Montag, 6. Mai 2019

Herpes zwischen Aufklärung und Hysterie

Liebe Pferdeleute,

nicht immer macht es Sinn auf den Zug der Hysterie aufzuspringen und Vorsichtsmaßnahmen gleich als Möglichkeit eines Epidemie-Ausbruchs zu werten und sein Pferd tot im Stall vorzufinden.

Ich nutze an dieser Stelle, nun meine Meinung dazu zu äußern, die ganz oft, wenn nicht in den meisten Fällen zum Erfolg geführt hat, in der Betrachtung von schweren Erkrankungen.

Das Herpesvirus des Pferdes ist vergleichbar mit dem Epstein-Barr-Virus des Menschen....noch nie gehört???

Tja, das liegt daran, dass die Schulmedizin keine Lösung für das Problem des Epstein-Barrs hat.

Es findet überall da Hysterie statt, wo es Lösungsangebote aus der Schulmedizin gibt, angefacht durch die Marketingabteilungen großer Chemiekonzerne, so diese maßlose Überbewertung der Masernimpfung. Es leiden und sterben viel mehr Menschen an dem Eppstein-Barr, als an Masern....meine Meinung basierend auf Gespräche und Beobachtungen.

(Früher beschäftigten sich Ärzte und Wissenschaftler mit der Erforschung von Erkrankungen und der passenden Medizin. Heute sind es die Chemiekonzerne.)

Leider lassen sich die Zusamenhänge langem Sichtums nicht mit dem Ende des Lebens so einfach beweisen.

Es wird aber nicht mehr lange dauern, und dann stellt sich die Frage, wie man so ein Chamäleon an Erkrankung behandeln soll, womit wir bei Symptombehandlungen angekommen sind. Schulmedizin bedeutet Symptombehandlung und stößt immer mehr an ihre Grenzen. Denn Erreger sind ja nicht blöd und entwickeln sich weiter.

Zurück zum Herpes. Was macht ihn so gefährlich? Dazu muß man wissen, dass ein Virus gar kein Interesse daran hat, dass sein Wirtstier stirbt. Dies ist einem Kollateralschaden gleichzusetzen, weil das Virus mit seinem Wirt zugrunde geht.
Viren können außerhalb überleben, aber sich nicht vermehren, dazu benötigt es Körperzellen. Bakterien haben viele Transportmöglichkeiten und Vermehrungsmöglichkeiten. Einige bilden Sporen, wie der Löwenzahn und seine Pusteblume.

90% der Pferde hatten schon Kontakt mit dem Herpes und man schätzt, dass 60% weltweit Träger dieses Virus sind. Aber warum sterben diese 60% nicht einfach.
Und warum erkranken auch geimpfte Pferde? Wenn man den Beipackzettel der Impfstoffe durchließt, steht da, dass es keinen Hinweis darauf gibt, dass der enthaltene Wirkstoff auch wirklich was bringt. Es soll bei einem Ausbruch dämmend wirken. Aber noch einmal, warum sterben dann auch geimpfte Tiere?

Nun richte ich noch einmal den Blick auf das Epstein-Barr-Virus. Die Wissenschaft (Amerika) vermutet ganz viele Zusammenhänge zwischen dem Erreger, chron-entzündlichen Erkrankungen, allergischen Erkrankungen, hormonell bedingten Erkrankungen, autoimmunen Prozessen, etc.

Auch er ist weit verbreitet, ohne jeden gleich auf die Intensivstation zu bringen. Was passiert aber, wenn dem so ist?

Jetzt machen wir einen kleinen Ausflug in die Immunologie:

Viren dringen in unsere Zellen ein und zwingen diese ihre DNA zu reproduzieren. Normalerweise werden vom Körper viele Mechanismen in Gang gesetzt, diese infizierte Zelle zu zerstören. Der Virus ist aber nicht blöd. Er schlummert in der Zelle und wartet, bis der Organismus geschwächt ist, aufgrund von Stoffwechselprozessen im Herbst und Frühjahr (Pferd) oder anderen Faktoren, wie Stress, falsche Ernährung. etc.

Viren können nur dann nachgewiesen werden, wenn sie durch das Blutsystem rutschen, um neue Orte zu erobern, oder entsprechend im Liquor. Die Toxine der Bakterien lassen sich leichter nachweisen, da sie überall im Körper herumschwirren.

Und genau da setzt die verheerende Entwicklung eines Virusinfektes an. Viren öffnen den Weg für Bakterien. Sie halten unser Immunsystem auf Trab, sodass die Bakterien die Möglichkeit haben unbemerkt in den Körper zu wandern.

Bakterien wiederum schwächen den Organismus durch ihr Toxin, und nun hat das Virus freie Bahn sich zu vermehren, indem es Zelle für Zelle erobert. Was es leider vergisst ist die Tatsache, dass sich auch Bakterien nunmehr schnell vermehren können und es kommt zu einem Supergau, den man in der Fachsprache Superinfektion nennt. Die Symptome nach außen sind geprägt vom Virus, auf Bakterien achtet in diesem Moment keiner.

Genau das geschiet auch beim Epstein-Barr, der sich immer wieder zeigt, erst mit leichtem Fieber und geschwollenen Lymphen, dann kommen die Bakterien. Die Folge ist eine rezidivierende Angina über Jahre, dann kommen Schilddrüsenprobleme hinzu, in Kombi mit Gelenksbeschwerden und so fräst sich das Virus durch den ganzen Körper, während es den Ball immer wieder zum Bakterium weitergibt, geht es dem Wirt zu gut. Am Ende ist es an den Nervenzellen angekommen und kann Einzug ins Gehirn nehmen.

Virusträger sind latent gefährdet durch Bakterien eine Superinfektion zu bekommen. Werden sie nicht gleich dahingestrackt (Hysteriepotenzial oder Auslese der Evolution)), erfolgt ein Leidensweg unbeschreiblichen Ausmaßes.

Warum man Virusträger impft, das erschließt sich mir bis heute nicht. Wenn jemand einen lebenslangen Titer vorweisen kann und über entsprechende Immunglobuline verfügt, warum dann noch obendraufspritzen....verstehe ich nicht!

Ja, die Impfstoffe enthalten immer weniger von Aluminium, Blei, etc. Aber der Quecksilberanteil wurde immer noch nicht reduziert (bisher kein Ersatzstoff gefunden), weil es hierzu keine Alternative gibt....momentan. Er legt unsere Leber lahm und somit zeitgleich unser wichtigstes Organ des Immunsystems.

Liebe Tierärzte, im Netz verkündet ihr, man müsse auch erkrankte Tiere impfen. Auf den Beipackzetteln steht aber bei allen gängigen Impfstoffen, nur impfen im gesunden Zustand. Was ist daran jetzt falsch zu verstehen???Es erschließt sich mir auch nicht der Sinn, erkrankte und immunschwache Tiere zu impfen, weil dadurch die Tiere weniger gefährdet sind, diese Erkrankung zu bekommen. Also.....ein Mensch darf nur dann geimpft werden im gesunden Zustand.

Seit ich erst gar nicht versuche den Virus eines Pferdes zu bekämpfen, sondern gleich den Ball der Bakterientoxine flach halte, und die Organe dazu bringe im Akkord die Gifte auszuscheiden, bei zusätzlicher Entlastung des Darms, gibt es schon ein paar Erfolge zu verzeichnen.

Meinen Beobachtungen nach, ist nicht das Virus der Todfeind Nummer 1. Es ist die Kombination aus Virus, Bakterien und lahmen Stoffwechsel.
Darum sterben auch geimpfte Tiere. Ihr Stoffwechsel ist im Keller, ihre Symptome sind die des Virus, aber sterben tun sie an der Kombination, indem die Bakterien dem ganzen die Krone aufsetzen.

Wie gesagt, das sind meine Beobachtungen. Und seit ich recherchiere und Literatur dazu suche und auch finde, wächst meine Überzeugung....




Freitag, 4. Januar 2019

Die rosarote Brille

Hm, es ist sehr schwierig präventiv zu helfen, ohne in die dunklen Ecken zu schauen. Denn Hilfe benötigen nur die, welche diese dunklen Ecken besitzen.

Wie ihr wisst spreche ich viel mit Menschen, mache mir Notizen, beobachte Tiere und mache mir auch da Notizen. Das Besondere an der Situation ist, dass ich unterdessen das Gespräch suche, bevor es zu einer ernsthaften Erkrankung kommt.

Vor zwei Jahren habe ich mich noch damit beschäftigt - wie es dazu kam.
Heute beschäftigt mich mehr - wie es dazu kommt.

Es ist ein deutliches Muster zu erkennen...

Wir haben das in der Naturheilkunde in der Homöopathie, wo wir von Miasmatik sprechen.

Je zäher der Charakter, desto zäher die Erkrankung, die folgen wird oder auch muss - immer mit dem Finger auf uns selbst gerichtet.

Ich komme jetzt mit dem einfachsten Beispiel, dem Beispiel der Karzinogene. Die Karzinogene leben in uns, sie trainieren uns ein vernünftiges Leben zu führen....meistens!

Sind sie einmal losgelassen, kann man sie ganz deutlich erkennen und man kann sie im Vorfeld schon sehen.

Unsere Medizin ist noch nicht soweit. Denn krank ist bei uns erst jemand mit Ausbruch eines Symptoms. Darum gibt es an dieser Stelle noch keine Verbindung zum davor gelebten Leben und dem Charakter. Ich meine jetzt nicht die materialistische Komponente unseres Seins mit Essen, Trinken, Schlafen. Das ist alles nur Projektion nach außen, statt nach innen.

Das karzinogene Miasma brodelt bei jedem im Körper, vergleichbar mit unseren Vulkanen der Erde.

Man kann ihm jetzt den Raum seiner Entfaltung geben oder sich disziplinieren.

Wie äußert sich das karzinogene Miasma erstmalig....räusper....
Es äußert sich im Thema "Opfer".

Der normale Weg heißt:"Ich - Opfer!"

Diejenigen, die Opferprojektionen auf andere lenken, beinhaltet zusätzlich eine materialistische Komponente, die sich als Trigger im Verlauf eines Ausbruchs bemerkbar macht. Ich nenne es dann

"Du - Opfer!"

In ihrer Anfangsphase spricht man gerne von Neurose oder Hysterie. Leider wäre an dieser Stelle noch etwas umzukehren.

Das "Ich-Opfer!" ist jemand der dadurch auffällt, dass er viel meckert...Zeitumstellung, zu viel Sonne, zu kalt, Kühlschrank leer, Mülleimer voll....bis zu....keiner hat mich lieb!

Jedesmal, wenn dann das Leben an die Türe klopft, steigt diese Person in ihr Hamsterrad und spielt ihre Rolle durch in....
.....bäääääh....Zeitumstellung, zu viel Sonne, zu kalt, Kühlschrank leer, Mülleimer voll - bis zu....keiner hat mich lieb!

Je öfters er in sein Rad steigt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit einer chronischen Erkrankung, die sich dadurch auszeichnet, dass sie sich ausbreitet wie Kriechschleim, bis der Körper kapituliert.

Die Opferprojektion mit ihrer materialistischen Komponente ist die knallharte/explosive Version der karzinogenen Reihe.

Dr. Trebin hat viel darüber geschrieben und wir beide haben uns viel darüber unterhalten.

Sie kommt......pammmm!!!....da ist sie, und endet immer und sehr rasch in einer hohen Letalität!

Warum schreibe ich gerade darüber!

Weil ich mich im karzinogenen Miasma am besten auskenne, weil es das einfachste ist und weil es am meisten verbreitet ist.

Es ist nicht einfach, sich aus der Ebene der karzinogenen Reihe zu befreien. Ich werde hier ein paar Fragen stellen. Wenn man diese Fragen mit "Ja" beantworten kann mit Tendenz nach rechts, sollte sich mal öfters die rosarote Brille aufsetzen, tief durchatmen, einen Gruß nach oben schicken und sich und anderen sagen "Alles wird - alles ist gut!"

1. Gibt es in meiner Familie Traumen - 3.Grades - 2.Grades - 1.Grades - chronische Erkrankungen -       3.Grades - 2.Grades  - 1.Grades - gibt es Krebserkrankungen - 3.Grades - 2.Grades - 1.Grades
2. Sind mir Tiere wichtiger als Menschen - sind für mich Tiere Opfer - rette ich sie
3. Fühle ich mich dem Leben ausgeliefert - als Opfer (gibt selten einer zu, wird aber im Gespräch            erkennbar und nach außen durch eine pessimistische/explosive Grundhaltung erkennbar)
4. Fahre ich gerne in die Berge oder ans Meer - spontan
5. Jede Form von Rettung und übermäßigem Kümmern
6. extrem leistungsorientiert
....grundsätzlich sind alle EXTREME betroffen....

Ich kenne 2 Pferde, die dieses karzinogene Prinzip in der Vollendung leben...naja, eins vielleicht doch mehr. Es zelebriert es schon regelrecht. Sie gehören beide mir!
Es ist Evita und Bijou. Ganz schwierig zu behandeln und ganz schwierig aus ihrem Hamsterrad zu befreien. Um so interessanter für mich sie begleiten zu dürfen...und jeder der die Energie aufbringen kann.

Tja, das ist nicht auf meinem Mist gewachsen. darüber haben Wissenschaftler geschrieben an den Orten, an denen schon lange mit dem miasmatischen Grundprinzip gearbeitet wird.

In diesem Sinne..."respect yourself!"

Noch zwei Sätze dazu. Das karzinogene Miasma hat eine extrem hohe Anziehungskraft. Es ist schön und mysteriös, bevor es um sich greift und es lockt, wie die Schlange Kha im Dschungelbuch. Viele nicht rational erklärbaren Ausbrüche basieren auf diesem Prinzip. Es sucht die Orte auf, die gefährlich sind und die Lebewesen, die dasselbe in sich tragen.

Sie suchen die ungesunden Plätze zum Schlafen und zum Leben und neigen meist zu Suchtverhalten. Sie zerstören gerne oder gehen gerne an Orte der Zerstörung, je nach Opfer - Syndrom, um zu helfen, oder geholfen zu werden.

Und wer jetzt glaubt, die Alte hat einen Schuss!

Nee, im Ausland gibt es Forschungszentren, vergleichbar mit Max-Planck oder Frauenhofer, finanziert von anderen Instituten/Fakultäten des Westens. Diese Forschungszentren befinden sich in China, Japan, Indien....

Ich bin jetzt tief eingetaucht in dieses Thema. Die anderen miasmatischen Felder sind nicht weniger spannend, aber schwerer zu verstehen.





Mittwoch, 2. Januar 2019

2019 Interaktion unter der Lupe

Liebe Freunde von HBWR,

es ist immer wieder spannend einen Jahreswechsel zu spüren. Altes zu verabschieden und sich zu fragen:"Was habe ich gelernt!" Um dann Neues im Leben willkommen zu heißen. Ich spüre das jedes Jahr...und jedes Jahr etwas intensiver und klarer. Darum heute der Blog!

Wie immer sammel ich meine Gedanken im Wald und an unserem See, lass sie vorüberziehen, bis sich ein Gedanke bemerkbar macht, dessen Aspekt ich interessant finde.

Ihr könnt mir glauben....da fließt viel Trash durch so ein Gabi-Gehirn, bis etwas Vernünftiges von mir Beachtung findet.

Heute war es das Thema "Interaktion". Was erwarte ich vom kommenden Jahr und was hat mir den entscheidenden Impuls gegeben....spannend. Und ihr werdet es nicht glauben. Die meisten Gedanken die ich verschwendet habe waren ...und versucht jetzt bitte keine Wertung darin zu erkennen....

"Warum sind so viele Menschen so unglaublich doof!"

Das kam nicht von mir, das entstand durch die Interaktion mit den Kräften, die mich umgeben ;-)

Jetzt könnte ich es einfach dabei belassen oder mich über die DOOFEN aufregen. Tu ich aber nicht. Ich frage mich viel mehr:"Was hast du nicht erreicht!"

Dann kommt es.....klack, klack, klack....eine Erkenntnis nach der anderen!

Nun kenne ich die Lösung. Die Lösung entwickel ich aus dieser Erfahrung und macht mich durch meine Interaktion mit dem Doofen nicht schlauer - das ist es nicht - es macht mich handlungsfähiger.

Ich weiß, dass viele das zu abstarkt finden....Finde ich manchmal auch...bin halt Ingenieur....zerlege gerne alles bis ins Detail und baue es neu wieder zusammen. Und mache unter Umständen aus einer Lokomotive einen Sattel.

Ich versuche das mal mit einem Beispiel:

Jemand bei uns auf dem Hof fragte mich, ob er sich ein Pferd ausleihen könnte. Grundsätzlich sage ich zu diesem Thema Nein a.) bei einem Fremden, b.) bei keinem Kunden. Nun bestand mal vor langer Zeit eine tiefe Verbundenheit, die sich über die Jahre verflüchtigt hat, ich mich aber noch daran erinnere.

Also sagte ich zu. Eine ganz wichtige Information besaß ich nicht - wie lange ich das Pferd ausleihen sollte. Das erfuhr ich dann später. Zu diesem späteren Zeitpunkt musste ich schlucken, denn es sollte 4h am Stück sein. Immer in Erinnerung an unsere Verbundenheit sagte ich, wenn es passt zwischen den Feiertagen. Nachdem ich aufgelegt hatte dachte ich mir:"...welche Verbundenheit....da ist nichts übrig. Irgendwann war der andere im Nebel verschwunden und seine Energie verblasst.

Nach kurzen Überlegungen teilte ich meinem Gegenüber mit, dass ich das nur aus reinem Freundschaftsdienst mache, aber keine 4h, weil unsere Pferde max 2,5h täglich laufen und wenn dann nur bei Aussnahmen, die da aber nicht heißt Fremdreiter und 4h am Stück. Als Antwort bekam ich:"Das wusste ich nicht!"

Tja, das große Problem unserer Zeit heißt nicht, das weiß ich nicht, sondern "Das wusste ich nicht!"

Was sagt uns dieser Satz. Er zeigt uns, dass eine Handlung vorausgegangen sein muss, die nicht gelenkt war von Wissen und diese Handlung nicht in Verbindung stand zu dem Wunsch oder einem Bedürfnis im Vorfeld definiert.

Wissen bedeutet immer eine Interaktion - bedeutet Nähe - bedeutet Energieprinzip. Noch ein Beispiel....

Mensch - ärgere - dich - nicht!

Kennt das noch jemand?

Um interagieren zu können, benötigt man einen Würfel, eine Figur, einen begrenzten Raum und ganz wichtig sind andere Mitspieler. Man kann sich jetzt Gedanken darüber machen, was das Wichtigste ist. Das ist das was heute passiert, und die Antwort lautet meist "ICH" - ohne mich geht gar nichts. Doch ganz viel, erklärt an diesem Spiel!

Es mag sein, dass der Würfel das wichtigste Medium ist. Die Figuren sind beliebig, sowie die Mitspieler. Den Raum brauchen wir uns nicht wegdenken, denn ohne Raum keine Existenz. Momentan wurde sogar unter den Quantenphysikern, die Zeitfrage nicht nur diskutiert, sondern sogar widerlegt.

Zurück zu unserem Beispiel.....sorry ich liebe diese Ausflüge in die tiefsten Gehirnfugen.

Fazit ist - erklärt an meinem Beispiel, dass der der möchte lediglich einen Würfel benötigt und etwas Glück. Diejenigen, die sich aus dem Spiel rausnehmen und sich als Zuschauer an den Feldrand setzen, beobachten und rumstänkern, haben sich aktiv aus der Interaktion herausgenommen und werden über längerem Zeitraum als Nebelwolke im OFF verschwinden während die Chancen der Weiterspieler steigt, somit auch die Chance auf Glück, die wiederum verbunden ist mit Ausdauer.

In dem Wort Interaktion steckt schon eine elementare Information, nämlich AKTION. Eine Aktion bedingt ein Handeln, dazu sind wir da!

Irgendwann wurden die Interaktionsräume von irgendjemanden entwickelt, die er anderen zum Handeln zur Verfügung stellt. Er sorgt für die Spielregeln innerhalb des Interaktionsraums und sorgt dafür, dass sie eingehalten werden. Das Einhalten ist elementar wichtig. Nur so verwächst sich die Interaktion jedes Mitspieler zu einem festen Netz und wird somit sehr stabil gegen Außeneinflüsse. Das hat jetzt nichts mit dem ICH zu tun, sondern mit den Mitspielern, also den anderen.

Von diesen Räumen gibt es so viele, wie es Entwickler gibt, die wiederum über andere Interaktionsräume miteinander verbunden sind, wobei der Austausch regelkonform verläuft und verlaufen muss, z.B. mit dem Finanzamt oder Bank, als plattes Beispiel. In jedem dieser Räume gelten Regeln, die Mitspieler einhalten müssen, damit alle davon profitieren.

Zurück zu meiner Geschichte.....

Ich habe im letzten Jahr sehr , sehr oft erlebt.....vorsicht Metapher..... dass man sich ein Fahrrad (Ersatzvehikel für die Sofaecke) aus dem Ständer geholt hat und als man bemerkte dass der Reifen keine Luft mehr hatte es zurück in den Ständer stellte und rief:"Hat nen Platten!" Noch besser waren die, die gleich schrien "hat nen Platten!"

....vorsicht...jetzt tobt sich Frau Oppermann mal wieder aus: Stellt euch vor, ihr geht zum Arzt wegen Grippe und er sagt zu euch:"Ihre Nase läuft!"...mehr nicht! Dann geht ihr Nachhause und ihr werdet ständig darauf aufmerksam gemacht, dass eure Nase läuft. Wieso bietet keiner ohne viel Worte ein Taschentuch an. Offensichtlich merkt doch jeder, dass da jemand Hilfe benötigt. Hilfe unterscheidet sich von Worten ganz elementar, wobei wir wieder bei der Handlung, der Interaktion sind, bei der Verantwortung, die wir mehr fürchten, als der Teufel das Weihwasser.

Und wenn es etwas gibt, wo wir der Meinung sind, das geht mich nichts an, sollte tunlichst den Raum einer fremden Interaktion in Frieden lassen, sonst kommen genau solche Sätze heraus:"Das wusste ich nicht!"

Dieser Satz hat so viel in der Geschichte der Menschheit an Boshaftigkeit, Kriege und Elend hervorgebracht, dass einem bei Betrachtung schlecht wird.

Leute so wird das nichts! Wir müssen uns bemühen, jeden Tag - und aufs Neue. Nehmen wir uns aus der Interaktion heraus, nehmen wir uns aus dem Leben heraus. Und wollen wir einen Raum betreten, müssen wir uns die Regeln des Raums aneignen um mitspielen zu können. Viele betätigen sich heute als Trojaner, sind getrieben von Zerstörung, ohne sich zu überlegen, was nach der Zerstörung kommen soll, was die Konsequenz daraus ist, denn die meisten wollen keine neuen Interaktionsräume schaffen, nicht - weil sie es nicht können. Sie besitzen einfach die Energie nicht, die da heißt Verantwortung. Verantwortung über mich, über dich, über Kunden, über Mitarbeiter, den Interaktionsraum, den Räumen und deren Vernetzung....

Vielleicht habe ich irgendjemanden mit dieser Message erreicht. Wenn nicht, habe ich auf jeden Fall ganz viel für mich herausgezogen.
Mit diesem Wissen und dem Bewusstsein der Verantwortung, die ich gerne übernehme, dehne ich meine Räume auf.

Ich habe in der Tat, diese vielen Kritiken in positive Interaktion verwandeln können und meine Handlungsräume erweitern können.

Das was ich mache - ihr lieben Leute - ist nicht jemanden die Luft wegnehmen. Im Gegenteil, ich versuche so viele wie möglich am Spiel zu beteiligen, sie einzuladen. Die Luft nehmen sich viele selbst weg, indem sie die Räume der Interaktion verlassen.

...und wer schlau ist, sucht sich die Räume mit viel positiver Energie. Sich in Darkrooms aufzuhalten ist, wie im Sarg liegen und warten, dass sich der Deckel öffnet. Sich als Trojaner zu betätigen, sagt nur etwas über den Trojaner aus, aber nichts über den Raum in den er sich schmuggelt.

Mehr verrate ich nicht. Für mich, unseren Betrieb und auch sonst für jeden, der dieses Jahr mit anpackt, hängt der Himmel voller Geigen!

Ich wünsche euch noch einmal über unseren Blog ein glückliches, gesundes und hoffentlich erfolgreiches Jahr mit vielen Interaktionen!!!



Sonntag, 22. Juli 2018

Lebenskrisen unter Beobachtung

Ich habe mit vielen Menschen über ihre Krisen gesprochen. Ich habe Tiere beobachtet, die trotz bester Versorgung krank werden und ich habe mich gefragt, worin eine Verbindung besteht zwischen Krise, Krankheit und Bewältigung.

In einem Satz ist festzuhalten, dass Krankheiten sehr oft verschwinden, wenn Krisen bewältigt sind.
Was aber bedeutet eine Krise zu bewältigen. Welche Bedeutung hat eine Krise und wie wird sie empfunden.

Wir kennen es alle, wenn es ab und zu knistert, wir zwar unzufrieden und nörgelig sind, aber keinen Anreiz sehen, etwas dagegen zu tun. Die Lösung die viele suchen ist im Außen, was soviel bedeutet wie: der andere hat Schuld an meiner Krise.

Ganz besonders gefährlich sind diese schleichenden Krisen, diese unterschwelligen Unzufriedenheiten, denn diese produzieren zähe und gefährliche Krankheitsprozesse, die lange als solche nicht erkannt werden. Und sind sie erkannt, gibt es kein Zurück mehr.

Dann gibt es diese Hammerkrisen, die sich mit einem lauten Knall in unser Leben mischen. Hinter ihnen verbergen sich die destruktiven Erkrankungen mit einem sehr starken Metabolismus, schaffen wir es nicht uns aus dieser Krise zu führen.

Ich nenne jetzt mal eine Zahl, die ganz viel entscheidet. Sie heißt 4! Nach vier Jahren können Erkrankungen entgleisen, die aufgrund von Krisen entstanden sind und durch eine Infektion ergänzt wurden.

Ich finde sie überall: Krise, Infektion, Metabolismus, 4 Jahre!

Gegen Infektionen - treten sie isoliert zu Krisen auf - können wir uns wehren....noch.... indem wir Medikamente einnehmen und Energie sparen. Letzteres ist einer der wichtigsten Parameter der Genesung.

Durch Krisen gekoppelt mit einer Infektion hilft eine reine Energieeinsparung nicht, denn unsere Emotionen sorgen dafür, dass hohe Anteile an Energie verbraucht werden, auf der Suche nach Lösungen oder auf der Suche nach Schuldigen.

Krisen benötigen wir, damit wir uns weiter entwickeln auf was für einer Ebene auch immer. Sehr hilfreich ist der Glaube an etwas Größerem (Anselm Grün Zitat), etwas Höherem, als wir es sind.
Es verbindet viel mehr Menschen miteinander, als man sich vorstellen kann und es entlastet ungemein. Es entlastet so sehr, dass wir unsere Energie für unsere Genesung verwenden können.

Wer in eine große Krise gerät, sollte allen Ballast abwerfen. All das was unnötig Energie verbraucht muss weg. Und dann begeben wir uns in die Stille in uns selbst. Das Meckern, das Nörgeln, das Kritisieren anderer, das Ego in uns beruhigt sich und wird irgendwann einfach mal die Klappe halten.

Und dann taucht es auf das kleine Pflänzchen der Hoffnung. Dorthin, wohin wir unsere Hoffnung wenden, werden wir uns auch wiederfinden, solange wir nicht das Zeitfenster überschreiten.

Diese Message wendet sich an Menschen, die vom Schicksal unumgänglich gebeutelt wurden.

Nun zu den anderen....

Ich habe an Tieren gesehen, was passiert, wenn sie der Meinung sind im falschen Körper zu stecken und doch eigentlich zu viel Höherem geboren wurden - aus ihrer Sicht. Das Entscheidend ist, dass ihnen etwas fehlt, was das Höhere oft ausmacht: Die Qualität des sich Führens. Die Qualität des sich disziplinierens. Das ist ganz simpel....

Wer sich nicht führen kann, der kann das Höhere nicht erreichen. So einfach ist das. Wissen alleine reicht nicht aus. Denn auch Wissen bedingt nicht, dass wir uns und andere führen können.

Wenn ich an einen Punkt komme, wo mein Affe im Gehirn wieder sein Solospektakel insziniert, bremse ich runter und sag innerlich:"Stop!"

Ich zeige meinem Gehirn die rote Karte und fahre ganz bewusst runter. Es gibt viele Wege, diese Gelassenheit zu lernen. Über Atmung verändern wir den ph-Wert des Blutes, wir beeinflussen die Hormonausschüttung, etc. Über lenken der Gedanken auf die andere Seite der Argumentation, lässt uns gelassener werden. Hierzu ein Beispiel:

Ich habe zwei große Hunde und gehe morgens und abends mit ihnen raus. Nun kann ich denken: Ich muss mit ihnen raus, weil sie Bewegung brauchen und ohne mich nicht können/dürfen. Daraus entsteht ein Zwang, später Zwangsneurosen, die sich an anderer Stelle entleert. Ich werde unzufrieden, sorge aber nicht für eine Auflösung dieser Gedanken. Die Auflösung dieser Gedanken wäre: Ich gehe mit den Hunden raus und erlebe etwas, z.B. die Natur oder die Menschen. Und schon die Veränderung meines Gedankengangs erzeugt Hoffnung, verändert meinen Blick und verändert meine Ausstrahlung.

Schaffe ich es nicht, negative Gedanken loszuwerden, knülle ich sie in ein Stück Papier und schieße sie in den Orbit. Die Gedanken waren da, haben aber mein Handeln nicht insofern beeinflusst, dass ich hirnlos rumgepoltert habe. Rumpoltern tun wir immer dann, wenn wir uns selbst bewerten. Und fällt das Bewerten schlecht aus, fangen wir an zu treten, um die Illusion des Selbstwertes zu erhöhen, indem wir das andere abwerten.

Hierzu noch eine kleine Geschichte von gestern:

Mein Mann und ich erhielten eine thailändische Massage. Danach gingen wir ins Städtchen tranken Lambrusco und waren ganz selig. Außer meine Blasen an den Füssen, gab es nichts zu beanstanden.
Wir überquerten eine Straße im Stadtzentrum, wo nur Straßenbahnen fahren dürfen...und eben langsam, weil meine Füße wund waren (Frau muss mal irgendwann neue Schuhe einlaufen, mit dem Risiko, nicht  zu wissen, wo es wehtun wird). Da brauste eine Radfahrerin ungebremst auf uns zu - Breite der Straße...5-6 m - bimmelte ganz aufgeregt und hielt ihr Fahrrad genau auf uns zu. Wir sprangen eben nicht zur Seite, a.) weil sie zu schnell auf uns zu hielt, b.) weil wir keine Augen am Hinterkopf und an den Seiten haben, c.) weil ich wunde Füße hatte. An uns vorbei schnauzte sie noch:"Könnt ihr nicht schneller laufen!"

...und ich rief:"Nein!"

Natürlich bäumte es sich in mir auf "Du blöde Kuh!" Zieh dir erst einmal was Anständiges an, bevor du mit mir sprichst!" Aber ich lachte über mich selbst und dachte nur "Gut Ding will Weile haben!". Mit einem Stück Humor, nimmt es die Schärfe auf eine entlastende und befreiende Art und Weise.

Humor ist eines dieser Eigenschaften, die ganz viel heilen, wenn man ihn einsetzt, auch in Krisenzeiten.

Wer ihn verloren hat, sollte sich auf den Weg machen und ihn herbeiwinken Er wirkt entkrampfend und befreiend und schützt einen vor starken Metabolismen.






Freitag, 13. Juli 2018

Dreitag der Freizehnte und die Frage, ob ein Tuktuk auf deutschen Bundesstraßen fahren sollte

Ja, ich merke gerade, dass es über ein Jahr her ist, dass ich einen Blog geschrieben habe.
Inspiriert von dem heutigen Tag und der lieben Hilfe einer Kundin, mich wieder auf die Beine zu bringen, bin ich wieder bereit....

Einige von euch kennen diese Kapriolen schon, wenn Frau Oppermann vom Leder zieht. Für diejenigen, die das noch nicht kennen, bitte ich, sich entspannt nach hinten zu lehnen und die Bilder zu genießen, die bei dem Gelesenen in Erscheinung treten mögen..

Das Tuktuk, welches mir heute begegnete, ist eigentlich das Ende meiner Geschichte. Ich ziehe es jedoch vor, mit dem Anfang einer Aneinanderreihung von kleinen Katastrophen zu beginnen....

Als ich mittags von meinen ersten Reitstunden zurückkehrte und mich auf die Stille freute, ahnte ich noch nicht, dass dieser Tag einer der Tage sein wird, an den ich mich mit einem Schmunzeln erinnern würde, mich aber auch dabei ertappte, bei dem Versuch mein eigenes Leid zu puffern , kläglich scheiterte.

Ich empfand den Tag heute eher als Komödie. Wenn sich jemand an Inspector Clousseau erinnern kann, war ich der alte Mann, der die Straße überqueren wollte und weil ihm das nicht gelang, sich einen Stuhl nahm, um dem Schauspiel - sich verfolgender Affen, Zebras und Polizisten - beizuwohnen.

Nun aber zu meiner Geschichte, die mit einem unsäglichen Geräusch von unrhythmischen Dauerbohrungen begann. Im Nachbarhaus wurde seit Tagen eine Wand aufgebohrt. Schon das Geräusch an sich war unerträglich. Aber hätte der Bohrer nicht etwas musikalischer sein können und nach einem gewissen Takt hätte bohren können. Stattdessen bohrte er, wie manche Auto fahren oder eine Nähmaschine betätigen.....vähhhhnnnn,vän....vänvän....vähhnn....versteht ihr???

Nach 2 Stunden gab ich auf und flüchtete aus dem Haus, mit der Hoffnung, heute noch eine Bombe zünden zu dürfen.

Tja, aber was sollte ich tun???

Da kam mir die Idee in die Waschstraße zu fahren. Also fuhr ich zu der Tanke um die Ecke, parkte brav mein Auto an der Seite und kaufte mir ein Waschticket, selbstverständlich das mit dem besonderen Glanz....man ist ja eitel.

Als ich zu meinem Auto zurückging, brauste so eine kleine rote Kugel mit türkisfarbenen Inhalt an mir vorbei, direkt auf die Einfahrt zur Waschstraße zu.

Kennt ihr das...diese Mischung aus Erstaunen, Neugier und allmählich schwelgendem Kamm???

Ich war gespannt, was mich hinter der Kurve erwartete....Eine leere Kugel, die den Weg zur Waschstraße versperrte!!!

Der türkisfarbene Inhalt war wie vom Erdboden verschluckt!

Gefühlte Stunden später kam das Türkis um die Ecke und wedelte mit seinem Waschbon rum, brabbelte in sein faltiges Kinn und warf einen Euro in den Dampfstrahler, versperrte aber immer noch den Weg hinein in die Erlösung mit glänzendem Auto den Tunnel verlassen zu können.

Ich schaute dem geschäftigen Türkis zu und zog es vor einfach die Klappe zu halten, bis das Türkis den Code eingeben wollte.

Ich konnte mir dann doch nicht verkneifen zu sagen, ob es nicht Sinn machen würde das "ROTE" hinein zu fahren, bevor man den Code eingibt...naja...usw!!!

Während der andere Wagen dann endlich gewaschen wurde, beschloss auch ich den Dampfstrahler auszuprobieren. Neugierig schaute mir das Türkis dabei zu. Ganz geschäftig reinigte ich die weißen Felgen meines Wagens, bis es ca 1m hinter mir zu blöken anfing:"Sie machen meine Hose ganz nass....!"

So ein Dampfstrahler kann in so einem Moment zu einer entzückenden Waffe werden. Ich hätte das Türkis am liebsten mit dem Strahler an die Wand getackert. Stattdessen drehte ich mich langsam um und fragte das Türkis, ob es nicht einfach auf die andere Seite gehen könnte mit einem etwas größeren Abstand.

Irgendwann war es in seiner roten Kugel verschwunden und davon gebraust.

Kaum auf der Straße fuhr mir ein nasepopelnder Mitachziger mit seinem Jetta regelrecht erst über die Füße und dann vor mir her....mit 20 km/h in einer fünfziger Zone. Zum Glück dauerte dieses Drama keine 10 min.

Auf der Abbiegespur nach Denkendorf erschien vor mir ein nagelneues E-Cabrio und was saß drin? Charming Mission Ende 50 mit gelee-giertem, dünnen Haupthaar und Pilotenbrille, braun gebrannt. Sein Radar war auf alles gerichtet, was zum typische Beuteschema eines solchen Hais gehört: lange Haare, Knackarsch, hohe Hacken (Gesicht kann man sich zur Not auch schönreden). Volles Klischee und doch so real.

Plötzlich haute der vor mir sowas die Mücke rein, dass es mich fast aus dem Sitz gehoben hätte. "Mann....!" schrie ich nach vorne "Du gelackter Affe....hast du sie noch alle!"

Naja, die einen bremsen für Tiere, die andere für Superstacksen mit Rampunzelhaar. Da fiel mir ein, dass ich einmal zu einem Freund sagte, der auch diesen Chip besaß, warum er sich kein Pony kaufen wolle. Kackt ihm zwar die Bude voll, aber hätte auch langes Haar und wenig Ansprüche....Mann, war der sauer :-)))

Mein Charming Mission E vor mir checkte genau, ob Superstackse ihn sehen konnte...leider drückte er zu früh auf die Tube.....
Da hat mal einer richtig Feuer gemacht und wofür??? Im wahrsten Sinne des Wortes für den Arsch.

Kaum war er davon gebraust, reckte so ein 3 Tonnen Mann seinen Bauch auf die Straße. Ich konnte dem gerade noch ausweichen. Können solche raumfordernde Geschosse nicht mit einkalkulieren, dass das Ende ihres Indvidualkreises nicht an der Nase aufhört???

Last but not least kam es dann um die Ecke...gekrochen und nahm mir die Vorfahrt.

Ein dunkelblaues Tuktuk 15 km pro Stunde. Es transferierte mich in eine meditative Phase von Raum-und Zeitlosigkeit gekoppelt mit höchster Demut.

Anders hätte ich diesen Schlussakkord nicht überlebt.....




Freitag, 2. Juni 2017

Erfahre dein Können



Wenn ich auf meine Füße blicke, denke ich mir oft, was das für eigentümliche Gebilde sind. Sie sind dafür gemacht mich in Balance zu halten, sowohl im Stehen, als auch im Gehen. Wofür wir die Zehen brauchen ist mir dabei immer noch nicht ganz klargeworden, denn meine Zehen sind so klein, dass jede Japanerin vor Neid erblassen würde.

Vielleicht sind unsere Zehen aber auch die letzten Relikte unserer Wurzeln, die statt in die Erde, naseweis nach vorne wachsen.

Wenn ich mir meine Zehen anschaue, würden sich diese gerne in die Erde bohren und mich zum Stillstand zwingen.

Genau genommen – wenn ich mir die vielen Menschen anschaue – sitzen die meisten auf Stühlen und ihre Füße verlieren an Bedeutung. Erhalten sie keine Aufgabe, verknöchern sie. Ein unterdessen weit verbreitetes Phänomen. Man kann diese Menschen als entwurzelt bezeichnen.

Kennt man sich mit der Lehre der Chakren aus – ein völlig verklärender Begriff im Westen -  braucht man sich nur die Energiefelder oberhalb der Brust anschauen: Hals, Kopf, Stirn. Da tobt regelrecht der Bär.

Wir sind voll von Gedanken – von morgens bis abends. Gehen uns die Gedanken aus, dann sorgen wir für Nachschub, jeder auf seine Weise. Es können Bücher sein, es kann die Glotze sein, es kann der Nachbar sein oder aber auch ein Reiter.

Unsere Gedanken kreiseln um uns und um unser Wissen.

Es tut mir leid, wenn ich jetzt an dieser Stelle einige provozierende Statements von mir gebe. Sie sind aber notwendig, damit ihr mit euch selbst eine grundlegende Erfahrung macht, die weit über das Wissen hinausgeht.

Wir be-urteilen Situationen, wir be-urteilen Menschen, wir be-urteilen unsere Umgebung. Und damit wir mit diesen vielen unnützen Informationen zurechtkommen, bewerten wir sie und packen sie in das entsprechende Kästchen, welches wir bei Bedarf sofort zur Hand haben.

Wir wissen so unglaublich viel und sind so arm an Erfahrung. Wir werden beherrscht vom Wissen, von den Errungenschaften der westlichen Welt. Dieses Wissen ist wie ein schlechter Virus. Er hält uns davon ab Dinge zu erfahren. Er sorgt dafür, dass wir uns in die Ahnungslosigkeit begeben und Dinge nachplappern, die wir gehört haben, die wir gelesen haben oder gesehen.

Fühlen wir etwas dabei? Wenn wir unser Wissen verkünden? Was fühlen wir aber, wenn wir von Erfahrung sprechen……na???? Wird es jetzt warm im Gehirnkasten?

Mir begegnen immer und immer wieder Menschen, die mich mit einem Haufen gesprochenem Müll zuschütten, der nicht nur keinen Nährwert hat, sondern unsinnigerweise den Raum füllt. Oft würde ich den Betroffenen gerne sagen, sie mögen sich mal ganz still verhalten und die Schwingungen des Raums fühlen, dann müssten sie nicht so viel plappern.

Unterdessen macht diese Spezies einen ganz großen Bogen um mich, was ich eigentlich sehr schade finde….oh….da fällt mir doch ein Beispiel ein….sehr nett!

Ich hülle jetzt dieses ahnungslose Menschlein in ganz viel Liebe. Denn das was ich nun erzähle ist keineswegs böse oder wertend gemeint. Es veranschaulicht lediglich, was ich ausdrücken will.

Gestern war die Eröffnung von Bernd Kolbs „Brahman“. Da ich seine erste Ausstellung besucht hatte, wusste ich was mich erwartete. Und da ich es wusste, überlegte ich, wie ich dieser Begegnung respektvoll gegenüber treten könnte…nein, ich meine jetzt nicht Bernd – einer der liebevollsten Menschen, die ich kenne – sondern der Energie, der ich gegenübertreten würde.

Ich zog meinen schönsten Sari an und ehrte auf diese Weise meine indischen Wurzeln. Bestimmt hatten so einige eine Erscheinung, was aber nichts mit mir zu tun hatte, denn ich war ganz bei mir.

Im Laufe des Abends stand ich dann alleine an einem Stehtisch und sog alles in mich ein, was an Energie so um mich herumschwirrte, als sich mir eine Dame mittleren Alters näherte, sich zu mir gesellte, mich auf meinen Sari ansprach und gleich munter darauf losplapperte, wie toll das aussähe und sie auch überlegt hatte einen Sari anzuziehen, aber das dann doch abgelehnt hat, weil sie es..…
......ja, was jetzt???

Zunächst bemerkte ich, dass es gar nicht um Inhalte ging, sondern um die Wirkung, die man im Außen mit solch einem Auftritt erzielen kann. Zunächst habe ich das gar nicht verstanden, was sie mir da erzählte….und sie mich wohl auch nicht.

Es war ihr wohl ein großes Bedürfnis von ihren indischen Wurzeln zu erzählen und plapperte wieder darauf los…ich erkannte ihre indischen Wurzeln aber nicht, bis sie zugab, dass sie sich als "Inderin" fühle und schon ging es wieder los...Indien...Hindus...Elefanten...Dasha……es folgte ein Durcheinander von Wissen und Halbwissen.

Ich schaute ihr tief in die Augen in der Hoffnung, sie würde bald ihre Klappe halten. Was sie dann auch tat!

Mich hätte viel mehr interessiert, wer sie wirklich war, wie sie sich fühlte, welche Aufgaben sie in ihrem Leben zu bewältigen hatte…..eben Tiefgang!

Wenn wir uns öffnen, beginnen wir zu erfahren. Wir erfahren dabei nicht nur, dass auf einem Spaziergang durch den Wald die Bäume unterschiedlich aussehen. Sie riechen unterschiedlich, sie bewegen sich unterschiedlich, sie senden unterschiedliche Energie aus und sie kommunizieren unterschiedlich. Mit jedem Gang in den Wald dringen wir tiefer in die Erfahrung ein und beginnen auch immer mehr zu fühlen.

Wenn ich jetzt das Waldbeispiel auf Reiter übertrage….hm, erkennen sich vielleicht ganz viele wieder.

Zunächst entdeckt man, dass Pferde unterschiedlich aussehen. Dann entdeckt man ihre unterschiedlichen Persönlichkeiten, dann versucht man mit ihnen in Kontakt zu treten. Manch einer bemerkt auch, dass sie unterschiedlich riechen und sie nehmen uns unterschiedlich wahr. Bis sich dann die beiden Energien verschmelzen können, vergehen ein paar Jahre, was allerdings nur am Reiter liegt.

So ist das mit Allem!!! Es geht um Schwingung und es geht um Energie. Unser Körper kommuniziert über Schwingung und Energie. Wenn wir die Klappe halten, können wir sie spüren.

Je mehr wir spüren lernen, desto sicherer werden wir. Unsere Wahrnehmung erweitert sich in grenzenlosem Ausmaß.

Solange wir uns jedoch mit Wissen vollstopfen, das gar nicht zu unseren Erfahrungen gehört, werden wir das Fühlen nicht lernen, werden uns Angststörungen, Schlaflosigkeit, sowie chronische Erkrankungen plagen.

Ach ja, Fühlen und Gefühle sind zweipaar Stiefel. das Fühlen ist nach Innen gekehrt, Gefühle schwappen immer/meist nach Außen. Fühlen ist ein Empfangen ohne Wertung. Gefühle sind Emotionen behaftet mit einer Wertung, die sich in der Regel Luft machen. Ein großer Unterschied.

Wir werden in Zukunft wieder unsere Füße in die Erde stecken müssen, um zu erfahren, dass wir ein Teil eines großen Ganzen sind. Zeigen wir keine Bereitschaft wird uns die Natur bezwingen und das Universum wird uns auf den Kopf fallen.

Wir haben in nur wenigen Jahren, wenn wir es mit dem Wachstum der Natur vergleichen – geschafft unseren Erdball zuzumüllen und ihn zu vergiften. Wir haben mit einer unglaublichen Respektlosigkeit diesen Planeten und seine Bewohner ausgebeutet.

Wenn ich das jetzt einmal mit einem Tumor vergleiche, graben wir uns momentan das Wasser selbst ab und sind dabei uns selbst zu vernichten.

Wer fühlen lernt wird diese Energie erfahren und er wird handeln. Denn Erfahren bedeutet ein tiefes Bewusstsein darüber zu entwickeln, ein Teil eines Ganzen zu sein. Sind wir in der Lage diese Schwingungen aufzunehmen, werden wir auch in der Lage sein zu verändern. Jeder einzelne von uns kann dazu beitragen. Wenn wir die Dinge erfahren, hören wir auf sie zu beurteilen ;-))

Ich bin nur ein kleines Lichtlein, das versucht sein Licht weiterzugeben und ich freue mich über jeden, der in tiefer Verbundenheit bereitwillig seine Hände öffnet, um es weiterzureichen…..

In diesem Sinne, habt ein schönes Pfingstwochenende, geht in den Wald und beginnt zu fühlen.

Sonntag, 7. Mai 2017

Von verschwollenen Augen, Equinem Sarkoid und Präkanzerosen




Manchmal- ihr Lieben – braucht man Jahre um einfach mal was auszuprobieren, aus der Not eine Tugend zu machen und auf einmal ist es da – das kleine Wunder!

Ich fange jetzt ganz von vorne an, denn die Geschichte hatte so ihren Verlauf.

Vor 2,5 Jahren nahm ich an einem Akupunkturkurs teil. Viele können sich vielleicht noch daran erinnern, dass ich einen wahnsinnigen Bluterguss bekam, der sich über die linke Gesichtshälfte erstreckte. Meine Lehrerin hatte richtig Angst um mich.

Nichts desto trotz muss man zusätzlich in der Akupunktur höllisch aufpassen keinen Leberfleck zu stechen. Trifft man ihn, kann er ganz schnell entarten. Hierfür verantwortlich sind die Melanozyten. Und einmal aktiviert, werden die richtig böse und können in Windeseile metastasieren.

Irgendwann bekam meine Haut nach ein paar Wochen ein kapillares Störungsfeld, so ähnlich wie Besenreiser. Es wurde größer und roter und irgendwann kam ein Kern zum Vorschein …..usw. Meine Diagnose vor wenigen Tagen stand: Es war ein Lentigo maligna (für die Kenner), ein semimalignes Phänomen.

Bevor dieser Kern in Erscheinung trat und nicht so klar war, was es ist, versuchte ich das Ganze von innen zu dämmen, was mir nicht gelang. Erst als ich den Kern entdeckte wurde mir doch mulmig und ich machte mich auf die Suche nach einem Hautarzt.


Ich bekam schlichtweg keinen kurzfristigen Termin. Der früheste wäre im August gewesen.

Jetzt war guter Rat teuer.
 
Also mixte ich mir eine Salbe und trug sie auf, in der Hoffnung dadurch etwas Zeit zu schinden. Was soll ich sagen, nach 3 Tagen entwickelte sich das gestörte Gewebe wieder zurück. Das Ergebnis kam für mich so überraschend, dass es mich zunächst verwirrte…aber nicht lange.

Sofort kamen mir ganz viele Ideen, wie man die Wirkungsweise auf der Haut testen kann, und ob es eine Wirkung gibt.

In der Salbe sind schulmedizinisch keine Inhaltsstoffe, außer die natürlichen. Dazu gehört die Sheabutter mit ihrem Lichtschutzfaktor und das Kokosöl mit seiner antibiotischen Wirkung. Das was ich mache, ist sozusagen ein Informieren der Creme. Sie ist bio, sie ist vegan und keiner kann mir an den Karren fahren, da sonst nichts nachgewiesen werden kann.

Nun gibt es keine besseren Patienten, als die Tiere und genau die suche ich jetzt. Insbesondere suche ich vierbeinige Probanten die an dem equinen Sarkoid leiden, auch eine Form von Präkanzerose. Der Virus des equinen sarkoid gehört zur Gattung der Papillomaviren, die eigentlich von Kühen übertragen werden. Von meinem Gefühl her breitet sich das Virus bei den Pferden extrem stark aus.

Das Dumme an dem Virus ist, dass es zu einer karzinogenen Form kommen kann, wie beim Lentigo maligna auch, also auch zu dem Gebiet der Präkanzerosen gehört und bei einer gestörten Immunabwehr sehr schnell metastasieren kann.

Ich habe nun eine Urtinktur hergestellt, die sowohl innerlich als auch äußerlich angewendet werden kann.

Leider müssen die Besitzer der Tiere ganz genau dokumentieren, wie der Verlauf nach der Anwendung ist.

Bei der Diagnose des equinen Sarkoids muss man keine Panik bekommen. Daran herumschneiden halte ich für extrem gefährlich. Leider gibt es keine wirklichen Alternativen, also werde ich den Versuch starten und mit mir die Pferdebesitzer der befallenen Pferde.

Wie schon erwähnt ist die Creme aus natürlichen Stoffen und rein energetisch informiert.
Mehr verrate ich noch nicht, werde euch aber auf dem Laufenden halten.
 
Die energetischen Cremes mit abschwellender Wirkung probieren mein Mann und ich zunächst erst mal an uns selbst aus 😊))