Freitag, 15. Mai 2015

Heilung

Heute zur Abwechslung mal wieder ein medizinischer Post.

Was versteht der moderne Homo sapiens (lat., verstehender, verständiger bzw. weiser, gescheiter, kluger, vernünftiger Mensch....ähhhm!!!) unter Heilung. Das Wort ist etwas betagt und gehört auch nicht zwingend in die Lehre moderner Schulmedizin.

Ich habe hierzu Wikipedia zu Rate gezogen....


Der Begriff Heilung bezeichnet den Prozess der Herstellung oder Wiederherstellung der körperlichen und seelischen Integrität aus einem Leiden oder einer Krankheit, oder die Überwindung einer Versehrtheit oder Verletzung durch Genesung. Während der Heilungsbegriff etymologisch eher durch ein Ganz-Werden bestimmt ist (siehe „Heil“), bezeichnet genesen (von griechisch neomai) ursprünglich ein Davongekommensein aus einer Gefahr.

....seelische Integrität.....

Jedes kranke Lebewesen ist auch gleichzeitig ein Psycho????

Etwas ketzerisch.....es steht jedoch im Text von Wikipedia, zumindest könnte man es heraushören ;-))

Die neuen Prüfungen - vorgenommen von den Amtsärzten, legen tatsächlich einen Schwerpunkt auf die Psychologie, während ihre medizinischen Prüflinge schweißgebadet vor ihnen stehen.

Ganzheitliche Heilung??? Haben wir dafür heute überhaupt die Zeit???

Mir fällt immer wieder auf, dass Mensch dazu neigt zu behaupten, dass das was man nicht sieht, existiert nicht und das was man sieht und als störend empfindet, weg muss - und zwar gestern.

Um so dringlicher empfinde ich, die Notwendigkeit der Aufklärung und Prävention.

Je mehr ich über die medizinischen Erkenntnisse erfahre, desto sprachloser bin ich bei dem Umgang mit Erkrankungen, sowohl bei den Patienten, als auch bei den Ärzten und Kassen.

Man macht sie weg  und nimmt dabei in Kauf, dass 20 Nebenwirkungen zu weiteren Erkrankungen führen können, Hauptsache ES ist weg.....jetzt!!!!

Heilung ist ein Prozess, der je nach Dauer und Nachhaltigkeit Zeit benötigt.
Man kann Schmerzmittel nehmen, man kann Kortison spritzen, man kann Antibiotika zu sich nehmen, man darf sich gerne den Röntgenstrahlen aussetzen, man sollte damit bewusst umgehen, sie als Diagnosemöglichkeit erkennen und als vorübergehende akute Lösung wahrnehmen. Man muss sich jedoch klar sein, dass das mit echter Heilung nichts zu tun hat.

Es lohnt sich für jeden zumindest darüber nachzudenken und seinen Arzt zu fragen, wie er auf die Diagnose kommt, was sie zur Folge hat und was das Mittel, das einem verschrieben wird bewirken soll.....

Leider überschreitet das das Maß an Zeit, welches uns beim Arzt zur Verfügung steht...dumm gelaufen!!!