Freitag, 18. Juli 2014

Abgespeck!!!

Nun meine Lieben....es hat einfach bumm gemacht.......

...in meinem Kopf!!!!

Nach vielen Jahren der Verantwortung und dem Gefühl der Zuständigkeit habe ich in letzter Konsequenz die Ärmel hoch gekrempelt und HBWR einem hoffentlich letzten Strukturwandel unterzogen.

Viele von euch haben es miterlebt und sind uns gefolgt, einige jedoch nicht.

Aus Erfahrung wurde Wissen. Und aus Wissen wurden Ideen. Wir haben den roten Faden, welcher uns in die Hand gelegt wurde in letzter Konsequenz einfach nur weiter gesponnen und sind bei einer abgespeckten Version von HBWR gelandet, die ich euch heute präsentieren möchte.

Aufgrund unterschiedlicher Ansichten, wie Versorgung und Stallmiete in einem vernünftigen Konsens zu stehen hat, haben wir vor einem Jahr Filderstadt verlassen und sind mit unseren, Vorort übrig gebliebenen Pferden nach Waldenbuch gezogen.

Bedenken hielt ich zu diesem Zeitpunkt als voreilige Erfahrungswerte meines übereifrigen Gehirns. Trotzdem waren sie da.

Es kam genauso, wie mein voreiliges Gehirns es ausgemalt hatte, in meiner Anderswelt der Träume.

Mein bester Ehemann der Welt hatte wie immer Recht gehabt.....mein Hirn aber auch :-)))

Es kam zu einem Konflikt, der tief in die Unternehmensführung von HBWR griff und ich tat genau das, was ich schon Monate zuvor auf dem Schirm gehabt hatte.

Unsere beiden - und ich möchte an dieser Stelle das Wort "Ponies" korrigieren, welches von mir liebevoll gemeint, von anderer Seite abwertend definiert - Top ausgebildeten Westernpferde werden zum 05.08. ihren Standort nach Köngen wechseln.

Evita, Tochter eines Weltmeisters wird zunächst einer Abmagerungskur unterzogen werden. Ihre tolle Ausbildung führte sie als Promi-Pferd auf die Landesbühne Esslingen, wo sie Feuerspuckenden Drachen, Rampenlicht und Publikum stand hielt, Kinder und Jugendliche durch Prüfungen der EWU und Schwoabatrophy trug und ihnen zu vielen Schleifchen verhalf (Platz 1-5). Und mir zu meinen glanzvollen Auftritten auf Messen, Schauen, Weihnachtfeiern und Pferdemärkten verhalf.

Cheyenne, eine einstmals in die Mühlen der Insolvenz geratene Quarterhorsestute mit einer chronischen und falsch behandelten Sinusitis. Auch ihre Eltern sind Sportler. Auch sie hatte viele Erfolge und Schleifen gewonnen in Trail, Horsemanship und Pleasure (nur erste Plätze). Sie verhalf vielen unsicheren Reitern zu ihrem heutigen Know-How.

Diese beiden sehr unkomplizierten Pferde werden sehr einfach zu integrieren sein, sowohl im Stall, als auch im Unterricht. Beide werden sich wie Einst Piggy die Augen reiben, wenn sie plötzlich die anderen wiedersehen. Dann ist die Clique wieder beisammen.

Unsere beiden Privatpferde Kikki und Bijou werden vorläufig noch in Köngen gastieren, wobei Kikki nach wie vor zwei Reitern zur Verfügung gestellt wird.
Die beiden Rentner Bahija (25 Jahre) und der Frührenter Piggy (Asthma, 16 Jahre) werden in Köngen von unseren Reitern und Betreuern mütterlich versorgt (mit Medikamenten und Ausflügen).

Unsere Kinderprogramme, bis auf wenige Ausnahmen von Teilnehmern, werden mit Beginn der Sommerferien komplett eingestellt.

Ein neues, aber in Köngen nicht unbekanntes Gesicht wird ab September zu uns stoßen.

Und ich freue mich einfach über die neue Version von HBWR und ich freue mich auf meine "Ponies" :-))))))))
 


 








Mittwoch, 9. Juli 2014

Steigerung der Lebensqualität durch Heilkunde

...hm, eigentlich wollte ich zu meinem Hengst fahren. Jetzt steht er nicht gerade um die Ecke (79km).

Dann bahnt sich wieder ein schreckliches Gewitter an. Die Gewitter hier sind zum Fürchten. Ich habe so etwas noch nie erlebt, man hat das Gefühl, der Himmel kracht über einem zusammen.

Somit habe ich beschlossen noch einen Blog zu schreiben und nebenbei das Gewitter zu beobachten, ob es vielleicht nicht doch ein Nachsehen mit meinem Bedürfnis hat, zum Hengst zu fahren.....???

Während ich das Thema Heilkunde für den Bereich Symptome für mich schon abschließen  konnte und ich die ersten Ergebnisse zu diesem Experiment hierzu schon vorliegen habe....meine armen Pferde können sich ja nicht wehren ;-(((

...habe ich nun begonnen, mich mit einem viel Fassetten reicherem Thema der Heilkunde zu beschäftigen, der "psychologischen Homöopathie".

Immer noch haben die meisten Menschen aus der Bevölkerung nicht begriffen, dass die Homöopathie oder die Feinstofflichkeit vieler biochemischer Prozesse in und um unserem Körper Lebensqualität steigern kann.

Es ist bei den Wenigsten angekommen, dass man nicht erst krank werden muss, damit ein Handlungbedarf besteht.

Sehr oft - allerdings nicht immer - ist Krankheit nur ein Ausdruck geringem Wohlbefinden.

Schwere Erkrankungen sind sehr oft zurück zu führen auf ein schweres Trauma in der Kindheit, darum auch schwer zu behandeln. Die Psyche braucht Zeit sich zu erholen.

Feinstoffliche Verbindungen können uns helfen, unsere verborgenen Welten zu reinigen und die Selbstheilung unserer Seele voran zu treiben.

Oft machen wir Dinge, die wir selbst nicht verstehen, und oft denken wir, dass uns unser Handeln fremd erscheint.

Ich konnte früher mindestens 20x am Tag zu mir sagen:"....das war jetzt aber Scheiße!" Ändern konnte ich daran aber nichts, bis ich mich mit Salzen und Globulis, Ernährung und die Inhalte der Luft, die wir atmen beschäftigte.

Man muss nicht hinnehmen, dass man zeitweise dummes Zeug macht und auch noch bemerkt, dass es dumm ist. Man ist sich nur selbst im Weg.

Über die Pferde habe ich gelernt, dass man Dinge verändern kann. Teilweise ist hartes Training notwendig, um überhaupt etwas bewegen zu können. Leider steckt eben jeder in seiner Haut fest und kann nicht immer so, auch wenn er bemerkt, dass es besser für ihn wäre.

Wir stecken in einer Situation fest, wollen etwas verändern, sind unzufrieden....und was machen wir???? Wir verändern unser Umfeld....

Eine Weile geht das gut und plötzlich ist es wieder da...wir sind im Kreis gelaufen. Wir werden solange im Kreis laufen, bis wir die Bereitschaft haben, uns zu verändern, nicht die Kulisse.

Nun haben wir Angst, der große Auslöser von Erkrankungen. Wir haben Angst vor Neuem, wir haben Angst zu versagen, wir haben Angst vor der Dunkelheit, wir haben Angst vor dem Nachbarn, wir haben Angst unser sicheres Ecklein, das wir Leben nennen zu verlassen, fangen an zu klammern, fangen an an falscher Stelle zu kompensieren, sehen die Türen nicht mehr, die sperrangelweit offen stehen...wir können die Einladung des Lebens mit ihrer Vielfalt nicht erkennen und bauen uns ein Mäuerchen...meistens ohne Tür.....Stein für Stein....

Dieses Mäuerchen können wir nicht mehr alleine überwinden und benötigen ein Leiterchen.

Das Leiterchen stellt in der Regel unser bisher gelebtes Leben dar. Das was wir zu uns genommen haben und welche Luft wir geatmet haben, spielt dabei doch eine nicht zu unterschätzende Rolle, da feinstofflich, präsent - 24 Stunden am Tag. Die roten Fäden reichen bis tief zu unserer Ahnen.

Sich den Aufgaben zu stellen, ist wohl die einfachste Lösung und auch die direktteste. Heilkunde kann dabei helfen.

Mein Ziel ist es nach wie vor, die Welt etwas besser und schöner zu machen :-))))

...und ich trauere um jeden, der auf seinem Weg verloren geht.

Und da ich nicht an Größenwahnsinn leide, fange ich in der Nachbarschaft damit an.......

So, jetzt grollt der Himmel und ich werde mir das Spektakel von einem sicheren Örtchen  ansehen ;-)

Escobar muss jetzt warten, der Tag ist ja noch lang!!!

...es regnet...in Strömen....und krachen tut es auch :-((((

Montag, 7. Juli 2014

Arbeit mit dem Hengst

Bei der Arbeit mit einem Hengst wird so manch einer feststellen können, dass gewisse Strukturen im Aufbau von Training nicht oder geringfügig fruchten, zumal nicht ganz ungefährlich und bedrohlich.

Was ist das Besondere daran mit einem Hengst zu arbeiten?

Ein Hengst, fühlt er sich falsch behandelt, beginnt zu kämpfen...und zwar mit seinem Gegenüber, auf einer rein emotionalen Ebene. Die Situation eskaliert in Sekunden und wir können nur noch das Weite suchen.

Je nachdem, ob er schon gedeckt hat oder nicht, zeigt er eine intensive Bereitschaft, seinen Harem in den Schutz zu nehmen, hat er zu ihm Sichtkontakt. Das Harem darf man nicht falsch verstehen. Es kann auch der Nachbarhengst sein.

Nun ist der Hengst mit einem ganz besonderen Alarmsystem ausgestattet. Er muss Sorge dafür tragen, dass er sein Harem rechtzeitig vor Gefahren warnt, außer es gibt einen oder mehrere Chefs, die ihm die Arbeit abnehmen.

Ihn kann man nur dann davon überzeugen, wenn man ihm ganz deutlich signalisiert, dass es einen anderen Chef gibt.

Hierzu gibt es ganz klare Regeln:

  • Der Chef ist kein Kratzbaum.
  • Der Chef hat immer ein Auge auf seinen Schützling, der stets versuchen wird, den Chef in Frage zu stellen.
  • Der Chef sollte die Pferdesprache aus dem "FF" beherrschen.
  • Der Chef darf sich nie dem Hengst unterwerfen, weder körperlich (gesenkter Blick, Rückwärtsgang, hinterher latschen lassen, etc.) noch psychisch (Angst, Unaufmerksamkeit). 
  • Hilfsmittel sollten der Kommunikation dienlich sein und nicht als Instrument benutzt werden, um den Hengst in seine Schranken zu verweisen.
Die wenigsten Hengste sind "hengstig"....also Hormon gesteuert.

Sie haben kein Vertrauen in die Führung ihres Gegenübers, kein Vertrauen, dass dieser in der Lage ist, seine Herde zu beschützen, also muss er es selbst tun.

Hat er das Gefühl "Allet Is Juht!!!!", wird so ein Tier ganz ruhig.

Es begreift allmählich, dass keiner was von den anderen will.

Woran macht das aber ein Hengst fest???

Er macht es daran fest, wie er selbst behandelt wird. Fügt man ihm Schmerzen zu, was bei einem Hengst ganz schnell passieren kann, kommt sofort die Rückkopplung, dass auch seinen Artgenossen Schmerzen zugefügt werden.

Ein Leistungshengst ist eine besondere Art von Kampfgockel. Wir nutzen seine Bereitschaft Alles zu geben....im Sport, bedauern aber dann dass dies auch im sozialen Bereich geschieht. Nun kommt der Leistungshengst in eine Zwickmühle. Er will siegen, aber auch beschützen.....

Man kann so einem Tier die Last der Verantwortung abnehmen, indem man sich alla "Pferdesprache" mit ihm unterhält.....durch Körpersprache, leise und ruhig....dabei große Reden zu schwingen, lenkt nur von der Kommunikation ab.

Zusätzlich gibt es die Möglichkeit des Einsatzes der psychologischen Homöopathie.

Hierüber werde ich im nächsten Blog schreiben...ganz spannend.