Montag, 6. Mai 2019

Herpes zwischen Aufklärung und Hysterie

Liebe Pferdeleute,

nicht immer macht es Sinn auf den Zug der Hysterie aufzuspringen und Vorsichtsmaßnahmen gleich als Möglichkeit eines Epidemie-Ausbruchs zu werten und sein Pferd tot im Stall vorzufinden.

Ich nutze an dieser Stelle, nun meine Meinung dazu zu äußern, die ganz oft, wenn nicht in den meisten Fällen zum Erfolg geführt hat, in der Betrachtung von schweren Erkrankungen.

Das Herpesvirus des Pferdes ist vergleichbar mit dem Epstein-Barr-Virus des Menschen....noch nie gehört???

Tja, das liegt daran, dass die Schulmedizin keine Lösung für das Problem des Epstein-Barrs hat.

Es findet überall da Hysterie statt, wo es Lösungsangebote aus der Schulmedizin gibt, angefacht durch die Marketingabteilungen großer Chemiekonzerne, so diese maßlose Überbewertung der Masernimpfung. Es leiden und sterben viel mehr Menschen an dem Eppstein-Barr, als an Masern....meine Meinung basierend auf Gespräche und Beobachtungen.

(Früher beschäftigten sich Ärzte und Wissenschaftler mit der Erforschung von Erkrankungen und der passenden Medizin. Heute sind es die Chemiekonzerne.)

Leider lassen sich die Zusamenhänge langem Sichtums nicht mit dem Ende des Lebens so einfach beweisen.

Es wird aber nicht mehr lange dauern, und dann stellt sich die Frage, wie man so ein Chamäleon an Erkrankung behandeln soll, womit wir bei Symptombehandlungen angekommen sind. Schulmedizin bedeutet Symptombehandlung und stößt immer mehr an ihre Grenzen. Denn Erreger sind ja nicht blöd und entwickeln sich weiter.

Zurück zum Herpes. Was macht ihn so gefährlich? Dazu muß man wissen, dass ein Virus gar kein Interesse daran hat, dass sein Wirtstier stirbt. Dies ist einem Kollateralschaden gleichzusetzen, weil das Virus mit seinem Wirt zugrunde geht.
Viren können außerhalb überleben, aber sich nicht vermehren, dazu benötigt es Körperzellen. Bakterien haben viele Transportmöglichkeiten und Vermehrungsmöglichkeiten. Einige bilden Sporen, wie der Löwenzahn und seine Pusteblume.

90% der Pferde hatten schon Kontakt mit dem Herpes und man schätzt, dass 60% weltweit Träger dieses Virus sind. Aber warum sterben diese 60% nicht einfach.
Und warum erkranken auch geimpfte Pferde? Wenn man den Beipackzettel der Impfstoffe durchließt, steht da, dass es keinen Hinweis darauf gibt, dass der enthaltene Wirkstoff auch wirklich was bringt. Es soll bei einem Ausbruch dämmend wirken. Aber noch einmal, warum sterben dann auch geimpfte Tiere?

Nun richte ich noch einmal den Blick auf das Epstein-Barr-Virus. Die Wissenschaft (Amerika) vermutet ganz viele Zusammenhänge zwischen dem Erreger, chron-entzündlichen Erkrankungen, allergischen Erkrankungen, hormonell bedingten Erkrankungen, autoimmunen Prozessen, etc.

Auch er ist weit verbreitet, ohne jeden gleich auf die Intensivstation zu bringen. Was passiert aber, wenn dem so ist?

Jetzt machen wir einen kleinen Ausflug in die Immunologie:

Viren dringen in unsere Zellen ein und zwingen diese ihre DNA zu reproduzieren. Normalerweise werden vom Körper viele Mechanismen in Gang gesetzt, diese infizierte Zelle zu zerstören. Der Virus ist aber nicht blöd. Er schlummert in der Zelle und wartet, bis der Organismus geschwächt ist, aufgrund von Stoffwechselprozessen im Herbst und Frühjahr (Pferd) oder anderen Faktoren, wie Stress, falsche Ernährung. etc.

Viren können nur dann nachgewiesen werden, wenn sie durch das Blutsystem rutschen, um neue Orte zu erobern, oder entsprechend im Liquor. Die Toxine der Bakterien lassen sich leichter nachweisen, da sie überall im Körper herumschwirren.

Und genau da setzt die verheerende Entwicklung eines Virusinfektes an. Viren öffnen den Weg für Bakterien. Sie halten unser Immunsystem auf Trab, sodass die Bakterien die Möglichkeit haben unbemerkt in den Körper zu wandern.

Bakterien wiederum schwächen den Organismus durch ihr Toxin, und nun hat das Virus freie Bahn sich zu vermehren, indem es Zelle für Zelle erobert. Was es leider vergisst ist die Tatsache, dass sich auch Bakterien nunmehr schnell vermehren können und es kommt zu einem Supergau, den man in der Fachsprache Superinfektion nennt. Die Symptome nach außen sind geprägt vom Virus, auf Bakterien achtet in diesem Moment keiner.

Genau das geschiet auch beim Epstein-Barr, der sich immer wieder zeigt, erst mit leichtem Fieber und geschwollenen Lymphen, dann kommen die Bakterien. Die Folge ist eine rezidivierende Angina über Jahre, dann kommen Schilddrüsenprobleme hinzu, in Kombi mit Gelenksbeschwerden und so fräst sich das Virus durch den ganzen Körper, während es den Ball immer wieder zum Bakterium weitergibt, geht es dem Wirt zu gut. Am Ende ist es an den Nervenzellen angekommen und kann Einzug ins Gehirn nehmen.

Virusträger sind latent gefährdet durch Bakterien eine Superinfektion zu bekommen. Werden sie nicht gleich dahingestrackt (Hysteriepotenzial oder Auslese der Evolution)), erfolgt ein Leidensweg unbeschreiblichen Ausmaßes.

Warum man Virusträger impft, das erschließt sich mir bis heute nicht. Wenn jemand einen lebenslangen Titer vorweisen kann und über entsprechende Immunglobuline verfügt, warum dann noch obendraufspritzen....verstehe ich nicht!

Ja, die Impfstoffe enthalten immer weniger von Aluminium, Blei, etc. Aber der Quecksilberanteil wurde immer noch nicht reduziert (bisher kein Ersatzstoff gefunden), weil es hierzu keine Alternative gibt....momentan. Er legt unsere Leber lahm und somit zeitgleich unser wichtigstes Organ des Immunsystems.

Liebe Tierärzte, im Netz verkündet ihr, man müsse auch erkrankte Tiere impfen. Auf den Beipackzetteln steht aber bei allen gängigen Impfstoffen, nur impfen im gesunden Zustand. Was ist daran jetzt falsch zu verstehen???Es erschließt sich mir auch nicht der Sinn, erkrankte und immunschwache Tiere zu impfen, weil dadurch die Tiere weniger gefährdet sind, diese Erkrankung zu bekommen. Also.....ein Mensch darf nur dann geimpft werden im gesunden Zustand.

Seit ich erst gar nicht versuche den Virus eines Pferdes zu bekämpfen, sondern gleich den Ball der Bakterientoxine flach halte, und die Organe dazu bringe im Akkord die Gifte auszuscheiden, bei zusätzlicher Entlastung des Darms, gibt es schon ein paar Erfolge zu verzeichnen.

Meinen Beobachtungen nach, ist nicht das Virus der Todfeind Nummer 1. Es ist die Kombination aus Virus, Bakterien und lahmen Stoffwechsel.
Darum sterben auch geimpfte Tiere. Ihr Stoffwechsel ist im Keller, ihre Symptome sind die des Virus, aber sterben tun sie an der Kombination, indem die Bakterien dem ganzen die Krone aufsetzen.

Wie gesagt, das sind meine Beobachtungen. Und seit ich recherchiere und Literatur dazu suche und auch finde, wächst meine Überzeugung....




Freitag, 4. Januar 2019

Die rosarote Brille

Hm, es ist sehr schwierig präventiv zu helfen, ohne in die dunklen Ecken zu schauen. Denn Hilfe benötigen nur die, welche diese dunklen Ecken besitzen.

Wie ihr wisst spreche ich viel mit Menschen, mache mir Notizen, beobachte Tiere und mache mir auch da Notizen. Das Besondere an der Situation ist, dass ich unterdessen das Gespräch suche, bevor es zu einer ernsthaften Erkrankung kommt.

Vor zwei Jahren habe ich mich noch damit beschäftigt - wie es dazu kam.
Heute beschäftigt mich mehr - wie es dazu kommt.

Es ist ein deutliches Muster zu erkennen...

Wir haben das in der Naturheilkunde in der Homöopathie, wo wir von Miasmatik sprechen.

Je zäher der Charakter, desto zäher die Erkrankung, die folgen wird oder auch muss - immer mit dem Finger auf uns selbst gerichtet.

Ich komme jetzt mit dem einfachsten Beispiel, dem Beispiel der Karzinogene. Die Karzinogene leben in uns, sie trainieren uns ein vernünftiges Leben zu führen....meistens!

Sind sie einmal losgelassen, kann man sie ganz deutlich erkennen und man kann sie im Vorfeld schon sehen.

Unsere Medizin ist noch nicht soweit. Denn krank ist bei uns erst jemand mit Ausbruch eines Symptoms. Darum gibt es an dieser Stelle noch keine Verbindung zum davor gelebten Leben und dem Charakter. Ich meine jetzt nicht die materialistische Komponente unseres Seins mit Essen, Trinken, Schlafen. Das ist alles nur Projektion nach außen, statt nach innen.

Das karzinogene Miasma brodelt bei jedem im Körper, vergleichbar mit unseren Vulkanen der Erde.

Man kann ihm jetzt den Raum seiner Entfaltung geben oder sich disziplinieren.

Wie äußert sich das karzinogene Miasma erstmalig....räusper....
Es äußert sich im Thema "Opfer".

Der normale Weg heißt:"Ich - Opfer!"

Diejenigen, die Opferprojektionen auf andere lenken, beinhaltet zusätzlich eine materialistische Komponente, die sich als Trigger im Verlauf eines Ausbruchs bemerkbar macht. Ich nenne es dann

"Du - Opfer!"

In ihrer Anfangsphase spricht man gerne von Neurose oder Hysterie. Leider wäre an dieser Stelle noch etwas umzukehren.

Das "Ich-Opfer!" ist jemand der dadurch auffällt, dass er viel meckert...Zeitumstellung, zu viel Sonne, zu kalt, Kühlschrank leer, Mülleimer voll....bis zu....keiner hat mich lieb!

Jedesmal, wenn dann das Leben an die Türe klopft, steigt diese Person in ihr Hamsterrad und spielt ihre Rolle durch in....
.....bäääääh....Zeitumstellung, zu viel Sonne, zu kalt, Kühlschrank leer, Mülleimer voll - bis zu....keiner hat mich lieb!

Je öfters er in sein Rad steigt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit einer chronischen Erkrankung, die sich dadurch auszeichnet, dass sie sich ausbreitet wie Kriechschleim, bis der Körper kapituliert.

Die Opferprojektion mit ihrer materialistischen Komponente ist die knallharte/explosive Version der karzinogenen Reihe.

Dr. Trebin hat viel darüber geschrieben und wir beide haben uns viel darüber unterhalten.

Sie kommt......pammmm!!!....da ist sie, und endet immer und sehr rasch in einer hohen Letalität!

Warum schreibe ich gerade darüber!

Weil ich mich im karzinogenen Miasma am besten auskenne, weil es das einfachste ist und weil es am meisten verbreitet ist.

Es ist nicht einfach, sich aus der Ebene der karzinogenen Reihe zu befreien. Ich werde hier ein paar Fragen stellen. Wenn man diese Fragen mit "Ja" beantworten kann mit Tendenz nach rechts, sollte sich mal öfters die rosarote Brille aufsetzen, tief durchatmen, einen Gruß nach oben schicken und sich und anderen sagen "Alles wird - alles ist gut!"

1. Gibt es in meiner Familie Traumen - 3.Grades - 2.Grades - 1.Grades - chronische Erkrankungen -       3.Grades - 2.Grades  - 1.Grades - gibt es Krebserkrankungen - 3.Grades - 2.Grades - 1.Grades
2. Sind mir Tiere wichtiger als Menschen - sind für mich Tiere Opfer - rette ich sie
3. Fühle ich mich dem Leben ausgeliefert - als Opfer (gibt selten einer zu, wird aber im Gespräch            erkennbar und nach außen durch eine pessimistische/explosive Grundhaltung erkennbar)
4. Fahre ich gerne in die Berge oder ans Meer - spontan
5. Jede Form von Rettung und übermäßigem Kümmern
6. extrem leistungsorientiert
....grundsätzlich sind alle EXTREME betroffen....

Ich kenne 2 Pferde, die dieses karzinogene Prinzip in der Vollendung leben...naja, eins vielleicht doch mehr. Es zelebriert es schon regelrecht. Sie gehören beide mir!
Es ist Evita und Bijou. Ganz schwierig zu behandeln und ganz schwierig aus ihrem Hamsterrad zu befreien. Um so interessanter für mich sie begleiten zu dürfen...und jeder der die Energie aufbringen kann.

Tja, das ist nicht auf meinem Mist gewachsen. darüber haben Wissenschaftler geschrieben an den Orten, an denen schon lange mit dem miasmatischen Grundprinzip gearbeitet wird.

In diesem Sinne..."respect yourself!"

Noch zwei Sätze dazu. Das karzinogene Miasma hat eine extrem hohe Anziehungskraft. Es ist schön und mysteriös, bevor es um sich greift und es lockt, wie die Schlange Kha im Dschungelbuch. Viele nicht rational erklärbaren Ausbrüche basieren auf diesem Prinzip. Es sucht die Orte auf, die gefährlich sind und die Lebewesen, die dasselbe in sich tragen.

Sie suchen die ungesunden Plätze zum Schlafen und zum Leben und neigen meist zu Suchtverhalten. Sie zerstören gerne oder gehen gerne an Orte der Zerstörung, je nach Opfer - Syndrom, um zu helfen, oder geholfen zu werden.

Und wer jetzt glaubt, die Alte hat einen Schuss!

Nee, im Ausland gibt es Forschungszentren, vergleichbar mit Max-Planck oder Frauenhofer, finanziert von anderen Instituten/Fakultäten des Westens. Diese Forschungszentren befinden sich in China, Japan, Indien....

Ich bin jetzt tief eingetaucht in dieses Thema. Die anderen miasmatischen Felder sind nicht weniger spannend, aber schwerer zu verstehen.





Mittwoch, 2. Januar 2019

2019 Interaktion unter der Lupe

Liebe Freunde von HBWR,

es ist immer wieder spannend einen Jahreswechsel zu spüren. Altes zu verabschieden und sich zu fragen:"Was habe ich gelernt!" Um dann Neues im Leben willkommen zu heißen. Ich spüre das jedes Jahr...und jedes Jahr etwas intensiver und klarer. Darum heute der Blog!

Wie immer sammel ich meine Gedanken im Wald und an unserem See, lass sie vorüberziehen, bis sich ein Gedanke bemerkbar macht, dessen Aspekt ich interessant finde.

Ihr könnt mir glauben....da fließt viel Trash durch so ein Gabi-Gehirn, bis etwas Vernünftiges von mir Beachtung findet.

Heute war es das Thema "Interaktion". Was erwarte ich vom kommenden Jahr und was hat mir den entscheidenden Impuls gegeben....spannend. Und ihr werdet es nicht glauben. Die meisten Gedanken die ich verschwendet habe waren ...und versucht jetzt bitte keine Wertung darin zu erkennen....

"Warum sind so viele Menschen so unglaublich doof!"

Das kam nicht von mir, das entstand durch die Interaktion mit den Kräften, die mich umgeben ;-)

Jetzt könnte ich es einfach dabei belassen oder mich über die DOOFEN aufregen. Tu ich aber nicht. Ich frage mich viel mehr:"Was hast du nicht erreicht!"

Dann kommt es.....klack, klack, klack....eine Erkenntnis nach der anderen!

Nun kenne ich die Lösung. Die Lösung entwickel ich aus dieser Erfahrung und macht mich durch meine Interaktion mit dem Doofen nicht schlauer - das ist es nicht - es macht mich handlungsfähiger.

Ich weiß, dass viele das zu abstarkt finden....Finde ich manchmal auch...bin halt Ingenieur....zerlege gerne alles bis ins Detail und baue es neu wieder zusammen. Und mache unter Umständen aus einer Lokomotive einen Sattel.

Ich versuche das mal mit einem Beispiel:

Jemand bei uns auf dem Hof fragte mich, ob er sich ein Pferd ausleihen könnte. Grundsätzlich sage ich zu diesem Thema Nein a.) bei einem Fremden, b.) bei keinem Kunden. Nun bestand mal vor langer Zeit eine tiefe Verbundenheit, die sich über die Jahre verflüchtigt hat, ich mich aber noch daran erinnere.

Also sagte ich zu. Eine ganz wichtige Information besaß ich nicht - wie lange ich das Pferd ausleihen sollte. Das erfuhr ich dann später. Zu diesem späteren Zeitpunkt musste ich schlucken, denn es sollte 4h am Stück sein. Immer in Erinnerung an unsere Verbundenheit sagte ich, wenn es passt zwischen den Feiertagen. Nachdem ich aufgelegt hatte dachte ich mir:"...welche Verbundenheit....da ist nichts übrig. Irgendwann war der andere im Nebel verschwunden und seine Energie verblasst.

Nach kurzen Überlegungen teilte ich meinem Gegenüber mit, dass ich das nur aus reinem Freundschaftsdienst mache, aber keine 4h, weil unsere Pferde max 2,5h täglich laufen und wenn dann nur bei Aussnahmen, die da aber nicht heißt Fremdreiter und 4h am Stück. Als Antwort bekam ich:"Das wusste ich nicht!"

Tja, das große Problem unserer Zeit heißt nicht, das weiß ich nicht, sondern "Das wusste ich nicht!"

Was sagt uns dieser Satz. Er zeigt uns, dass eine Handlung vorausgegangen sein muss, die nicht gelenkt war von Wissen und diese Handlung nicht in Verbindung stand zu dem Wunsch oder einem Bedürfnis im Vorfeld definiert.

Wissen bedeutet immer eine Interaktion - bedeutet Nähe - bedeutet Energieprinzip. Noch ein Beispiel....

Mensch - ärgere - dich - nicht!

Kennt das noch jemand?

Um interagieren zu können, benötigt man einen Würfel, eine Figur, einen begrenzten Raum und ganz wichtig sind andere Mitspieler. Man kann sich jetzt Gedanken darüber machen, was das Wichtigste ist. Das ist das was heute passiert, und die Antwort lautet meist "ICH" - ohne mich geht gar nichts. Doch ganz viel, erklärt an diesem Spiel!

Es mag sein, dass der Würfel das wichtigste Medium ist. Die Figuren sind beliebig, sowie die Mitspieler. Den Raum brauchen wir uns nicht wegdenken, denn ohne Raum keine Existenz. Momentan wurde sogar unter den Quantenphysikern, die Zeitfrage nicht nur diskutiert, sondern sogar widerlegt.

Zurück zu unserem Beispiel.....sorry ich liebe diese Ausflüge in die tiefsten Gehirnfugen.

Fazit ist - erklärt an meinem Beispiel, dass der der möchte lediglich einen Würfel benötigt und etwas Glück. Diejenigen, die sich aus dem Spiel rausnehmen und sich als Zuschauer an den Feldrand setzen, beobachten und rumstänkern, haben sich aktiv aus der Interaktion herausgenommen und werden über längerem Zeitraum als Nebelwolke im OFF verschwinden während die Chancen der Weiterspieler steigt, somit auch die Chance auf Glück, die wiederum verbunden ist mit Ausdauer.

In dem Wort Interaktion steckt schon eine elementare Information, nämlich AKTION. Eine Aktion bedingt ein Handeln, dazu sind wir da!

Irgendwann wurden die Interaktionsräume von irgendjemanden entwickelt, die er anderen zum Handeln zur Verfügung stellt. Er sorgt für die Spielregeln innerhalb des Interaktionsraums und sorgt dafür, dass sie eingehalten werden. Das Einhalten ist elementar wichtig. Nur so verwächst sich die Interaktion jedes Mitspieler zu einem festen Netz und wird somit sehr stabil gegen Außeneinflüsse. Das hat jetzt nichts mit dem ICH zu tun, sondern mit den Mitspielern, also den anderen.

Von diesen Räumen gibt es so viele, wie es Entwickler gibt, die wiederum über andere Interaktionsräume miteinander verbunden sind, wobei der Austausch regelkonform verläuft und verlaufen muss, z.B. mit dem Finanzamt oder Bank, als plattes Beispiel. In jedem dieser Räume gelten Regeln, die Mitspieler einhalten müssen, damit alle davon profitieren.

Zurück zu meiner Geschichte.....

Ich habe im letzten Jahr sehr , sehr oft erlebt.....vorsicht Metapher..... dass man sich ein Fahrrad (Ersatzvehikel für die Sofaecke) aus dem Ständer geholt hat und als man bemerkte dass der Reifen keine Luft mehr hatte es zurück in den Ständer stellte und rief:"Hat nen Platten!" Noch besser waren die, die gleich schrien "hat nen Platten!"

....vorsicht...jetzt tobt sich Frau Oppermann mal wieder aus: Stellt euch vor, ihr geht zum Arzt wegen Grippe und er sagt zu euch:"Ihre Nase läuft!"...mehr nicht! Dann geht ihr Nachhause und ihr werdet ständig darauf aufmerksam gemacht, dass eure Nase läuft. Wieso bietet keiner ohne viel Worte ein Taschentuch an. Offensichtlich merkt doch jeder, dass da jemand Hilfe benötigt. Hilfe unterscheidet sich von Worten ganz elementar, wobei wir wieder bei der Handlung, der Interaktion sind, bei der Verantwortung, die wir mehr fürchten, als der Teufel das Weihwasser.

Und wenn es etwas gibt, wo wir der Meinung sind, das geht mich nichts an, sollte tunlichst den Raum einer fremden Interaktion in Frieden lassen, sonst kommen genau solche Sätze heraus:"Das wusste ich nicht!"

Dieser Satz hat so viel in der Geschichte der Menschheit an Boshaftigkeit, Kriege und Elend hervorgebracht, dass einem bei Betrachtung schlecht wird.

Leute so wird das nichts! Wir müssen uns bemühen, jeden Tag - und aufs Neue. Nehmen wir uns aus der Interaktion heraus, nehmen wir uns aus dem Leben heraus. Und wollen wir einen Raum betreten, müssen wir uns die Regeln des Raums aneignen um mitspielen zu können. Viele betätigen sich heute als Trojaner, sind getrieben von Zerstörung, ohne sich zu überlegen, was nach der Zerstörung kommen soll, was die Konsequenz daraus ist, denn die meisten wollen keine neuen Interaktionsräume schaffen, nicht - weil sie es nicht können. Sie besitzen einfach die Energie nicht, die da heißt Verantwortung. Verantwortung über mich, über dich, über Kunden, über Mitarbeiter, den Interaktionsraum, den Räumen und deren Vernetzung....

Vielleicht habe ich irgendjemanden mit dieser Message erreicht. Wenn nicht, habe ich auf jeden Fall ganz viel für mich herausgezogen.
Mit diesem Wissen und dem Bewusstsein der Verantwortung, die ich gerne übernehme, dehne ich meine Räume auf.

Ich habe in der Tat, diese vielen Kritiken in positive Interaktion verwandeln können und meine Handlungsräume erweitern können.

Das was ich mache - ihr lieben Leute - ist nicht jemanden die Luft wegnehmen. Im Gegenteil, ich versuche so viele wie möglich am Spiel zu beteiligen, sie einzuladen. Die Luft nehmen sich viele selbst weg, indem sie die Räume der Interaktion verlassen.

...und wer schlau ist, sucht sich die Räume mit viel positiver Energie. Sich in Darkrooms aufzuhalten ist, wie im Sarg liegen und warten, dass sich der Deckel öffnet. Sich als Trojaner zu betätigen, sagt nur etwas über den Trojaner aus, aber nichts über den Raum in den er sich schmuggelt.

Mehr verrate ich nicht. Für mich, unseren Betrieb und auch sonst für jeden, der dieses Jahr mit anpackt, hängt der Himmel voller Geigen!

Ich wünsche euch noch einmal über unseren Blog ein glückliches, gesundes und hoffentlich erfolgreiches Jahr mit vielen Interaktionen!!!