Freitag, 29. Januar 2016

Mein lieber Freund

In meinem Kopf spukt schon lange ein Thema rum, wobei ich eigentlich viel lieber über den Slogan "berliner Mittelmaß" schreiben würde. Wäre auf jeden Fall lustiger...

...las ich heute in der Zeitung, warum die Flüchlinge deren Asyl genehmigt wurde, ohne ihren Zuschuß vom Amt wieder zurück in ihre Unterkünfte gehen müssen....das dafür zuständige Amt in Berlin ist nur halb besetzt. Die Hälfte der Angestellten ist krank gemeldet.....so was passiert nur in Berlin! Wahrscheinlich haben 25% Rücken und der Rest Burn-Out.....wenn das nicht so ein böses Thema wäre :"Wir sind alle krank, dafür müssen die Flüchtlinge schon mal einen Tag oder mehrere hungern....passt gut in die Hauptstadt in der die Bewohner nicht mitwachsen und sich dem Fortschritt komplett verweigern, an der Stelle, wo sie auch mal was leisten müssen...

Nein, ich schreibe jetzt nicht weiter, sonst bekommt das Ganze einen ganz komischen, skurrilen Geschmack!

Ich wollte über Freundschaft schreiben, und warum sich immer mehr Menschen Tiere anschaffen und auch auf dieser Ebene Enttäuschungen erleben müssen.

Zunächst einmal habe ich festgestellt, dass sich ganz viele Menschen beklagen und darüber lamentieren, wer die wahren Freunde sind und welcher es nicht mehr ist....hat ein bisschen was von Kindergarten.

Wahre Freunde - meine Lieben - sind nach Auffassung der Socialmedias die Personen, die einen nicht enttäuschen....

Wie kommt man auf so einen Schmarren!

Haben jetzt die meisten zu viel GUTE ZEITEN - SCHLECHTE ZEITEN angeschaut?

Das ist eine Frage und ich habe darauf eine Antwort.

Ich habe es sehr oft erlebt, dass plötzlich Menschen verschwunden waren. Sie waren nicht nur verschwunden, sondern zu tiefst beleidigt (bei Begegnungen kam nicht einmal ein höfliches "Guten Tag" über ihre Lippen).

Vielleicht liegt der Fehler im Unverständnis darin, sich nicht nur einfach eine Person als Freund auszusuchen, sondern ihn auch danach zu fragen, ob er denn die Freundschaft erwiedern will.

Mit einem Selbstverständnis wählen wir uns jemanden aus und bezeichnen ihn als Freund....und wenn er das gar nicht will????

Wir machen uns gar keine Gedanken, ob er das will...geschweige, dass wir ihn darüber informieren.

Dann kommt noch das Belagern hinzu.....ist das Freundschaft? Wenn ich dem anderen seine Energie und Wissen, möglichst noch seine Haut ausziehe???

Meine beste Freundin der Welt sehe ich seit Jahren....vielleicht 1xim Jahr.

Vielleicht konsumieren wir auch einfach nur Freundschaft...wie ein Eis an heißen Tagen. Wahre Freunde sind nicht immer für einen da, wenn man gerade mal der Meinung ist, man bräuchte jetzt jemanden.

Freunde sind auch nicht dazu da, sich Huckepack tragen zu lassen.

Freundschaft bedeutet Freiheit. Und wenn es passt.....Ort, Zeit, Muse von beiden Seiten.....dann bekommt Freundschaft einen Raum.

Aber.... wir schaffen uns lieber Tiere an. Wir meiden komplizierte Themen.....
Die kann man gut belagern, wenn einem danach ist, denn sie sind uns auf Gedeih und Verderb ausgeliefert.

Wer lässt heute schon einen Hund - Hund sein, und erzieht ihn wie einen Hund.....nein....wir wollen Freunde sein!!!!

Mein Hund und ich.

Bei Pferden genau das Gleiche...bis sie uns ganz unverblümt auf den Zehen stehen oder uns in den Dreck schmeißen, weil wir sie nicht wie Pferde behandeln, sondern wie einen Freund, dessen Definition wir leider vergessen haben.

Ich persönlich entscheide selbst, wer mein Freund ist oder nicht. Und rate allen mit ihren großen und kleinen Enttäuschungen in Bezug auf ihren Freund,  zumindest den anderen darüber in Kenntnis zu setzen, dass man genau ihn als Freund auserwählt hat. Dann kann er nämlich selbst entscheiden, ob er das will und genauso klar erwiedern.

Für mich hat Freundschaft was Subtiles. Ich halte mir gerne die Menschen auf gebührende, höfliche Distanz, so wie Hunde und Pferde auch.

Das hat für mich auch etwas mit Respekt zu tun.

Emotionale Schlamschlachten, verbittertes Gefeixe kommt nur durch nicht erwiderte Erfüllung einer Erwartung.....ja, jetzt könnt ihr mal über den letzten Satz nachdenken.

Er hat ganz viel mit Reiten zu tun. Denn Pferde verstehen es wunderbar mit unseren Emotionen zu spielen und uns am ausgestreckten Arm verhungern zu lassen :-))))

Und wenn wir uns wutig vom Pferd abwenden, ist es dem Pferd scheißegal. Dann müssen wir uns doch wieder alleine unseren Themen widmen. Es wird uns nichts geschenkt und Freundschaft bleibt da, wo sie hin gehört....

....an den richtigen Ort, zur richtigen Zeit, da wo sich zwei Lebewesen - die miteinander sympathisieren - treffen und genau für diesen Moment Freunde sind.

Sonntag, 17. Januar 2016

Die Familie Schüssler und ihre Tücken

...gleich so ein Hammer Thema zum Jahresbeginn....aber die Fastenzeit naht :-)))

Ich habe mir gedacht, dass ich im Jahr des kreativen Affen (chin. Horoskop) - nichts ist unmöglich, aber Wahrheit und Ehrlichkeit ist gefragt - etwas schreibe über die Alltagstauglichkeit der Familie Schüssler.

Hat man zu viel getrunken, kann es zu einem kurzfristigen akuten, "pathologischen Phänomen" der Übelkeit, Schwindel und der Fatamorgana kommen. Das liegt daran, dass sich unsere Rezeptoren der Reizweiterleitung einfach ausklinken und ihre eigene Party feiern.
Auch wenn man zu viel gegessen hat, klopft unser Magen gegen die Bauchdecke und zeigt uns einen Vogel.

In beiden Fällen, können wir dem Übel mit Glaubersalz begegnen, ein bewährtes Mittel der Schüssler Familie, dem Natrium sulfuricum. Würden wir es in Reinform nehmen, so wie es unsere Eltern und Großeltern getan haben, kämen wir innerhalb kürzester Zeit nicht mehr von dem Thron runter...unsere Bäckchen würden glühen vor Anstrengung....:-))

Das Schüssler Natrium sulfuricum ist potenziert, dadurch zeigt es keine Nebenwirkungen, hat aber denselben Effekt des Hausputzes, nur etwas schleichender.

Wie sieht das aber aus, wenn unser Körper keinen Hausputz benötigt. Also weder akute noch chronische Symptome eines sich anbahnenden und notwendigen Hausputz in Sicht sind.

Wenn wir Glück haben, ignoriert der Körper das Reinigungsmittel, und es wird ohne großes Federlesen mit durchgängig geöffneten Schleusen in der Schüssel versenkt. Ein Schlüssel-Schlossprinzip wäre in dem Fall nicht gegeben.

Jetzt hat das Schüssler Salz (Nr.10) auch noch mehr Funktionen, als den Hausputz anzuregen. Es ist das Mittel der Sklerosen, Fibrosen und Verhärtungen auf der Haut....verbunden mit Schuppenflechte.

Was das bedeutet habe ich jetzt in der Struktur sehr vereinfacht!!!!

Wenn der Körper zu viel und zu lange von dem Mittel bekommt - sprich in Form einer Kur, kann plötzlich eine Pathologie auftreten, die zu der Familie der Warzen und Grätze gehört. Natrium gehört zu dem Bild harmloser Wucherungen und Sulfuricum (Sulfur) zum Hautbild und funktionalen Störungen.

Naja, jetzt kann jeder sagen....Ha, die Oppermann...hat`se wohl nicht mehr alle!

Erst einmal ist es scheußlich, plötzlich unkontrollierte Gebilde zu bekommen...Herpes gehört dazu, Sklerosen (Verhärtung von Organen) oder Fibrosen (krankhafte Bildung von Bindegewebe), auch. Eine bekannte Sklerose ist die Multiple Sklerose.

Schratzen wir gerade so an diesen Pathologien vorbei - denn zu diesem Schlüssel gibt es kein Schloss, kann es aber bei zu viel und zu lange passieren, dass wir in die nächste Stufe der Eskalation hineinrutschen und der Schlüssel sein Türchen findet. Die letzte Familie, welche im direkten Zusammenhang steht zu Warzen und sonstigen noch harmlosen Gebilden, sind die Karzinogene, sozusagen die ganz Bösen. Und diese, bilden sich zum größten Teil im Verborgenen und machen sich erst nach 2-4 Jahren bemerkbar.

Also...die Schüssler Familie ist zu homemade Kuren nicht geeignet, und schon gar nicht mit 9 Tabletten am Tag. Salze sind die schärfsten Geschosse der Homöopathie!!!

 Es sollten erst einmal 2 Tabletten eines Mittels ausprobiert werden und dann eine Woche warten.

Wer mehrere Mittel ohne erfahrenen HP täglich zu sich nimmt, begibt sich in Gefahr oder füllt zumindest die Kassen der Apotheken. Entweder heben sich die Mittel gegenseitig auf oder sie werden zum Multiplikator. Bekommt die Zelle zu viel zu tun...Biochemie rein, andere raus, im Dauertonus...und gerät diese in Stress, kann es passieren, dass die Zelle die rote Karte zeigt oder anfängt zu schwächeln...beides nicht unbedingt wünschenswert, denn das begünstigt eine Pathologie (Krankheitsbild).

Salze - meine Lieben - ist Biochemie, damit verändern wir alle Prozesse in unserem Körper. Die Kommunikation zwischen den Zellen, Nerven - Zellen und Zelleninnenraum wird verändert.

Kaliumsalze gehören zu der Familie der Karzinogene....also vorsicht mit den wilden Tieren!!!
Kalzium kann eine Verknöcherung aller Gelenkknorpel hervorrufen...an den Wirbelkörpern nicht gerade angenehm,
Natrium hatten wir schon....
Silicea ist ein Burn-Out Mittel...kann auch den Burn-Out provozieren, bzw. die Schwächung des Imunsystems bewirken...
Sulfur...siehe Sulfuricum gehört in die Kategorie funktionellem Leiden und der Haut...hatten wir schon.

So, das mal als eine ganz grobe Zuordnung....

Woher kommt das jedoch, dass so angeblich harmlose Mittelchen so viel lospoltern können. Es liegt an unserem Erbgut, in dem eine oder mehrere Veranlagungen schlummern....nach dem Prinzip vom Schlüssel-Schloss.

Nächstes Bild:
Stellt euch eine Kette von aufgestellten Dominosteinen vor oder Bowlingkegel...noch besser. Das ist jetzt vergleichsweise unser Erbgut. Nun kommt eine winzige Kugel ins Spiel, die Verbindung mit einem Stein oder Kegel aufnimmt...! Je nach Winkel und Geschwindigkeit ist ein umgefallenes Werk das Ergebnis. Wieviele Kegel dabei umfallen und in welche Richtung, bedarf höherer Mathematik. Die Kugel ist nur ein Medium, entscheidend ist die Energie... 
"F = m x a"...erste Stunde Physikunterricht...force acting on an object, etc...von Newton....naaaaa, bekannt?

Leider ist es auch so, dass einmal am Schnürchen gezogen - der Verlauf einer Erkrankung ausgelöst durch ein Salz - unter Umständen nicht reversibel ist, also nicht umkehrbar.

Biochemie ist wie der Strom in der Steckdose. Keiner käme auf die Idee in die Steckdose zu langen, um zum Beispiel abzunehmen. Viel sinnvoller wäre da eine Umstellung der Essgewohnheiten.

Wer abnehmen will kann sich jede Woche 2x ein Zwiebelsüppchen kochen. Wer lästige Mitbewohner aus dem Darm eliminieren oder dezimieren will, sollte viele Möhren und Äpfel essen - gedünstet, sehr bekömmlich für den ganzen Organismus. Zum Entgiften Morgens ein Glas lauwarmer Zitronensaft, reinigt die Leber, allerdings auch nicht länger als 14 Tage machen.

Wer wissen will, ob seine Leber mal eine Reinigung benötigt, legt sich einfach morgens mit leerem Magen mal auf die linke Seite und tastet mal am rechten Rippenbogen entlang, ob er die Leber spürt. Eine gesunde Leber kann man nicht fühlen, sie liegt unter dem rechten Rippenbogen....

So, genug der Weisheiten!!!

Wer immer noch glaubt, dass die Mittel nicht wirken, kann sich ja mal ein Fläschchen Thuja besorgen und mal ein paar von den Dingern schlucken, bis ihr das Gefühl einer Schwangerschaft bekommt...Genderunabhängig :-))) Ich eile dann den schwangeren Jungs zur Hilfe...bitte nicht solange warten, sonst wird die Schwangerschaft unter Umständen chronisch ;-))
 
Das war jetzt kein Witz!!!

...und wie sagte schon Paracelsus:"Die Dosis macht das Gift!"