Donnerstag, 29. September 2016

Etwas zum Schmunzeln "indische Lokomotive im javajanischem Ozean"



Wie viele von euch wissen, stehe ich mit einem Fuß in der indischen Kultur. Als junges Mädchen war es ein Fluch. Heute ist die Mischung ein Segen für mich. Ich halte das Vermischen unserer Kulturen als eine ganz besondere Möglichkeit, sich von schwarzen Wolken zu befreien. 

Die Industrialisierung kommt an ihre Grenzen und die Menschen treibt es in die noch intakten Kulturen anderer Länder. Durch Kriege und Wahnvorstellung ganzer Bevölkerungsgruppen haben wir viel verloren und vielleicht ist die tatsächliche Lösung, gesunde – intakte Kulturen zu betrachten und das Beste davon zu übernehmen.

In Berlin brennt die Luft was Zeitgeist anbelangt. Immerhin, das können sie wirklich gut. 

Nun waren wir gestern bei Bernd Kolb und seinem javanischen Gesprächspartner und schon beim Betreten des Gebäudes nahm die Geschichte ihren Lauf.

Wir waren zeitig aus Potsdam gestartet, denn um 18:00 sind in der Regel Berliner Straßen gestopft voll. Überraschenderweise flutschten wir nur so durch, mit dem Ergebnis, dass wir ca 1 Stunde Wartezeit hatten bis zum offiziellen Einlass. Also standen wir im Flur rum. 

Zunächst gesellte sich ein junges Pärchen zu uns, und nach geraumer Zeit kam es zu einem netten entspannten Gespräch, gestört von Besuchern, die nichts anderes taten, als die ganze Zeit „Trepp auf und Trepp ab“ zu steigen. Was unsere Unterhaltung bis dato nicht störte, bis….

…hm, was war das jetzt? Auf jeden Fall hatte es zwei Beinen???

…..diese Ruhe störte!!!

Dieses runde Salon-Accessoire mit Pagenschnitt nahm nicht nur viel Raum mit seiner Physis ein, sondern gab seltsame Geräusche von sich, sobald es aufhörte zu sprechen. Ich habe noch nie jemanden gesehen, der so einnehmend war, wie das dreistöckige Kaliber neben mir.
Innerhalb von kürzester Zeit wussten alle, auch die Wartenden im untersten Stockwerk, dass ihr Bruder mit seinem Karma die ganze Familie zerstörte und ihre Schwester dafür bezahlen müsse.
Ach ja, und damit das auch gleich allen klar wäre…sie ist eine alte indische Seele im Körper einer…..der Rest ging leider unter....

…denn mein werter Göttergatte sagte ganz leise „..... Lokomotive“. 

Unser Gesprächspartner zur Linken fing lauthals an zu lachen, während die dreistöckige, kalibrige, indische Dampflock das Lachen auf sich bezog. Sie hatte den Ausspruch von meinem Göttergatten nicht gehört. Das lag wahrscheinlich an ihrer selbstgefälligen Blase in der sie sich befunden hatte.

Da dieses überirdische Wesen direkt neben mir stand, zog ich es vor, ihm den Rücken zu kehren und es zu ignorieren...kein einfaches Unterfangen.

Solche Hamsterräder auf zwei Beinen können ganz schön böse werden, wenn man ihnen auf die Füße tritt..

Die Zeit verrann und die Türe der Erlösung wollte sich einfach nicht öffnen. Meine Ohren waren schon ganz verbeult von dem vielen Gesabbel, Geschnaufe und Gejapse, und ich hätte ihnen gerne für einen Moment Ruhe gegönnt.

Als das indische Ungetüm seine Felle davon schwimmen sah, weil ihm niemand mehr zuhören konnte, selbst wenn er gewollt hätte, posaunte es volle Granate in mein rechtes Ohr:

“Das dauert ja ewig…sollen wir mal rein schauen?“

So….und dann fatzte Frau Oppermann die Hutschnur. Ich drehte mich langsam zu ihr um. Unsere Gesichter waren maximal 15cm voneinander entfernt. Mit leiser Stimme hauchte ich in das runde, aufgedunsene Gesicht:

“ Die werden schon wissen, wie die Türe von Innen aufgeht.“

……Stille!!!!

Dann flog die Türe auf.

An der Kasse saß dieselbe herzliche Frau, die uns die letzten Male begrüßt hatte. Sie bat alle Besucher, sich an der Kasse anzustellen, was auch alle taten......ähm!!!

Natürlich waren wir die Ersten, denn wir waren ja auch viel zu früh losgefahren. Bis wir uns jedoch umgedreht hatten, um unsere Plätze auszusuchen, stürmte das mit Taschen bewaffnete indische Hamsterrad an uns vorbei und schmiss sich - Arme ausbreitend - in einem rasanten Schleudergang über 5 Stühle….so was hat die Welt noch nicht gesehen.

„…die sind alle besetzt!“ Schrie es laut in die herannahende Menge.

Ich stupfte meinen Göttergatten an und zog ihn am Ärmel hinter mir her. Er hatte sich schon zum Angriff positioniert. Ich hatte zwischenzeitlich auch nette Plätze gefunden.

Während vor uns zwei Menschen miteinander kommunizierten und versuchten dem Publikum etwas mitzugeben, fragte ich mich ganz oft, ob der javanische Prinz das deutsche Publikum für einen undisziplinierten Haufen hielt, denn ständig flog eine Tür auf., mindestens 15 Personen mussten auf die Toilette. Andere raschelten mit irgendwelchen Tüten rum oder verschickten SMS, machten Fotos, rückten mit den Stühlen.... wie die Kinder!!!

...ich habe Hunger...ich habe Durst....wann geht es denn endlich Nachhause...mir ist langweilig!!!

Ich fragte mich, warum diese Menschen überhaupt an so einer Veranstaltung teilnehmen.

Gegen Ende, wie es sich bei solch einer Veranstaltung gehört, stimmten alle zu einer gemeinsamen Meditation ein. Bernd Kolb und sein javanischer Prinz führten die Meditation. Mitten in der Atemvorbereitung und der tiefen Stille donnerte plötzlich eine völlig hysterische Stimme los:

“Ich will nicht, dass ich fotografiert werde.“

Bernd Kolb ignorierte diesen Ausbruch von Emotionalität einer einzelnen Person – bewundernswert.

Während der Meditation sollten wir im fortgeschrittenem Stadium unsere Energie mit der des Nachbarn verbinden.

Den Mann neben mir, so dachte ich, kenne ich schon….
Die Dame neben mir hatte ein Magenthema, wofür ich nicht zuständig sein wollte.

Und darum zog ich es vor, durch den Schornstein zu entschwinden ;-)))

Mittwoch, 28. September 2016

Zellgesundheit fängt bei der Prävention an


Es wird mal wieder Zeit einen Blog zu schreiben. Es gäbe so viel zu schreiben, aber manchmal überfällt mich einfach auch eine gewisse Lustlosigkeit Monologe zu halten.

Diesmal bin ich jedoch auf etwas sehr Interessantes gestoßen.

Der Mensch macht sich zu wenig Gedanken über seine Zellgesundheit, geht doch nach wie vor die Mär um, dass eine „Abwesenheit von Krankheit“ gleichbedeutend ist, wie „Ich bin gesund“. Gesund sind all diejenigen, die aufgrund schulmedizinischer Diagnostik keine Auffälligkeiten zeigen.

Nach wie vor erkundet man Krankheiten nach dem Prinzip der Säftelehre. So wird in der Regel, bei mangelndem Wissen und großer Ratlosigkeit ein großes Blutbild erstellt, welches einiges über den Gesundheitszustand des Menschen oder des Tiers eine Aussage treffen soll.

Also ich persönlich habe schon manches Blutbild zu sehen bekommen, wo in meinem Kopf die Alarmglocken losgingen, der behandelnde Arzt aber ganz entspannt Gesundheit diagnostizierte.

Auf der anderen Seite kann man mit der Säftelehre und ganz speziell mit dem Blutbild keine eindeutigen Aussagen machen über den Wert der Vitalität.

Ganz entscheidend zu der Definition von Gesundheit, trägt die Weltgesundheitsorganisation bei:

„Gesundheit ist der Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens“

Diese Definition wird auch vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie bestätigt.

Gesundheit ist demzufolge mehr als die Abwesenheit von Krankheit!

Es geht schlicht und ergreifend um die Prävention, um die alle Institutionen auf dem Gebiet Medizin, Versicherungen, etc. so gerne einen Bogen machen. Das ganzheitliche Prinzip, welches die Naturheilkunde beinhaltet wird ungefragt von Populisten der Medizin in Talk Shows oder Quiz Shows bis ins Detail zerrissen.

Die Präventionsmedizin zu der unter anderem auch die Homöopathie gehört fahndet nach Risiken, die einen gesunden Menschen krank machen könnten, gemäß dem Grundsatz „Vorbeugen ist leichter als heilen“.

Prävention fängt in der kleinsten körperlichen Einheit statt – der Zelle!!!

Drei Dinge sind für eine gesunde Funktion der Zelle unerlässlich: Sauerstoff, Wasser, Vitalstoffe.

Was ist aber ein gesunder Vitalstoffhaushalt?

Wissenschaftliche Forschungen haben im Laufe der Zeit mehr und mehr Mikronährstoffe entdeckt. Unsere Nanotechnologie ist soweit die für uns kleinsten Teilchen zu erkennen. Das Problem das wir haben ist die Tatsache, dass nicht ausgeschlossen ist, dass die Teilchen mit immer feineren Mikroskopen auch immer kleiner werden. Es gibt noch viel zu entdecken innerhalb einer Zelle!

Mikronährstoffe leisten einen jeweils ganz spezifischen Beitrag in dem Gesamtsystem des Organismus bei.

So geht man heute von 91 Vitalstoffen aus, von denen 47 essentiell – also lebensnotwendig – sind. Es handelt sich dabei um 13 Vitamine, 6 Mineralstoffe, 14 Spurenelemente, 2 Fettsäuren u 12 Aminosäuren. Diese 47 essentiellen Vitalstoffe kann der Körper nicht selbst herstellen!

Der Gehalt der Mikronährstoffe im Blut lässt sich nicht über das klassische Blutbild nachweisen. Eine spezielle Vitalstoffmessung ist hier von Nöten, die von den Krankenkassen nur bedingt übernommen werden.

Zahlreiche chronische und degenerative Erkrankungen – von Herz-Kreislauf-Problemen über Störungen des muskulären Systems und des Skelettsystems, der Psyche und des Stoffwechsels, bis hin zu Tumorerkrankungen – sind mit hoher Wahrscheinlichkeit auf einen Mangel an Vitalstoffen im Blut zurückzuführen.

Erwiesen ist schon lange, dass die empfohlene Menge des Vitamin D viel zu niedrig angesetzt wurde und viele Menschen an einer eklatanten Unterversorgung leiden. 2012 wurde die empfohlene Menge vervierfacht. Ein Vitamin D Mangel hat ein Calciummangel zur Folge. Sowohl bei meinen Probanten als auch den Tieren arbeite ich in erster Linie mit Calcium Präparaten.

Der Calciummangel- soll man neuesten Forschungen Glauben schenken - ist für die Entstehung bestimmter Krebsarten, Multipler Sklerose und Stoffwechselerkrankungen zuständig.

Andere Werte die empfohlen werden sind viel zu niedrig angesetzt. So verhindert zwar 100 mg Vitamin C pro Tag Skorbut, welches weit hinein in das 20.Jahrhundert gefürchtet war, man aber nicht damit begonnen hat Stress, sei er körperlich oder geistig zu berücksichtigen.

Es ist an der Zeit, dass Medien aufhören sollten den alleinigen Verzehr von Obst und Gemüse als ausreichender Lieferant für den Nährstoffbedarf von Zellen zu propagieren.

Selbst das Obst und Gemüse ist durch die von Menschenhand geschaffene Erschöpfung von Boden und Pflanze, selbst erschöpft und stillt vielleicht gerade noch den Hunger. Sich auf Bioprodukte zu verlassen reicht nicht aus, die Zellen vor Alltagsstress zu schützen.

An Lächerlichkeit zu überbieten ist kaum die Aussage von Ärzten und Krankenkassen, man solle Stress vermeiden, schädliche Strahlenbelastung reduzieren und den Körper gesund erhalten durch Fitness.

Das geht leider nur, wenn wir die Freiheit haben über uns, unser Leben, unseren Arbeitsplatz, etc. selbst zu entscheiden.

Solange sich an dieser Situation nichts ändert ist es unabdingbar seinen Körper mit Vitalstoffen zu peppeln, die möglichst dem höchst möglichen Reinheitsgebot entsprechen – hergestellt mit guter Erde und sauberem Wasser.

Wir haben entsprechend einen Anbieter gefunden, der genau diesem Profil entspricht und ich bin froh, dass wir ergänzend zur Naturheilkunde saubere Nahrung für die Zelle anbieten können.

Wir werden immer älter, aber nicht vitaler, im Gegenteil. Schon früh beginnen unterdessen die Erkrankungen auf der körperlichen und geistigen Ebene.

Ein langes Leben sagt nichts über die Qualität des Lebens aus. Das müssen wir erst wieder lernen.