung für das Problem des Epstein-Barrs hat.

Es findet überall da Hysterie statt, wo es Lösungsangebote aus der Schulmedizin gibt, angefacht durch die Marketingabteilungen großer Chemiekonzerne, so diese maßlose Überbewertung der Masernimpfung. Es leiden und sterben viel mehr Menschen an dem Eppstein-Barr, als an Masern....meine Meinung basierend auf Gespräche und Beobachtungen.

(Früher beschäftigten sich Ärzte und Wissenschaftler mit der Erforschung von Erkrankungen und der passenden Medizin. Heute sind es die Chemiekonzerne.)

Leider lassen sich die Zusamenhänge langem Sichtums nicht mit dem Ende des Lebens so einfach beweisen.

Es wird aber nicht mehr lange dauern, und dann stellt sich die Frage, wie man so ein Chamäleon an Erkrankung behandeln soll, womit wir bei Symptombehandlungen angekommen sind. Schulmedizin bedeutet Symptombehandlung und stößt immer mehr an ihre Grenzen. Denn Erreger sind ja nicht blöd und entwickeln sich weiter.

Zurück zum Herpes. Was macht ihn so gefährlich? Dazu muß man wissen, dass ein Virus gar kein Interesse daran hat, dass sein Wirtstier stirbt. Dies ist einem Kollateralschaden gleichzusetzen, weil das Virus mit seinem Wirt zugrunde geht.
Viren können außerhalb überleben, aber sich nicht vermehren, dazu benötigt es Körperzellen. Bakterien haben viele Transportmöglichkeiten und Vermehrungsmöglichkeiten. Einige bilden Sporen, wie der Löwenzahn und seine Pusteblume.

90% der Pferde hatten schon Kontakt mit dem Herpes und man schätzt, dass 60% weltweit Träger dieses Virus sind. Aber warum sterben diese 60% nicht einfach.
Und warum erkranken auch geimpfte Pferde? Wenn man den Beipackzettel der Impfstoffe durchließt, steht da, dass es keinen Hinweis darauf gibt, dass der enthaltene Wirkstoff auch wirklich was bringt. Es soll bei einem Ausbruch dämmend wirken. Aber noch einmal, warum sterben dann auch geimpfte Tiere?

Nun richte ich noch einmal den Blick auf das Epstein-Barr-Virus. Die Wissenschaft (Amerika) vermutet ganz viele Zusammenhänge zwischen dem Erreger, chron-entzündlichen Erkrankungen, allergischen Erkrankungen, hormonell bedingten Erkrankungen, autoimmunen Prozessen, etc.

Auch er ist weit verbreitet, ohne jeden gleich auf die Intensivstation zu bringen. Was passiert aber, wenn dem so ist?

Jetzt machen wir einen kleinen Ausflug in die Immunologie:

Viren dringen in unsere Zellen ein und zwingen diese ihre DNA zu reproduzieren. Normalerweise werden vom Körper viele Mechanismen in Gang gesetzt, diese infizierte Zelle zu zerstören. Der Virus ist aber nicht blöd. Er schlummert in der Zelle und wartet, bis der Organismus geschwächt ist, aufgrund von Stoffwechselprozessen im Herbst und Frühjahr (Pferd) oder anderen Faktoren, wie Stress, falsche Ernährung. etc.

Viren können nur dann nachgewiesen werden, wenn sie durch das Blutsystem rutschen, um neue Orte zu erobern, oder entsprechend im Liquor. Die Toxine der Bakterien lassen sich leichter nachweisen, da sie überall im Körper herumschwirren.

Und genau da setzt die verheerende Entwicklung eines Virusinfektes an. Viren öffnen den Weg für Bakterien. Sie halten unser Immunsystem auf Trab, sodass die Bakterien die Möglichkeit haben unbemerkt in den Körper zu wandern.

Bakterien wiederum schwächen den Organismus durch ihr Toxin, und nun hat das Virus freie Bahn sich zu vermehren, indem es Zelle für Zelle erobert. Was es leider vergisst ist die Tatsache, dass sich auch Bakterien nunmehr schnell vermehren können und es kommt zu einem Supergau, den man in der Fachsprache Superinfektion nennt. Die Symptome nach außen sind geprägt vom Virus, auf Bakterien achtet in diesem Moment keiner.

Genau das geschiet auch beim Epstein-Barr, der sich immer wieder zeigt, erst mit leichtem Fieber und geschwollenen Lymphen, dann kommen die Bakterien. Die Folge ist eine rezidivierende Angina über Jahre, dann kommen Schilddrüsenprobleme hinzu, in Kombi mit Gelenksbeschwerden und so fräst sich das Virus durch den ganzen Körper, während es den Ball immer wieder zum Bakterium weitergibt, geht es dem Wirt zu gut. Am Ende ist es an den Nervenzellen angekommen und kann Einzug ins Gehirn nehmen.

Virusträger sind latent gefährdet durch Bakterien eine Superinfektion zu bekommen. Werden sie nicht gleich dahingestrackt (Hysteriepotenzial oder Auslese der Evolution)), erfolgt ein Leidensweg unbeschreiblichen Ausmaßes.

Warum man Virusträger impft, das erschließt sich mir bis heute nicht. Wenn jemand einen lebenslangen Titer vorweisen kann und über entsprechende Immunglobuline verfügt, warum dann noch obendraufspritzen....verstehe ich nicht!

Ja, die Impfstoffe enthalten immer weniger von Aluminium, Blei, etc. Aber der Quecksilberanteil wurde immer noch nicht reduziert (bisher kein Ersatzstoff gefunden), weil es hierzu keine Alternative gibt....momentan. Er legt unsere Leber lahm und somit zeitgleich unser wichtigstes Organ des Immunsystems.

Liebe Tierärzte, im Netz verkündet ihr, man müsse auch erkrankte Tiere impfen. Auf den Beipackzetteln steht aber bei allen gängigen Impfstoffen, nur impfen im gesunden Zustand. Was ist daran jetzt falsch zu verstehen???Es erschließt sich mir auch nicht der Sinn, erkrankte und immunschwache Tiere zu impfen, weil dadurch die Tiere weniger gefährdet sind, diese Erkrankung zu bekommen. Also.....ein Mensch darf nur dann geimpft werden im gesunden Zustand.

Seit ich erst gar nicht versuche den Virus eines Pferdes zu bekämpfen, sondern gleich den Ball der Bakterientoxine flach halte, und die Organe dazu bringe im Akkord die Gifte auszuscheiden, bei zusätzlicher Entlastung des Darms, gibt es schon ein paar Erfolge zu verzeichnen.

Meinen Beobachtungen nach, ist nicht das Virus der Todfeind Nummer 1. Es ist die Kombination aus Virus, Bakterien und lahmen Stoffwechsel.
Darum sterben auch geimpfte Tiere. Ihr Stoffwechsel ist im Keller, ihre Symptome sind die des Virus, aber sterben tun sie an der Kombination, indem die Bakterien dem ganzen die Krone aufsetzen.

Wie gesagt, das sind meine Beobachtungen. Und seit ich recherchiere und Literatur dazu suche und auch finde, wächst meine Überzeugung....




Freitag, 4. Januar 2019

Die rosarote Brille

Hm, es ist sehr schwierig präventiv zu helfen, ohne in die dunklen Ecken zu schauen. Denn Hilfe benötigen nur die, welche diese dunklen Ecken besitzen.

Wie ihr wisst spreche ich viel mit Menschen, mache mir Notizen, beobachte Tiere und mache mir auch da Notizen. Das Besondere an der Situation ist, dass ich unterdessen das Gespräch suche, bevor es zu einer ernsthaften Erkrankung kommt.

Vor zwei Jahren habe ich mich noch damit beschäftigt - wie es dazu kam.
Heute beschäftigt mich mehr - wie es dazu kommt.

Es ist ein deutliches Muster zu erkennen...

Wir haben das in der Naturheilkunde in der Homöopathie, wo wir von Miasmatik sprechen.

Je zäher der Charakter, desto zäher die Erkrankung, die folgen wird oder auch muss - immer mit dem Finger auf uns selbst gerichtet.

Ich komme jetzt mit dem einfachsten Beispiel, dem Beispiel der Karzinogene. Die Karzinogene leben in uns, sie trainieren uns ein vernünftiges Leben zu führen....meistens!

Sind sie einmal losgelassen, kann man sie ganz deutlich erkennen und man kann sie im Vorfeld schon sehen.

Unsere Medizin ist noch nicht soweit. Denn krank ist bei uns erst jemand mit Ausbruch eines Symptoms. Darum gibt es an dieser Stelle noch keine Verbindung zum davor gelebten Leben und dem Charakter. Ich meine jetzt nicht die materialistische Komponente unseres Seins mit Essen, Trinken, Schlafen. Das ist alles nur Projektion nach außen, statt nach innen.

Das karzinogene Miasma brodelt bei jedem im Körper, vergleichbar mit unseren Vulkanen der Erde.

Man kann ihm jetzt den Raum seiner Entfaltung geben oder sich disziplinieren.

Wie äußert sich das karzinogene Miasma erstmalig....räusper....
Es äußert sich im Thema "Opfer".

Der normale Weg heißt:"Ich - Opfer!"

Diejenigen, die Opferprojektionen auf andere lenken, beinhaltet zusätzlich eine materialistische Komponente, die sich als Trigger im Verlauf eines Ausbruchs bemerkbar macht. Ich nenne es dann

"Du - Opfer!"

In ihrer Anfangsphase spricht man gerne von Neurose oder Hysterie. Leider wäre an dieser Stelle noch etwas umzukehren.

Das "Ich-Opfer!" ist jemand der dadurch auffällt, dass er viel meckert...Zeitumstellung, zu viel Sonne, zu kalt, Kühlschrank leer, Mülleimer voll....bis zu....keiner hat mich lieb!

Jedesmal, wenn dann das Leben an die Türe klopft, steigt diese Person in ihr Hamsterrad und spielt ihre Rolle durch in....
.....bäääääh....Zeitumstellung, zu viel Sonne, zu kalt, Kühlschrank leer, Mülleimer voll - bis zu....keiner hat mich lieb!

Je öfters er in sein Rad steigt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit einer chronischen Erkrankung, die sich dadurch auszeichnet, dass sie sich ausbreitet wie Kriechschleim, bis der Körper kapituliert.

Die Opferprojektion mit ihrer materialistischen Komponente ist die knallharte/explosive Version der karzinogenen Reihe.

Dr. Trebin hat viel darüber geschrieben und wir beide haben uns viel darüber unterhalten.

Sie kommt......pammmm!!!....da ist sie, und endet immer und sehr rasch in einer hohen Letalität!

Warum schreibe ich gerade darüber!

Weil ich mich im karzinogenen Miasma am besten auskenne, weil es das einfachste ist und weil es am meisten verbreitet ist.

Es ist nicht einfach, sich aus der Ebene der karzinogenen Reihe zu befreien. Ich werde hier ein paar Fragen stellen. Wenn man diese Fragen mit "Ja" beantworten kann mit Tendenz nach rechts, sollte sich mal öfters die rosarote Brille aufsetzen, tief durchatmen, einen Gruß nach oben schicken und sich und anderen sagen "Alles wird - alles ist gut!"

1. Gibt es in meiner Familie Traumen - 3.Grades - 2.Grades - 1.Grades - chronische Erkrankungen -       3.Grades - 2.Grades  - 1.Grades - gibt es Krebserkrankungen - 3.Grades - 2.Grades - 1.Grades
2. Sind mir Tiere wichtiger als Menschen - sind für mich Tiere Opfer - rette ich sie
3. Fühle ich mich dem Leben ausgeliefert - als Opfer (gibt selten einer zu, wird aber im Gespräch            erkennbar und nach außen durch eine pessimistische/explosive Grundhaltung erkennbar)
4. Fahre ich gerne in die Berge oder ans Meer - spontan
5. Jede Form von Rettung und übermäßigem Kümmern
6. extrem leistungsorientiert
....grundsätzlich sind alle EXTREME betroffen....

Ich kenne 2 Pferde, die dieses karzinogene Prinzip in der Vollendung leben...naja, eins vielleicht doch mehr. Es zelebriert es schon regelrecht. Sie gehören beide mir!
Es ist Evita und Bijou. Ganz schwierig zu behandeln und ganz schwierig aus ihrem Hamsterrad zu befreien. Um so interessanter für mich sie begleiten zu dürfen...und jeder der die Energie aufbringen kann.

Tja, das ist nicht auf meinem Mist gewachsen. darüber haben Wissenschaftler geschrieben an den Orten, an denen schon lange mit dem miasmatischen Grundprinzip gearbeitet wird.

In diesem Sinne..."respect yourself!"

Noch zwei Sätze dazu. Das karzinogene Miasma hat eine extrem hohe Anziehungskraft. Es ist schön und mysteriös, bevor es um sich greift und es lockt, wie die Schlange Kha im Dschungelbuch. Viele nicht rational erklärbaren Ausbrüche basieren auf diesem Prinzip. Es sucht die Orte auf, die gefährlich sind und die Lebewesen, die dasselbe in sich tragen.

Sie suchen die ungesunden Plätze zum Schlafen und zum Leben und neigen meist zu Suchtverhalten. Sie zerstören gerne oder gehen gerne an Orte der Zerstörung, je nach Opfer - Syndrom, um zu helfen, oder geholfen zu werden.

Und wer jetzt glaubt, die Alte hat einen Schuss!

Nee, im Ausland gibt es Forschungszentren, vergleichbar mit Max-Planck oder Frauenhofer, finanziert von anderen Instituten/Fakultäten des Westens. Diese Forschungszentren befinden sich in China, Japan, Indien....

Ich bin jetzt tief eingetaucht in dieses Thema. Die anderen miasmatischen Felder sind nicht weniger spannend, aber schwerer zu verstehen.





Mittwoch, 2. Januar 2019

2019 Interaktion unter der Lupe

Liebe Freunde von HBWR,

es ist immer wieder spannend einen Jahreswechsel zu spüren. Altes zu verabschieden und sich zu fragen:"Was habe ich gelernt!" Um dann Neues im Leben willkommen zu heißen. Ich spüre das jedes Jahr...und jedes Jahr etwas intensiver und klarer. Darum heute der Blog!

Wie immer sammel ich meine Gedanken im Wald und an unserem See, lass sie vorüberziehen, bis sich ein Gedanke bemerkbar macht, dessen Aspekt ich interessant finde.

Ihr könnt mir glauben....da fließt viel Trash durch so ein Gabi-Gehirn, bis etwas Vernünftiges von mir Beachtung findet.

Heute war es das Thema "Interaktion". Was erwarte ich vom kommenden Jahr und was hat mir den entscheidenden Impuls gegeben....spannend. Und ihr werdet es nicht glauben. Die meisten Gedanken die ich verschwendet habe waren ...und versucht jetzt bitte keine Wertung darin zu erkennen....

"Warum sind so viele Menschen so unglaublich doof!"

Das kam nicht von mir, das entstand durch die Interaktion mit den Kräften, die mich umgeben ;-)

Jetzt könnte ich es einfach dabei belassen oder mich über die DOOFEN aufregen. Tu ich aber nicht. Ich frage mich viel mehr:"Was hast du nicht erreicht!"

Dann kommt es.....klack, klack, klack....eine Erkenntnis nach der anderen!

Nun kenne ich die Lösung. Die Lösung entwickel ich aus dieser Erfahrung und macht mich durch meine Interaktion mit dem Doofen nicht schlauer - das ist es nicht - es macht mich handlungsfähiger.

Ich weiß, dass viele das zu abstarkt finden....Finde ich manchmal auch...bin halt Ingenieur....zerlege gerne alles bis ins Detail und baue es neu wieder zusammen. Und mache unter Umständen aus einer Lokomotive einen Sattel.

Ich versuche das mal mit einem Beispiel:

Jemand bei uns auf dem Hof fragte mich, ob er sich ein Pferd ausleihen könnte. Grundsätzlich sage ich zu diesem Thema Nein a.) bei einem Fremden, b.) bei keinem Kunden. Nun bestand mal vor langer Zeit eine tiefe Verbundenheit, die sich über die Jahre verflüchtigt hat, ich mich aber noch daran erinnere.

Also sagte ich zu. Eine ganz wichtige Information besaß ich nicht - wie lange ich das Pferd ausleihen sollte. Das erfuhr ich dann später. Zu diesem späteren Zeitpunkt musste ich schlucken, denn es sollte 4h am Stück sein. Immer in Erinnerung an unsere Verbundenheit sagte ich, wenn es passt zwischen den Feiertagen. Nachdem ich aufgelegt hatte dachte ich mir:"...welche Verbundenheit....da ist nichts übrig. Irgendwann war der andere im Nebel verschwunden und seine Energie verblasst.

Nach kurzen Überlegungen teilte ich meinem Gegenüber mit, dass ich das nur aus reinem Freundschaftsdienst mache, aber keine 4h, weil unsere Pferde max 2,5h täglich laufen und wenn dann nur bei Aussnahmen, die da aber nicht heißt Fremdreiter und 4h am Stück. Als Antwort bekam ich:"Das wusste ich nicht!"

Tja, das große Problem unserer Zeit heißt nicht, das weiß ich nicht, sondern "Das wusste ich nicht!"

Was sagt uns dieser Satz. Er zeigt uns, dass eine Handlung vorausgegangen sein muss, die nicht gelenkt war von Wissen und diese Handlung nicht in Verbindung stand zu dem Wunsch oder einem Bedürfnis im Vorfeld definiert.

Wissen bedeutet immer eine Interaktion - bedeutet Nähe - bedeutet Energieprinzip. Noch ein Beispiel....

Mensch - ärgere - dich - nicht!

Kennt das noch jemand?

Um interagieren zu können, benötigt man einen Würfel, eine Figur, einen begrenzten Raum und ganz wichtig sind andere Mitspieler. Man kann sich jetzt Gedanken darüber machen, was das Wichtigste ist. Das ist das was heute passiert, und die Antwort lautet meist "ICH" - ohne mich geht gar nichts. Doch ganz viel, erklärt an diesem Spiel!

Es mag sein, dass der Würfel das wichtigste Medium ist. Die Figuren sind beliebig, sowie die Mitspieler. Den Raum brauchen wir uns nicht wegdenken, denn ohne Raum keine Existenz. Momentan wurde sogar unter den Quantenphysikern, die Zeitfrage nicht nur diskutiert, sondern sogar widerlegt.

Zurück zu unserem Beispiel.....sorry ich liebe diese Ausflüge in die tiefsten Gehirnfugen.

Fazit ist - erklärt an meinem Beispiel, dass der der möchte lediglich einen Würfel benötigt und etwas Glück. Diejenigen, die sich aus dem Spiel rausnehmen und sich als Zuschauer an den Feldrand setzen, beobachten und rumstänkern, haben sich aktiv aus der Interaktion herausgenommen und werden über längerem Zeitraum als Nebelwolke im OFF verschwinden während die Chancen der Weiterspieler steigt, somit auch die Chance auf Glück, die wiederum verbunden ist mit Ausdauer.

In dem Wort Interaktion steckt schon eine elementare Information, nämlich AKTION. Eine Aktion bedingt ein Handeln, dazu sind wir da!

Irgendwann wurden die Interaktionsräume von irgendjemanden entwickelt, die er anderen zum Handeln zur Verfügung stellt. Er sorgt für die Spielregeln innerhalb des Interaktionsraums und sorgt dafür, dass sie eingehalten werden. Das Einhalten ist elementar wichtig. Nur so verwächst sich die Interaktion jedes Mitspieler zu einem festen Netz und wird somit sehr stabil gegen Außeneinflüsse. Das hat jetzt nichts mit dem ICH zu tun, sondern mit den Mitspielern, also den anderen.

Von diesen Räumen gibt es so viele, wie es Entwickler gibt, die wiederum über andere Interaktionsräume miteinander verbunden sind, wobei der Austausch regelkonform verläuft und verlaufen muss, z.B. mit dem Finanzamt oder Bank, als plattes Beispiel. In jedem dieser Räume gelten Regeln, die Mitspieler einhalten müssen, damit alle davon profitieren.

Zurück zu meiner Geschichte.....

Ich habe im letzten Jahr sehr , sehr oft erlebt.....vorsicht Metapher..... dass man sich ein Fahrrad (Ersatzvehikel für die Sofaecke) aus dem Ständer geholt hat und als man bemerkte dass der Reifen keine Luft mehr hatte es zurück in den Ständer stellte und rief:"Hat nen Platten!" Noch besser waren die, die gleich schrien "hat nen Platten!"

....vorsicht...jetzt tobt sich Frau Oppermann mal wieder aus: Stellt euch vor, ihr geht zum Arzt wegen Grippe und er sagt zu euch:"Ihre Nase läuft!"...mehr nicht! Dann geht ihr Nachhause und ihr werdet ständig darauf aufmerksam gemacht, dass eure Nase läuft. Wieso bietet keiner ohne viel Worte ein Taschentuch an. Offensichtlich merkt doch jeder, dass da jemand Hilfe benötigt. Hilfe unterscheidet sich von Worten ganz elementar, wobei wir wieder bei der Handlung, der Interaktion sind, bei der Verantwortung, die wir mehr fürchten, als der Teufel das Weihwasser.

Und wenn es etwas gibt, wo wir der Meinung sind, das geht mich nichts an, sollte tunlichst den Raum einer fremden Interaktion in Frieden lassen, sonst kommen genau solche Sätze heraus:"Das wusste ich nicht!"

Dieser Satz hat so viel in der Geschichte der Menschheit an Boshaftigkeit, Kriege und Elend hervorgebracht, dass einem bei Betrachtung schlecht wird.

Leute so wird das nichts! Wir müssen uns bemühen, jeden Tag - und aufs Neue. Nehmen wir uns aus der Interaktion heraus, nehmen wir uns aus dem Leben heraus. Und wollen wir einen Raum betreten, müssen wir uns die Regeln des Raums aneignen um mitspielen zu können. Viele betätigen sich heute als Trojaner, sind getrieben von Zerstörung, ohne sich zu überlegen, was nach der Zerstörung kommen soll, was die Konsequenz daraus ist, denn die meisten wollen keine neuen Interaktionsräume schaffen, nicht - weil sie es nicht können. Sie besitzen einfach die Energie nicht, die da heißt Verantwortung. Verantwortung über mich, über dich, über Kunden, über Mitarbeiter, den Interaktionsraum, den Räumen und deren Vernetzung....

Vielleicht habe ich irgendjemanden mit dieser Message erreicht. Wenn nicht, habe ich auf jeden Fall ganz viel für mich herausgezogen.
Mit diesem Wissen und dem Bewusstsein der Verantwortung, die ich gerne übernehme, dehne ich meine Räume auf.

Ich habe in der Tat, diese vielen Kritiken in positive Interaktion verwandeln können und meine Handlungsräume erweitern können.

Das was ich mache - ihr lieben Leute - ist nicht jemanden die Luft wegnehmen. Im Gegenteil, ich versuche so viele wie möglich am Spiel zu beteiligen, sie einzuladen. Die Luft nehmen sich viele selbst weg, indem sie die Räume der Interaktion verlassen.

...und wer schlau ist, sucht sich die Räume mit viel positiver Energie. Sich in Darkrooms aufzuhalten ist, wie im Sarg liegen und warten, dass sich der Deckel öffnet. Sich als Trojaner zu betätigen, sagt nur etwas über den Trojaner aus, aber nichts über den Raum in den er sich schmuggelt.

Mehr verrate ich nicht. Für mich, unseren Betrieb und auch sonst für jeden, der dieses Jahr mit anpackt, hängt der Himmel voller Geigen!

Ich wünsche euch noch einmal über unseren Blog ein glückliches, gesundes und hoffentlich erfolgreiches Jahr mit vielen Interaktionen!!!



Sonntag, 22. Juli 2018

Lebenskrisen unter Beobachtung

Ich habe mit vielen Menschen über ihre Krisen gesprochen. Ich habe Tiere beobachtet, die trotz bester Versorgung krank werden und ich habe mich gefragt, worin eine Verbindung besteht zwischen Krise, Krankheit und Bewältigung.

In einem Satz ist festzuhalten, dass Krankheiten sehr oft verschwinden, wenn Krisen bewältigt sind.
Was aber bedeutet eine Krise zu bewältigen. Welche Bedeutung hat eine Krise und wie wird sie empfunden.

Wir kennen es alle, wenn es ab und zu knistert, wir zwar unzufrieden und nörgelig sind, aber keinen Anreiz sehen, etwas dagegen zu tun. Die Lösung die viele suchen ist im Außen, was soviel bedeutet wie: der andere hat Schuld an meiner Krise.

Ganz besonders gefährlich sind diese schleichenden Krisen, diese unterschwelligen Unzufriedenheiten, denn diese produzieren zähe und gefährliche Krankheitsprozesse, die lange als solche nicht erkannt werden. Und sind sie erkannt, gibt es kein Zurück mehr.

Dann gibt es diese Hammerkrisen, die sich mit einem lauten Knall in unser Leben mischen. Hinter ihnen verbergen sich die destruktiven Erkrankungen mit einem sehr starken Metabolismus, schaffen wir es nicht uns aus dieser Krise zu führen.

Ich nenne jetzt mal eine Zahl, die ganz viel entscheidet. Sie heißt 4! Nach vier Jahren können Erkrankungen entgleisen, die aufgrund von Krisen entstanden sind und durch eine Infektion ergänzt wurden.

Ich finde sie überall: Krise, Infektion, Metabolismus, 4 Jahre!

Gegen Infektionen - treten sie isoliert zu Krisen auf - können wir uns wehren....noch.... indem wir Medikamente einnehmen und Energie sparen. Letzteres ist einer der wichtigsten Parameter der Genesung.

Durch Krisen gekoppelt mit einer Infektion hilft eine reine Energieeinsparung nicht, denn unsere Emotionen sorgen dafür, dass hohe Anteile an Energie verbraucht werden, auf der Suche nach Lösungen oder auf der Suche nach Schuldigen.

Krisen benötigen wir, damit wir uns weiter entwickeln auf was für einer Ebene auch immer. Sehr hilfreich ist der Glaube an etwas Größerem (Anselm Grün Zitat), etwas Höherem, als wir es sind.
Es verbindet viel mehr Menschen miteinander, als man sich vorstellen kann und es entlastet ungemein. Es entlastet so sehr, dass wir unsere Energie für unsere Genesung verwenden können.

Wer in eine große Krise gerät, sollte allen Ballast abwerfen. All das was unnötig Energie verbraucht muss weg. Und dann begeben wir uns in die Stille in uns selbst. Das Meckern, das Nörgeln, das Kritisieren anderer, das Ego in uns beruhigt sich und wird irgendwann einfach mal die Klappe halten.

Und dann taucht es auf das kleine Pflänzchen der Hoffnung. Dorthin, wohin wir unsere Hoffnung wenden, werden wir uns auch wiederfinden, solange wir nicht das Zeitfenster überschreiten.

Diese Message wendet sich an Menschen, die vom Schicksal unumgänglich gebeutelt wurden.

Nun zu den anderen....

Ich habe an Tieren gesehen, was passiert, wenn sie der Meinung sind im falschen Körper zu stecken und doch eigentlich zu viel Höherem geboren wurden - aus ihrer Sicht. Das Entscheidend ist, dass ihnen etwas fehlt, was das Höhere oft ausmacht: Die Qualität des sich Führens. Die Qualität des sich disziplinierens. Das ist ganz simpel....

Wer sich nicht führen kann, der kann das Höhere nicht erreichen. So einfach ist das. Wissen alleine reicht nicht aus. Denn auch Wissen bedingt nicht, dass wir uns und andere führen können.

Wenn ich an einen Punkt komme, wo mein Affe im Gehirn wieder sein Solospektakel insziniert, bremse ich runter und sag innerlich:"Stop!"

Ich zeige meinem Gehirn die rote Karte und fahre ganz bewusst runter. Es gibt viele Wege, diese Gelassenheit zu lernen. Über Atmung verändern wir den ph-Wert des Blutes, wir beeinflussen die Hormonausschüttung, etc. Über lenken der Gedanken auf die andere Seite der Argumentation, lässt uns gelassener werden. Hierzu ein Beispiel:

Ich habe zwei große Hunde und gehe morgens und abends mit ihnen raus. Nun kann ich denken: Ich muss mit ihnen raus, weil sie Bewegung brauchen und ohne mich nicht können/dürfen. Daraus entsteht ein Zwang, später Zwangsneurosen, die sich an anderer Stelle entleert. Ich werde unzufrieden, sorge aber nicht für eine Auflösung dieser Gedanken. Die Auflösung dieser Gedanken wäre: Ich gehe mit den Hunden raus und erlebe etwas, z.B. die Natur oder die Menschen. Und schon die Veränderung meines Gedankengangs erzeugt Hoffnung, verändert meinen Blick und verändert meine Ausstrahlung.

Schaffe ich es nicht, negative Gedanken loszuwerden, knülle ich sie in ein Stück Papier und schieße sie in den Orbit. Die Gedanken waren da, haben aber mein Handeln nicht insofern beeinflusst, dass ich hirnlos rumgepoltert habe. Rumpoltern tun wir immer dann, wenn wir uns selbst bewerten. Und fällt das Bewerten schlecht aus, fangen wir an zu treten, um die Illusion des Selbstwertes zu erhöhen, indem wir das andere abwerten.

Hierzu noch eine kleine Geschichte von gestern:

Mein Mann und ich erhielten eine thailändische Massage. Danach gingen wir ins Städtchen tranken Lambrusco und waren ganz selig. Außer meine Blasen an den Füssen, gab es nichts zu beanstanden.
Wir überquerten eine Straße im Stadtzentrum, wo nur Straßenbahnen fahren dürfen...und eben langsam, weil meine Füße wund waren (Frau muss mal irgendwann neue Schuhe einlaufen, mit dem Risiko, nicht  zu wissen, wo es wehtun wird). Da brauste eine Radfahrerin ungebremst auf uns zu - Breite der Straße...5-6 m - bimmelte ganz aufgeregt und hielt ihr Fahrrad genau auf uns zu. Wir sprangen eben nicht zur Seite, a.) weil sie zu schnell auf uns zu hielt, b.) weil wir keine Augen am Hinterkopf und an den Seiten haben, c.) weil ich wunde Füße hatte. An uns vorbei schnauzte sie noch:"Könnt ihr nicht schneller laufen!"

...und ich rief:"Nein!"

Natürlich bäumte es sich in mir auf "Du blöde Kuh!" Zieh dir erst einmal was Anständiges an, bevor du mit mir sprichst!" Aber ich lachte über mich selbst und dachte nur "Gut Ding will Weile haben!". Mit einem Stück Humor, nimmt es die Schärfe auf eine entlastende und befreiende Art und Weise.

Humor ist eines dieser Eigenschaften, die ganz viel heilen, wenn man ihn einsetzt, auch in Krisenzeiten.

Wer ihn verloren hat, sollte sich auf den Weg machen und ihn herbeiwinken Er wirkt entkrampfend und befreiend und schützt einen vor starken Metabolismen.






Freitag, 13. Juli 2018

Dreitag der Freizehnte und die Frage, ob ein Tuktuk auf deutschen Bundesstraßen fahren sollte

Ja, ich merke gerade, dass es über ein Jahr her ist, dass ich einen Blog geschrieben habe.
Inspiriert von dem heutigen Tag und der lieben Hilfe einer Kundin, mich wieder auf die Beine zu bringen, bin ich wieder bereit....

Einige von euch kennen diese Kapriolen schon, wenn Frau Oppermann vom Leder zieht. Für diejenigen, die das noch nicht kennen, bitte ich, sich entspannt nach hinten zu lehnen und die Bilder zu genießen, die bei dem Gelesenen in Erscheinung treten mögen..

Das Tuktuk, welches mir heute begegnete, ist eigentlich das Ende meiner Geschichte. Ich ziehe es jedoch vor, mit dem Anfang einer Aneinanderreihung von kleinen Katastrophen zu beginnen....

Als ich mittags von meinen ersten Reitstunden zurückkehrte und mich auf die Stille freute, ahnte ich noch nicht, dass dieser Tag einer der Tage sein wird, an den ich mich mit einem Schmunzeln erinnern würde, mich aber auch dabei ertappte, bei dem Versuch mein eigenes Leid zu puffern , kläglich scheiterte.

Ich empfand den Tag heute eher als Komödie. Wenn sich jemand an Inspector Clousseau erinnern kann, war ich der alte Mann, der die Straße überqueren wollte und weil ihm das nicht gelang, sich einen Stuhl nahm, um dem Schauspiel - sich verfolgender Affen, Zebras und Polizisten - beizuwohnen.

Nun aber zu meiner Geschichte, die mit einem unsäglichen Geräusch von unrhythmischen Dauerbohrungen begann. Im Nachbarhaus wurde seit Tagen eine Wand aufgebohrt. Schon das Geräusch an sich war unerträglich. Aber hätte der Bohrer nicht etwas musikalischer sein können und nach einem gewissen Takt hätte bohren können. Stattdessen bohrte er, wie manche Auto fahren oder eine Nähmaschine betätigen.....vähhhhnnnn,vän....vänvän....vähhnn....versteht ihr???

Nach 2 Stunden gab ich auf und flüchtete aus dem Haus, mit der Hoffnung, heute noch eine Bombe zünden zu dürfen.

Tja, aber was sollte ich tun???

Da kam mir die Idee in die Waschstraße zu fahren. Also fuhr ich zu der Tanke um die Ecke, parkte brav mein Auto an der Seite und kaufte mir ein Waschticket, selbstverständlich das mit dem besonderen Glanz....man ist ja eitel.

Als ich zu meinem Auto zurückging, brauste so eine kleine rote Kugel mit türkisfarbenen Inhalt an mir vorbei, direkt auf die Einfahrt zur Waschstraße zu.

Kennt ihr das...diese Mischung aus Erstaunen, Neugier und allmählich schwelgendem Kamm???

Ich war gespannt, was mich hinter der Kurve erwartete....Eine leere Kugel, die den Weg zur Waschstraße versperrte!!!

Der türkisfarbene Inhalt war wie vom Erdboden verschluckt!

Gefühlte Stunden später kam das Türkis um die Ecke und wedelte mit seinem Waschbon rum, brabbelte in sein faltiges Kinn und warf einen Euro in den Dampfstrahler, versperrte aber immer noch den Weg hinein in die Erlösung mit glänzendem Auto den Tunnel verlassen zu können.

Ich schaute dem geschäftigen Türkis zu und zog es vor einfach die Klappe zu halten, bis das Türkis den Code eingeben wollte.

Ich konnte mir dann doch nicht verkneifen zu sagen, ob es nicht Sinn machen würde das "ROTE" hinein zu fahren, bevor man den Code eingibt...naja...usw!!!

Während der andere Wagen dann endlich gewaschen wurde, beschloss auch ich den Dampfstrahler auszuprobieren. Neugierig schaute mir das Türkis dabei zu. Ganz geschäftig reinigte ich die weißen Felgen meines Wagens, bis es ca 1m hinter mir zu blöken anfing:"Sie machen meine Hose ganz nass....!"

So ein Dampfstrahler kann in so einem Moment zu einer entzückenden Waffe werden. Ich hätte das Türkis am liebsten mit dem Strahler an die Wand getackert. Stattdessen drehte ich mich langsam um und fragte das Türkis, ob es nicht einfach auf die andere Seite gehen könnte mit einem etwas größeren Abstand.

Irgendwann war es in seiner roten Kugel verschwunden und davon gebraust.

Kaum auf der Straße fuhr mir ein nasepopelnder Mitachziger mit seinem Jetta regelrecht erst über die Füße und dann vor mir her....mit 20 km/h in einer fünfziger Zone. Zum Glück dauerte dieses Drama keine 10 min.

Auf der Abbiegespur nach Denkendorf erschien vor mir ein nagelneues E-Cabrio und was saß drin? Charming Mission Ende 50 mit gelee-giertem, dünnen Haupthaar und Pilotenbrille, braun gebrannt. Sein Radar war auf alles gerichtet, was zum typische Beuteschema eines solchen Hais gehört: lange Haare, Knackarsch, hohe Hacken (Gesicht kann man sich zur Not auch schönreden). Volles Klischee und doch so real.

Plötzlich haute der vor mir sowas die Mücke rein, dass es mich fast aus dem Sitz gehoben hätte. "Mann....!" schrie ich nach vorne "Du gelackter Affe....hast du sie noch alle!"

Naja, die einen bremsen für Tiere, die andere für Superstacksen mit Rampunzelhaar. Da fiel mir ein, dass ich einmal zu einem Freund sagte, der auch diesen Chip besaß, warum er sich kein Pony kaufen wolle. Kackt ihm zwar die Bude voll, aber hätte auch langes Haar und wenig Ansprüche....Mann, war der sauer :-)))

Mein Charming Mission E vor mir checkte genau, ob Superstackse ihn sehen konnte...leider drückte er zu früh auf die Tube.....
Da hat mal einer richtig Feuer gemacht und wofür??? Im wahrsten Sinne des Wortes für den Arsch.

Kaum war er davon gebraust, reckte so ein 3 Tonnen Mann seinen Bauch auf die Straße. Ich konnte dem gerade noch ausweichen. Können solche raumfordernde Geschosse nicht mit einkalkulieren, dass das Ende ihres Indvidualkreises nicht an der Nase aufhört???

Last but not least kam es dann um die Ecke...gekrochen und nahm mir die Vorfahrt.

Ein dunkelblaues Tuktuk 15 km pro Stunde. Es transferierte mich in eine meditative Phase von Raum-und Zeitlosigkeit gekoppelt mit höchster Demut.

Anders hätte ich diesen Schlussakkord nicht überlebt.....