Mittwoch, 18. Januar 2017

Lasset Taten folgen!!!



Gut Ding will Weile haben!

Nun haben wir unseren Verein „Graue Engel e.V.“ gegründet und bevor die Prüfung hierzu abgeschlossen ist, schneien schon die ersten Verzweifelten bei uns ein.

Wir haben uns auf die Fahne geschrieben, die Ärmel hochzukrempeln und mit anzupacken, anstatt nur unsere „Likes“ zu setzen oder mit dem drohenden Finger Panik zu erzeugen.

Wer 2-3 Stunden die Woche oder Monat investieren möchte, etwas Gutes zu tun. Und etwas kann oder tun möchte, das anderen hilft, darf sich gerne bei uns melden.

Momentan sind wir noch voll beschäftigt damit, ein gut funktionierendes Netzwerk aufzubauen.

Und aktuell bräuchten wir jemand, der sich um die Inhalte unserer Website kümmern könnte.
Ist da draußen jemand, der uns helfen möchte????

Zunächst schreibe ich nur über den Bereich meiner Tätigkeit, damit ihr ein Bild bekommt, wie wir agieren.

Mein Bereich wird der Bereich Gesundheit und Wohlbefinden sein. So gehört zu meinen Zielen nach Abschluss meiner Ausbildung einen Nachmittag in der Woche, meine Fähigkeiten in der Naturheilkunde, einem Hospiz zur Verfügung zu stellen.

Auch Spenden, die an „Graue Engel e.V.“ entrichtet werden, werden in Hospize fließen. 

Noch warten wir auf den Bescheid der Behörden.

Nun zu einer Geschichte aus dem Leben:
Gestern Abend ging es mit dem letzten Flieger von Stuttgart nach Berlin. Auf der Landebahn angekommen, entsperrte ich mein Handy, um mit meinem Mann in Kontakt treten zu können, der mich am Flughafen abholen wollte.
Direkt nach dem Entsperren erhielt ich eine Nachricht mit Fotos einer Dame, deren Verzweiflung direkt in das Gesicht geschrieben stand.
Vor ca 1 Jahr entwickelte sich ihre Gesichtshaut zu einer Kraterlandschaft. Sie hatte viel Stress im privaten und beruflichen Bereich hinter sich, als sich die Gesichtshaut veränderte. Sie ging zu einem Hautarzt, bei dem sie nach wie vor in Behandlung ist. Ihr wurden 2x 54 Tage ein Breitbandantibiotikum verschrieben, das nichts half. Sie bekam ein Vit A Präparat und ein Medikament. Ihre Haut wurde schlimmer. Nun wollte der behandelte Hautarzt die herkömmliche Dosis verdoppeln….

An diesem Punkt angelangt, meldete sie sich jetzt bei mir in ihrer Verzweiflung.

Ich stellte ihr ein paar Fragen und das Ergebnis war, dass es zu der Behandlung nicht einmal einen Befund gab, geschweige dass der Arzt sich die Mühe gemacht hätte herausfinden zu wollen, um was es sich bei der Veränderung der Haut handelte. Es gab schlichtweg keine Laborergebnisse.

Als Mitglied der grauen Engel berate ich Hilfesuchende in Gesundheitsfragen und versuche sie aufzuklären. Es geht dabei nicht um Behandlungen, das würde den Rahmen einer Beratung sprengen.

In diesem speziellen Fall konnte ich jedoch sehr gute Hilfestellung leisten. Ich riet ihr zu ihrem Hausarzt zu gehen, um ein großes Blutbild erstellen zu lassen und den HLA B 27 Wert zu testen, der ein Indikator für eine rheumatische Erkrankung ist.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ihre Hautveränderung zu 50% einer Autoimmunerkrankung zugrunde liegt und zu 50% mit einer tatsächlichen Infektion zu tun hat ist sehr groß. Die Behandlung ginge in zwei entgegengesetzte Richtungen. Und das - so riet ich ihr - müsse zunächst abgeklärt werden.

Nun hat sie ihren Termin beim Hausarzt für die Blutabnahme. Und sie ist sichtlich erleichtert, dass sie ihr Bauchgefühl nicht getäuscht hat und ihr jemand zugehört hat.
In diesem Fall konnte ich jetzt schon jemanden helfen :-)))

Sobald wir unsere Bestätigung vom Amt haben, werden wir im großen Stiel loslegen und alle dürfen mitmachen. Wir werden das von Potsdam aus koordinieren und die eintrudelnden Fälle weiterleiten zu den Experten.

...und wie schon erwähnt...wir benötigen Hilfe bei den Inhalten der Website.....