Freitag, 26. Dezember 2014

Die Welt als Spiegel

...momentan habe ich viel Zeit.....nein....momentan nehme ich mir viel Zeit und beschäftige mich mit den vielen schönen Dinge, die das Leben einem so bereitet.

Die meisten werden denken....die hat doch schon alles, was braucht die denn noch........

Ich bekam einige Bücher als Fortsetzung meiner Gedanken geschenkt. Ich muss mich zunächst an dieser Stelle bei meinen Gönnern bedanken, die wahrscheinlich gar nicht wissen, was sie damit angestellt haben.

Ich switche zwischen dem Geschriebenen hin und her.....hm!!!!

Schon viele Male habe ich versucht zu erklären, warum den einen die Kommunikation mit den Pferden so schwer fällt....weil sie ein Kommunikationsproblem mit sich selbst haben????

Je schwieriger, desto präsenter das Problem.....

Vielleicht habe ich das Problem nie wirklich richtig kommunizieren können, weil mir zu dem, was ich sagen wollte, einfach die Worte gefehlt haben.

Und dann.....

...taucht in meinem Leben ein Buch auf.....es ist wie ein Kraftwerk, zugleich ein Klärwerk meiner Gedanken und auf einmal geht es wieder weiter auf der Stufe der Ahnung.

Ich benenne den Titel nicht, um den es geht, denn es geht nicht darum. Es geht um den geschriebenen Inhalt und der Tatsache, dass ein Physiker die Probleme unserer Welt erklärt, auf frappierend einfache Weise . Und auch erklärt, wie es funktioniert.

Schon immer habe ich hinterfragt und schon immer war mir klar, dass es nicht darum geht, was wir tun, sondern was und wie wir denken.

Unsere Gedanken entscheiden unser Leben, und nicht nur unser persönliches Leben, sondern auch das unserer Mitmenschen.

Es geht nicht darum, dass wir betrügen. Es geht darum, dass wir in unserem Herzen diese Bereitschaft mit uns tragen, uns und unser Umfeld damit zu infizieren. Der Betrug entsteht im Herzen und in unseren Gedanken. Er wird sich äußern...irgendwo da draußen, vereint mit den Gedanken Gleichgesinnter.

Unser Gehirn plappert in einem Fort:"Du brauchst dies....du brauchst das...schau mal hier....schau mal da!"

Es lenkt uns ab, von uns und von dem Wesentlichen, das da heißt:"Fühle!"

Wünsche erfüllen sich nicht, wenn wir auf die anderen schauen. Wünsche erfüllen sich nur dann, wenn ich versuche sie zu fühlen, tief in mir drin.

Jemanden oder "DAS" zu beauftragen dafür Sorge zu tragen, dass sich meine Wünsche erfüllen funktioniert nicht.

Schon öfters habe ich versucht zu erklären woher diese "schwarzen Samen" stammen, die diese Welt hervorbringt. Diese vielen Unruhen und Kriege direkt vor unserer Haustüre.

Ich habe mich schon oft gefragt:"Woher kommt das?"

Es ist die Reflexion unserer eigenen schlechten Gedanken. Viele schlechte Gedanken bewirken Unruhen, in uns....um uns....um uns herum.....davon war übrigens auch Einstein überzeugt.

Der Junge kannte sich wirklich aus mit Quantenphysik und der Feinstofflichkeit.

Gedanken gehören zu dieser Kategorie der Feinstofflichkeit....blöd!

Startet mal einen Selbstversuch. Schaut euch euren Nachbarn zur Linken an, schaut euch euren Nachbarn zur Rechten an. Er ist eine Spiegelung eurer Selbst.

Gefällt euch nicht, was ihr seht....

Es wird kein Zufall sein....

Verändert eure Gedanken, verändert euer Fühlen....es funktioniert.

Garantiert!!!

....und hiermit wünsche ich euch allen einen guten Start in das neue Jahr...

Das neue Jahr steht für Wahrhaftigkeit und Menschlichkeit......helft eurem Nachbarn bei der Suche nach dem Licht in seinem Herzen ;-)))




Montag, 8. Dezember 2014

Besinnliches zur Weihnachtszeit

Wer nun glaubt, Frau Oppermann würde in den Computer schnurren, nur weil Weihnachten vor der Türe steht......der hat sich leider getäuscht.

Letzte Woche ließ mein spiritueller Ausleitungslehrer, der auch sonst eine Macke hat, einen ganz besonderen Satz los.....

Aber zuerst erzähle ich von seinem ersten Auftritt:

Also....der Weihnachtsmann von den Philippinen ist ein Scheiß dagegen. Bewaffnet mit Schlapphut und Rucksack, betrat ein bärtiger Riese den Raum, laut mit viel Getöse. Er blickte prüfend in den Raum, der mal kurz die Luft anhielt. Seine Augen - kleine Schlitze, hinter denen sich Pfeile verbargen - blickten prüfend in den Raum, dann donnerte er mit Neptunsstimme:

"Habt ihr alle kein Zuhause???? Setzt sich niemand mit euch an den Tisch zum Essen??? Müsst ihr alle immer mit irgendwelchen gefüllten Bechern mampfend durch die Gegend rennen????"

Ich musste schallend lachen, denn es traf den Nagel auf den Kopf....

So trafen alle Nägel, die kamen auf alle Köpfe. Ein einzigartiges, äußerst belebendes Schauspiel.

Nun sagte unter anderem dieses bärtige Riesensprachrohr einen Satz, der mich immer noch bewegt, weil so klar und einfach:

"Menschen meinen zu wissen, wenn sie etwas sehen, dabei sehen sie gar nicht mit den Augen, sondern mit dem Gehirn. Es reicht nicht aus, Gesehenes nur zu verstehen. Um zu wissen muss man es erfahren, dann erst weiß man die Dinge tatsächlich, sonst wird das eine Einbahnstraße der Blendung."

Was für ein schlauer Kerl.....wir durften dann auch erfahren. Zum Glück gab es keinen Einlauf :-)))

Aber alles andere war dran. Blutegel setzen, Schröpfen, Aderlass, Eigenblutbehandlung.

Das war überhaupt die Krönung. Er zog an der Vene Blut ab und stach einfach mit derselben Spritze in den Hintern eines Schülers - er fiel nicht tot um, Das war meine Erfahrung.....

Nach der Frage, ob das denn nicht steril sein müsste kam nur ein:" Pappalapp.....man kann überall hineinlangen, sogar in das Herz....nur das Knie, bei dem wird es gefährlich."

Aber eigentlich wollte ich gar nicht von diesem Typ erzählen, der mich so was von fasziniert....aber so was von.....

Kehren wir zurück zum WISSEN. Es ist in der Tat so, wir wissen, weil wir lesen, weil wir schauen...weil wir halt!!!

......aber erfahren???

Was erfahren wir denn so???

Eine alte Dame, die uns an der Kasse mit ihrem Wagen in die Hacken fährt, weil ihr pressiert oder weil sie uns nicht mehr sehen kann.....jedenfalls uns nicht von Hinten....

Wir sitzen auf unseren Pferden und gautschen durch die Halle und lassen uns höchstens vom Navigationsystem "Trainer" gebetsmühlenartig berieseln. Aber passieren tut nichts, mit dem wir etwas Grundlegendes erfahren könnten.

Es macht nicht einmal Spaß solchen Stunden zu zuschauen...also mir jedenfalls nicht. Da passiert nichts....ich sage nur "Aschenbahn"!!!

Wer als junger Mensch sportlich versiert war, weiß was es heißt "RUNDEN DREHEN"!!!

Wir erfahren nichts außer Langeweile und vielleicht Anstrengung!!!!

Wir wissen alles...Wir wissen sogar, wie es auf dem Mond aussieht, ohne jemals dort gewesen zu sein. Wir erfahren die Dinge vom Sofa aus, ohne dass sie mit uns in Berührung kommen. Jeder weiß was zu irgendeinem Thema, von dem er außer Bilder und Weisheiten von Dritten keine Ahnung hat.

Der Dritte, und das ist das Dilemma...hat es auch nicht erfahren, er hat es nur gesehen.

Vielleicht ist die groteske Ausuferung der heutigen Rebellionen, der Wunsch nach Erfahrung.

Krieg???

Ich muss auch nicht aus dem Helikopter gesprungen sein. Mir reicht mein tägliches Adrenalin.

Vielleicht ist es das, was so viele Gelehrte gemeinsam vertreten mit ihrem: "Bleib bei dir!"..."Versuche die Dinge zu erfahren, die dir wichtig erscheinen". Erst dann bist du wissend, alles andere ist subjektive Hirngrütze.

Hm, ich habe noch ein nettes Beispiel. Wir als Trainer sind täglich damit konfrontiert irgendwelchen privaten Reitern absichtlich und rücksichtslos in den Weg zu grätschen.....

Nun passiert es, dass ein Privatreiter seinem Kumpel XY eine Reitstunde auf seinem Pferd verpasst und auf einmal wechselt er die Seiten und erfährt die Schwierigkeit, die ein Trainer hat. Alles reitet irgendwie im Halbschlaf kreuz und quer. Wäre er ein Chamäleon, könnte er trotzdem nicht jede Situation erfassen, weil hinter seinem Rücken,,,,, und weil er gleichzeitig versucht seinem Schüler auf einem anderen Lebewesen Sicherheit und Wissen zu vermitteln.

Nur ein Lehrer besitzt diese entscheidende Erfahrung, außer, dass er vielleicht ein sauguter Reiter ist.

Ich habe das jetzt auf das Reiten beschränkt.....und schaue mal auf den Alltag:

Auto fahren!!!!

Wie oft begegnet mir ein kopfzorniger, hupender Autofahrer A. A kennt sich aus....sein Vordermann nicht. A belästigt seinen Vordermann mit seiner Erfahrung - weil A weiß - der andere hat es nicht, weder weiß er, noch hat er erfahren, wie es weiter geht. A kennt den Weg, der andere eben nicht. Mit der Zeit wird der andere seine Erfahrung mit dem Weg machen, dann ist er wissend....und wird seinem Vordermann B eins hupen, wenn der nicht bei 3 von der Straße ist.

Wir benutzen ein Navi, damit wir diese Erfahrung mit dem Huper A nicht machen müssen. Dann werden wir vielleicht eine andere Erfahrung machen, wenn wir vor einer Baustelle stehen und keine Ahnung haben, wie es weiter geht.

Also, ich erfahre jetzt gleich eine leckere Kohlroulade und freue mich, wenn ich am Samstag Morgen in Allerherrgotts Früh aus dem Flieger purzel.

;-)))))