Samstag, 29. Oktober 2016

Sprechstunde: Asthma


Heute mache ich mal zur Abwechslung ein ganz großes Fass auf, obwohl ich dafür eigentlich gar keine Zeit habe.

Zu meinen Lieblingssprüchen gehört der Spruch von Gandhi:

„Die Geschichte meiner Experimente mit der Wahrheit.“

Heute Morgen war ich das erste Mal seit meinem Aufenthalt in Stuttgart endlich wieder joggen. Unser Hund flippt jedes Mal aus, wenn er meine Joggingschuhe an meinen Füßen sieht. Er liebt das neben mir zu traben.

Bei meinem Herbstlauf fiel mir wie schon öfters auf, dass ich nach meinem Aufenthalten im Süden kaum die Hälfte des Weges schaffte. Ich mache zwei Gründe dafür verantwortlich, die ich an mir beobachtet habe…und zwar schon mehrfach:

  • Meine Muskeln haben so einen hohen Tonus, dass ich kaum vom Fleck komme. Blei im Muskel ist noch gelinde beschrieben.
  • Schon nach dem ersten Drittel jankt meine Lunge und habe das Gefühl, dass sie kurz vor dem Platzen ist.
  • Wenn ich zurück bin räuspere ich mich in einem Fort.
Nach 3x joggen ist alles wieder gut und ich schaffe meine Strecke ohne Wehklagen des Körpers.

Nun kommt die Frage nach dem Warum, und ich möchte jetzt nicht bei meiner eigenen Person hängen bleiben, sondern mir die Anatomie/Physiologie, die Unterschiede in der Qualität der Luft anschauen und unsere Gesellschaft betrachten, die nur noch in Extreme handelt. Sei es beim Sport, sei es bei der Ernährung, sei es bei Lebensführung, sei es im Putzwahn.

Überall macht sich der Wahn breit, anstatt auf den eigenen Körper zu hören. Wie die Lemminge setzen wir uns auf eine Sammelrutsche, die die Industrie für uns bereit hält. Da werden Trends geschaffen, die in ihrer Masse saugefährlich sind. Alles nimmt nur noch grüne Smoothies zu sich, wo in der Masse ganz schön viel Gift ist. Wir essen zuviel Obst und wundern uns, dass wir Leberzhirrose bekommen.....

Was passiert da???

Nun nehme ich mal das Joggen unter die Lupe, um das verständlich zu machen, was ich meine.
Einzig und alleine ist der Mensch daran schuld, dass unsere Umwelt bis in die Gipfel des Himalaya verseucht ist. Wir buddeln in der Tiefe der Erde und fördern Schwermetalle zu Tage, die an der Oberfläche angekommen auf Licht und Sauerstoff reagieren (haben wir nicht unter Kontrolle). Wir erfinden wasserabstoßende und schmutzabweisende Proteine, die sich leider nicht mehr in ihre Einzelteile zersetzen lassen (haben wir nicht unter Kontrolle). Sie dampfen in ihrer Herstellung munter aus den Schornsteinen und das seit 50 Jahren (könnten wir unter Kontrolle bekommen). 
Die Textilbranche hat versprochen bis zum Jahr 2020 auf diese Stoffe zu verzichten. Schauen wir mal!

All dieser Scheiß schwirrt in unserer Luft herum. Da mag man dann schon staunen, dass Mensch nicht begreift, dass das so nicht geht.

Nun war ich in Stuttgart. Ich weiß, dass die Feinstaubbelastung der Luft in der Stadt in beruhigten Zonen, zu verkehrsarmen Zeiten das 200fache übersteigt. Das haben Umweltorganisationen herausgefunden. Steigt der Wert über 15% spricht man aber schon von einer zu hohen Feinstaubbelastung. Da frage ich mich, wer an diesen Hebeln sitzt und täglich die Statistiken türkt.

Bei einer Feinstaubbelastung steigt der CO2 Gehalt der Luft ins uferlose. Schauen wir mal hinter die Kulissen, wie unser Körper darauf reagiert.

Jeder von uns besitzt ein eigenes Atemzeitvolumen. Dieses Atemzeitvolumen bestimmt unseren Gasaustausch und somit den Stoffwechsel. Der Gasaustausch ist als Sollwert in unseren Rezeptoren, welche sich ungefähr in Höhe der zweiten Rippe befindet, sowohl auf der rechten, als auch auf der linken Seite gespeichert. Diese Rezeptoren überprüfen die Menge des Sauerstoffs, den wir in uns aufnehmen. Über die Lunge nehmen wir übrigens davon herzlich wenig auf. Nur – ich weiß jetzt nicht den genauen Wert – ca 6% Sauerstoff verwertet der Körper, der aus der Lunge stammt. Die große Masse bildet Stickstoff und Kohlenstoff.

Wir bekommen - bedingt durch Luftverschmutzung noch weniger Sauerstoff für den Gasaustausch, bzw. Stoffwechsel. Nun wendet unser Urgestein von Rückenmarksverlängerung, der Medulla Oblongata – sie ist die älteste Tante der Evolution – einen Trick an, den sie seit der Entstehungsgeschichte von Leben erfolgreich aus der Schatzkiste zieht. Sie betätigt einen Schalter und anstatt dass der erhöhte CO2 Gehalt der Umgebung als Sollwert gespeichert wird, wird jetzt einfach nur noch der geminderte O2 Gehalt als Maßstab verwendet und aaufrecht erhalten.

Ich komme zu dem Schluss, dass unser Reptilgehirn nicht zeitgemäß ist und eigentlich der Kabelanschluss anders verlaufen müsste, nämlich zum Großhirn.
….hahaha, wir müssten alle auf den Händen laufen oder könnten nur noch in den Himmel schauen….kleiner Scherz.

Wir spüren das nicht, wenn unsere Omi die Messlatte einfach umstellt. Für sich hat sie das Problem gelöst. Lebewesen kommen soweit auch ganz gut damit zurecht, solange sie jetzt nicht plötzlich vermehrter Sauerstoffzufuhr ausgesetzt sind oder sich der Zustand zu einem Dauergebilde entwickelt. Bei plötzlicher, normaler Sauerstoffversorgung, käme es zu einem Herzinfarkt.

Allerdings liegt der Schlüssel im Dauerschleichen. 

Mit der Zeit verengen sich die Gefäße, der Blutdruck steigt. Muskeln werden nicht mehr richtig versorgt, das Hirn wird nicht mehr richtig versorgt. Wir haben Blei in den Füßen und eine Matschbirne, die sich nicht konzentrieren kann, unser Stoffwechsel fährt runter.

Und wer ist dafür zuständig??? Die Leber….

In der TCM wird die Leber als „der General“ bezeichnet. Ich behaupte, dass jedes chronische Leiden seinen Ursprung in der Leber hat…. (nicht nur ich!!!)

Die Leber kann ganz viel…sie kann die Aufgaben der Milz übernehmen. Sie kann die Gallenblase mit ersetzen und bis die Leber in die Knie geht muss ihr Leistungsvolumen um ein Vielfaches überschritten sein. Ich meine zu wissen, dass diese Grenze bei 400% liegt.

Kehren wir zurück zum Sollwert…..

Ist dieser einmal falsch abgespeichert, kann es wie schon erwähnt bei normaler Sauerstoffzufuhr zu einem Herzinfarkt kommen. Es kann aber auch passieren, dass die Muskulatur immer mehr erschlafft. 

Das Zwerchfell, welches die Lunge muskulär unterstützt, nämlich bei der Einatmung (die Lunge bekommt ohne die Hilfe des Zwerchfells gar nicht die Flügel voll), kann mangels Sauerstoff die Lunge nicht mehr betätigen. Die Lunge schnorzelt zusammen wie ein oller Luftballon und verklebt. 

Alle Eindringlinge haben spätestens jetzt ein leichtes Spiel. Durch die Untätigkeit und den Fremdkörpern verliert die Lunge an Elastizität. Auch das kennen wir von alten Luftballons. Und während in früheren Stadien die Lunge vom Zwerchfell im Stich gelassen wurde, hat die Lunge nun das Problem aufgrund mangelnder Elastizität die Luft wieder raus zu lassen.

Ich schüttele fast täglich den Kopf bei diesen vielen Fehldiagnosen und dies ganz besonders bei Pferden. Ganz oft wird ein Infekt behandelt, der gar nicht zu behandeln wäre. Ein Infekt in der Lunge ist immer auch die Folge von mangelndem Sauerstoff der umliegenden Muskulatur (Zwerchfell, Zwischenrippenmuskel, Nackenmuskel, Schultermuskel). Behandelt wird grundsätzlich nur der Infekt.

Vielleicht wird jetzt so manchem klar, warum Schüssler die Nr 7 ganz besonders in den Vordergrund aller Mittel gestellt hat. Schüssler Salze ist keine Homöopathie!!! Es ist Biochemie!!!

Von der Schulmedizin wird eine Infektion behandelt, die gar nicht die Ursache, sondern nur ein Symptom ist. Selbst wenn schon lange die Lunge zusammengekracht ist und das Problem ganz eindeutig in der Expiration (Ausatmung) zu suchen ist, wird trotzdem mit Entzündungshemmern und Kortison behandelt.

…hallo…. Die Lunge ist verklebt!!!

Durch Einsatz von Entzündungshemmern und Kortison fördert man die Entwicklung eines Autoimmunprozesses. Warum, weil unser Abwehrsystem - voll auf Alarm - versucht die Ansammlung von Fremdkörpern unserer lahmgelegten Lunge zu dezimieren. Fehlt auf einen Schlag auch noch der Feind (Entzündungshemmer), richten sich die millionen aktivierter T-Lymphos und B-Lymphos gegen die eigenen Zellen. Sie können nicht so schnell umschalten, auch dafür ist das Immunsystem gar nicht gemacht. Plötzliches Wegbleiben vom Feind, kennt es so nicht.

Konnte sich nach 12 Tagen die Lunge nicht mehr ausdehnen, hat sie ihre Elastizität verloren, hört man ein Giemen beim Ausatmen, handelt es sich um ein expiratorisches Problem…nämlich Asthma!!!

Ich habe schon so viele Fehldiagnosen bei der Diagnose von Asthma gesehen, dass mir schlecht wird.
Die einzige Erklärung die ich habe - denn alle Mediziner haben dieselben Fächer gehabt - der vielen Fehldiagnosen, kann nur diese Ohnmacht sein, nicht zu wissen, wie man Asthma bei Pferden behandeln kann.

Allmählich geht den Göttern in Weiß schon ein Licht auf, dass ein Versuch mit Naturheilkunde allemal berechtigt ist. Es gibt über die Jahrhunderte gesammelte Werke der Arzneimittelprüfung von sehr leidenschaftlichen Ärzten, denen diese Zusammenhänge nicht verwehrt waren.

Die Arzneimittelprüfung der Naturheilkunde ist ein gesammeltes und immer wieder verfeinertes Werk aller behandelnder Ärzte dieser Welt, das über die Jahrhunderte gewachsen ist und Tonnen von Papier füllt.

Die Arzneimittelprüfungen der Schulmedizin wird von der Pharmalobby der Industriestaaten erstellt mit einer maximalen Testzeit von 10 Jahren…. Und, es werden auch nur Mittel erforscht von denen man sich ein lukratives Geschäft verspricht…das ist doch alles ziemlich krank!!!

So kam mir heute Morgen der Gedanke zu diesem Blog, als meine Beine mich nicht tragen wollten, meine Lunge fast platzte, und bevor das dann in Schnappatmung gewechselt hätte, habe ich dann doch lieber langsam getan.
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Hat sich doch gelohnt!!!

Ach ja...und letztens verfolgte ich ein Interview mit einem Arzt, der die Existenz von  Heilpraktiker verteidigte indem er sagte:" Wir brauchen die Heilpraktiker, weil diese bereit sind zu anderen Zeiten zu arbeiten und an Orte zu fahren, wo kein Arzt hinkommt:"

Soso!!!