Mittwoch, 17. September 2014

Chakren und Reiten

Für viele mag das Thema um die Chakren befremdend sein. Dummerweise ist die Lehre um unsere wichtigsten Energiepunkte mehrere tausend Jahre alt, älter als unser Wirtschafts- und Gesundheitssystem im Westen.

Die sieben wichtigsten Energiepunkte unseres Körpers werden im Osten - sprich Indien und China und den Ländern drum herum - als Chakren bezeichnet. Natürlich sind es mehr, und das Thema komplexer, als jetzt hier beschrieben. Jeder, der sich damit intensiver befassen möchte, kann das gerne tun.

Ich beschränke mich nun auf die 7 Chakren - die 7 wichtigsten Energiepunkte (Zentren) unseres Körpers, welche in Asien auf einfachste Weise bildhaft gemacht wurden - 7 Punkte - 7 Farben.

Da wäre das Kronenchakra. Wie der Name schon sagt, liegt dieser Punkt auf unserem Haupt. Die vergleichbare Position ist die Fontanelle eines Säuglings. Das Kronenchakra trägt die Farbe lila und kennzeichnet unsere Geistesfähigkeit. Zuviel oder zu wenig endet in einer Depression oder geistigen Verwirrung.

Das Stirnchakra, befindet sich, wie der Name schon sagt auf der Stirn. Es wird auch das dritte Auge genannt. Das dritte Auge kneift oft die Manager, die bei Überanstrengung die Nasenwurzel kneten. Das Stirnchakra ist blau, die Farbe der Weisen und Könige.

Türkis ist die Farbe des Halschakras. Jeder kennt die Probleme, wenn es sich hier staut, in Form von Halsschmerzen. Ein geringfügig ausgeprägtes Halschakra hat auch immer ein Kommunikationsproblem, ob zuviel oder zuwenig, mag jetzt dahin gestellt sein.

Grün - das Herzchakra, ist zuständig für die Liebe, das sich öffnen können mit dem Herz. Wer sich der Öffnung verweigert, muss mit einem Rippenbruch rechnen, wenn er Glück hat.

Das Nabelchakra steht für den Frieden in uns. Alle Verdauungsprobleme spielen sich an diesem Punkt ab. Die Farbe des Nabelchakras ist gelb....vielleicht sollte man Terroristen einen Darmhemmer einsetzen...:-)))

Ein ganz zentrales Chakra in unserer Leistungsgesellschaft stellt das Sakralchakra dar. Jeder kennt das Problem "...ich habe Rücken...". Die gelbe Farbe steht für diesen Energiepunkt.

Das Wurzelchakra ist rot. Menschen, die zwar Neues beführworten,Wachstum und Entwicklung verschmähen und ungeduldig mit den Füßen scharren, sich leicht aus dem Konzept bringen lassen, fehlt die Verbindung zur Erde.  Die zu viel davon haben, sind unbeweglich und intolerant, vermeiden gerne Veränderungen.

Wir sprechen hier nicht über irgendwelchen spirituellen Quatsch. Der Bereich der Chakren gehört in den Bereich Wissenschaft und kennzeichnet unsere wichtigsten Energiepunkte, ihre Stärken und Schwächen und ihre Blockaden.

 Im Laufe eines Lebens können sich die Stärken und Schwächen verändern.

Ein erfolgreicher Manager wird immer ein sehr ausgeprägtes Stirnchakra haben, ein guter Pfarrer ein ausgeprägtes Kronenchakra, ein besonderer Gärtner besitzt ein ausgeprägtes Wurzelchakra.

Das Spiel läßt sich unendlich weiterspinnen, denn die Kombinationsmöglichkeiten zwischen den 7 Chakren gleicht einem Lottoschein.

Wenn ich Reiter beobachte, erkenne ich ihre Schwachstellen. Ich brauche nur die 7 Punkte zu checken und schon weiß ich wo es klemmt. Meistens befindet sich an diesem Punkt nicht nur eine Energieblockade, sondern auch das Zentrum beginnender, für diesen Punkt spezifische Erkrankungen.

Interessant wird es, wenn diese Menschen auf Pferde treffen und diese reiten wollen. Pferde fühlen aufgrund der Blockaden, woran wir erkranken (könnten).

Ponyrassen haben ein sehr stark ausgeprägtes Wurzelchakra, arabische Pferde ein ausgeprägtes Kronenchakra.

Trifft Krone auf Wurzel wird es schwierig. Ich konnte das diese vielen Jahre beobachten und muss darüber immer wieder schmunzeln.

Selbstverständlich stellt sich die Frage, warum muss ich mir das geben "Krone contra Wurzel", ganz einfach, weil es eine Chance darstellt in ein Gleichgewicht zu kommen, sowohl auf der geistigen, als auch auf der körperlichen Ebene, welches unserer Gesundheit förderlich ist.

7 gleichgroße Bälle in den 7 Farben sollte unser Ziel sein. Tut es das nicht, wird uns unser Pferd zeigen, wo es klemmt. Reagiert es nicht auf unsere Hilfen, egal ob Schenkel- oder Gewichtshilfen, fehlt es an Energie. Reagiert es zu stark, gar emotional, sitzt irgendwo ein Stau.
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Grundvoraussetzung, um dies erkennen zu können und filtern zu können, ist das Reiten ohne Zügeleinsatz. Das Pferd sollte seine Meinungsfreiheit behalten dürfen, damit es uns unsere Fehler zeigen kann und uns darauf aufmerksam machen kann, dass wir ein Problem haben oder sogar eins sind.

Zwingen wir Pferde durch massiven Zügeleinsatz den Händen zu folgen und nicht unserem Körper, werden auch sie krank, womöglich an derselben Stelle mit derselben Zuständigkeit.

Das bedeutet jetzt nicht, alle Leinen los. Aber bei dem sportlichen Charakter, der das Event "Reiten" hat, sollten wir die Signale der Pferde ernst nehmen, sind wir darin involviert.